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erster job - welchen vertrag habt ihr? - Druckversion

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erster job - welchen vertrag habt ihr? - phoebe - 14.06.2012

ist ein all-in-vertrag heutzutage normal??? bzw. wird dann auch so schlecht bezahlt oder kann man dann ruhig mehr verlangen???
wie sind eure erfahrungen damit?


RE: erster job - welchen vertrag habt ihr? - inschi - 15.06.2012

wo arbeitest du?!


RE: erster job - welchen vertrag habt ihr? - phoebe - 15.06.2012

wollte nur mal generell fragen, damit ich weiß welche gehaltsvorstellungen man bei einem all-in-vertrag bei den vorstellungsgesprächen angeben soll.


RE: erster job - welchen vertrag habt ihr? - Matthias - 15.06.2012

All-In, also die pauschale Abgeltung von Überstunden, ist häufig der Fall. Quer durch viele Branchen und Qualifikationen.
Bei einem All-In-Vertrag profitiert immer nur 1 Seite, entweder der Arbeitgeber oder -nehmer. Meist ist es ersterer.;-)


RE: erster job - welchen vertrag habt ihr? - phoebe - 15.06.2012

in welchem fall profitiert bitte der arbeitnehmer von einem all-in??? das ist doch immer nur profitabel für den arbeitgeber.
wird bei einem all-in dann auch nur so 2.100 bezahlt???


RE: erster job - welchen vertrag habt ihr? - sigl - 15.06.2012

all-in ist mittlerweile die regel in allen größeren betrieben, allerdings sollte dann das gehalt auch höher sein als bei einem normalen arbeitsvertrag (da ja überstunden pauschal drin sind). wie gesagt sollte, muss aber nicht.
es hat aber nicht nur negative seiten - hab von bekannten gehört, die all-in-verträge gehabt haben, wo dann alle, die solche verträge haben über die weihnachtsfeiertage frei bekommen haben - sozusagen als "zuckerl" weil sie keinen zeitausgleich nehmen können. ist meines wissens aber auch nicht der regelfall.


RE: erster job - welchen vertrag habt ihr? - jgrabenwoe - 15.06.2012

Ich hatte schon diverse arbeitsverträge - meistens mit all in - dies beeinhaltet aber rechtlich gesehen meistens nur 10 überstunden pro monat - auch wenn es im vertrag nicht explizit drinsteht - wenn es mehr ist würde ich raten auf jeden fall persönliche schriftliche stundenaufzeichnung zu führen und das bei der nächsten gehaltsverhandlung von der arbeiterkammer prüfen zu lassen bzw dann eine pauschale auszuhandeln

all in ist halt heutzutage schon die regel, trotzdem sollte man sich nicht alles gefallen lassen - also vor etwaigen jobwechsel etc. unbedingt prüfen lassen, teilweise kann man enorme nachzahlungen rausschlagen!!!


RE: erster job - welchen vertrag habt ihr? - Stephanini - 15.06.2012

Hier unbedingt aufpassen:

All - in heißt nicht gleich pauschale Abgeltung von Überstunden - das wäre dann eine "überstundenpauschale". da ist schon ein unterschied vor allem der, dass man bei der überstundenpauschale überstunden machen muss - je nach dem wie ausgehandelt 10 oder 20....

bei einem all-in vertrag sind meistens jegliche mehrstunden mit eingerechnet, aber im gegensatz dazu kann man auch ein hohes gehalt haben und zb. nie mehr als 5 oder keine überstunden machen.
man kann durchaus von einem all-in vertrag profitieren, in dem man vorher fragt, wieviele übstunden den durschnittlich gemacht werden.


RE: erster job - welchen vertrag habt ihr? - Matthias - 15.06.2012

(15.06.2012, 09:19)phoebe schrieb: in welchem fall profitiert bitte der arbeitnehmer von einem all-in??? das ist doch immer nur profitabel für den arbeitgeber.
wird bei einem all-in dann auch nur so 2.100 bezahlt???
Wie geschrieben, meist profitiert der Arbeitgeber.
Ich kenne aber auch seltene Ausnahmen: Arbeitnehmer arbeitet äußerst effizient und vor allem effektiv - geht mit 30-35h pro Wo aus der Firma raus, wird aber Vollzeit (= 38,5h) plus Überstundenpauschale ("All-In-Vertrag") bezahlt.


RE: erster job - welchen vertrag habt ihr? - flowerly - 15.06.2012

(15.06.2012, 10:31)Stephanini schrieb: man kann durchaus von einem all-in vertrag profitieren, in dem man vorher fragt, wieviele übstunden den durschnittlich gemacht werden.

Da kann ich aber aus eigener Erfahrung sagen, dass der AG oft weniger nennt als dann verlangt wird/"üblich" ist. All-in bieten meiner Meinung nach nur Firmen an, wo viele Überstunden gemacht werden (müssen) und somit der AG besser aussteigt.