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Pathophysiologie - Patrick - 16.03.2009 Ich weiß, dass mir jetz sicher jemand am liebsten den kopf runter reißen würd...., aber ich frag trotzdem mal (ich weiß man findet mit der suchfunktion ziemlich viel, zuviel!!!) ganz konkret: was is prüfungsstoff? weil die vo wird nur im ws gelesen , ich möcht sie aber jetz schon machen und da wäre es gut, wenn ich den stoff wüsste und was hat es mit den sich wiederholenden fragen auf sichdankeschön RE: Pathophysiologie - leisa - 16.03.2009 "FUNKTIONELLE PATHOLOGIE" bzw. "PATHOPHYSIOLOGIE" für Studierende der PHARMAZIE und der ERNÄHRUNGSWISSENSCHAFTEN *) Allgemeine Pathophysiologie 1. Mechanismen der Zellschädigung Reversible und irreversible Zellschädigung, Degeneration Hypoxie, physikalische und chemische Noxen, Substratmangel Apoptose 2. Tumorpathologie Proliferation, Neoplasie, Grundlagen der Tumorbiologie Genetische, physikalische und chemische Faktoren der Tumorentstehung 3. Infektionspathologie Schädigungsmechanismen bei Exotoxikosen, bakteriellen Erkrankungen, Mykosen, Viruserkrankungen, Protozoonosen, Wurminfektionen 4. Entzündung / unspezifische Abwehr allg. Schutzmechanismen, Kardinalsymptome der Entzündung, Zellen und Mediatoren der unspezifischen Abwehr, Allgemeinreaktionen bei Entzündung, Fieber 5. Spezifische Abwehr Grundlagen der Immunologie und Immunpathologie, Überempfindlichkeit, Typ I-IV Reaktionen, Toleranz, Autoimmunerkrankungen 6. Genetisch bedingte Störungen chromosomale Anomalien (Beispiele: Trisomie 21 u.a.) monogene Erkrankungen Beispiele: Cystische Fibrose, Erkrankungen des Skeletts und Bindegewebes, des Nervensystems, der Muskulatur, der intestinalen Resorption und des renal tubulären Transportes; Stoffwecheselerkrankungen: Aminosäuren (PKU), Monosaccharide (Galaktosämie, Fruktoseintoleranz), Glykogenosen, Proteoglykane- Mucopolysaccharidosen, Lipidosen Organ-Pathophysiologie 7. Herz und Kreislauf Hyertonie (primär, renal, endokrin), Atherosklerose, Hypotonie und Schock, Herzinsuffizienz, Koronarkrankheit, Herzinfarkt Störungen der Erregungsbildung und -leitung Klappenfehler, Venenerkrankungen 8. Atemwege und Lunge Gasaustausch, Durchblutung, Lungenfunktionsproben Alveoläre Hyper- und Hypoventilation, Diffusionsstörungen, Perfusionsstörungen, obstruktive und restriktive Lungenerkrankungen, respiratorische Störungen des Säure/Basen-Haushaltes, Hyperoxie, Hypoxie, Störungen der Atemregulation, Bronchtitis, Asthma, Emphysem, Pneumothorax, Fibrose, Pneumonie, Lungenoedem, Atelektase, Neoplasien 9. Magen- und Darmtrakt, exokines Pankreas Karies, Dysphagien, Achalasie. Reflux, Hiatushernie; Gastritiden, Erosion, Ulkuskrankheit, M. Biermer, Zollinger-Ellison, Magenkarzinom, Früh- und Spätdumping, Maldigestion, Malabsorption, Zöliakie, Ileus, osmotische und sekretorische Diarrhoe, exsudative Enteropathie, Obstipation, Reizkolon, entzündliche Darmerkrankungen (Crohn, Colitis ulcerosa), Appendicitis, Coloncarcinom; akute und chronische Pankreatits, Cystische Fibrose, Pankreastumore 10. Leber und Galle Portale Hypertension, Ascites, vorwiegend konjugierte / nicht konjugierte Hyperbilirubinämien, Cholestase, Hepatitiden, Alkoholabusus, Fettleber, Leberzirrhose, Leberinsuffizienz und Coma hepaticum, Hepatom, Cholelithiasis, Cholangitis und Cholezystitis 11. Niere, Wasser- und Elektrolythaushalt: Glomerulonephritiden, nephrotisches Syndrom, tubuläre Transportstörungen, interstitielle Nephritiden, Pyelonephritiden, akutes Nierenversagen, chronische Niereninsuffizienz, Störungen des Säure- und Basenhaushaltes, Störungen des Na+- und K+-Haushaltes, Störungen des Wasserhaushaltes 12. Blut; Knochen und Mineralhaushalt; Muskel und Bindegewebe: Pathoproteinämien, Anämien, Leukosen und Lymphome, hämorrhagische Diathese, Thrombopathien, Hyperkoagulabilität; Störungen der Parathyreoidea, Rachitis, renale Osteopathie, Osteoporose; Myopathien; Collagenstörungen; Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und fibrosierende Erkrankungen. 13. Stoffwechselstörungen / -belastungen Gicht, angeborene Stoffwechselstörungen, Hungerstoffwechsel, Hypoglykämien, Hyperlipidämien, Adipositas 14. Endokrine Störungen Diabetes insipidus, Hypophyseninsuffizienz, Nanosomie und Gigantismus, HVL-Adenome, Akromegalie, Hyperprolaktinämie, M.Cushing; Struma, Schilddrüsenadenome, Hyperthyreose, M.Basedow, Hypothyreose, Hashimoto-Thyreoiditis, Jodmangel; Hypoparathyreoidismus, primärer und sekundärer Hyperpara- thyreoidismus; Nebenniereninsuffizienz, AGS, Cushing-Syndrom, primärer und sekundärer Hyperaldosteronismus, Phäochromozytom; Diabetes Typ I und II, Inselzelladenome; Hodenunterfunktion, Impotenz, Pubertas praecox, Gynäkomastie; Ovarialinsuffizienz, Sterilität, Menopause, Gestose; Carcinoid, VIPom, paraneoplastische Endokrinopathien 15. Erkrankungen des Nervensystems und der Sinnesorgane zentrale und periphere Lähmungen, neuromuskuläre Erkrankungen, Sensibilitätsstörungen, Schmerz, Dyskinesien, Ataxien, Epilepsien, Multiple Sklerose; Glaukom, Katarakta 16. Haut Infektionen, Tumore, Auto-immunerkrankungen und Strahlenschäden Lernunterlagen: Thews – Mutschler – Vaupel: Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie des Menschen Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart Silbernagl – Lang Taschenatlas der Pathophysiologie Thieme Pschyrembel Klinisches Wörterbuch de Gruyter Austrian Health Communication / Consilium http://www.ahc-consilium.at/diagnosen_index.htm *) In den beiden Vorlesungen variiert der Umfang für die einzelnen Themen und Schwerpunkte werden unterschiedlich gesetzt. Themen der Organ-Pathophysiologie werden z.T. als Beispiele im Rahmen der Allgemeinen Pathophysiologie besprochen |