Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
diabetes und bluthochdruck
#1
Was würdet ihr jemanden empfehlen der an Diabetes und Bluthochdruck leidet, (und an Durchblutungsstörungen vorallem an den Armen)? Was sollte derjenige Essen? Gibt es eine spezielle Ernährung bei der Kombination von Diabetes und Bluthochdruck? Es ist ganz wichtig, ein mir sehr wichtiger Mensch leidet darunter. Er ist in ärztlicher Behandlung, aber ich weiß nicht ob der Arzt was über Ernährung weiß oder vermittelt hat.
Es wäre toll wenn mir da jemand was sagen könnte, ich will ihm irgendwie helfen, ich kann da einfach nicht teilnahmslos zusehen.
Bitte postets keine unseriösen Internet-links.
Hat vielleicht jemand was darüber auf der Uni in einer Vo gelernt?

lg
Zitieren
#2
die meisten diabetiker bekommen eine ernährungsberatung per diätologen, meistns im krankenhaus, da sie eh alle jahre die einstellung des insulins überprüfen lassen müssen, manchmal machts auch "nur" ein facharzt (mein freund - auch ein diabetiker, lassts immer beim facharzt machen, innere medizin glaub ich)
wegn ernährungstipps, es gibt nicht die eine richtige ernährung für jeden menschne bzw jeden diabetiker.
ich persönlich würde jetzt zu sport raten, (ausdauer), aber da ich die person nicht kenne und nicht weiß, in welchem physiologischen der/die person ist, ist das auch nur ein gut gemeinter rat.
wenig salz, viel obst und gemüse, genug trinkn, max 2mal die woche fleisch, 1-2mal die woche einen fetten fisch, knoblauch, kein alkohol, nicht rauchen, sport machen, sind jetzt die sachen die mir spontan einfallen

lg claudia
Zitieren
#3
Ist viel Obst bei Diabetes wirklich gut? Ich weiß fruktose belastet langsamer den Blutzuckerspiegel aber wärs nicht besser wenn er gar keines oder weniger davon isst? Süßes ist und hat er eigentlich eh nie viel gegessen. trinken tut er hauptsächlich nur mineralwasser mit viel Kohlensäure. Ist Kohlensäure schlecht?
zu Bewegung hab ich ihm schon geraten. Sport hat er noch nie gemacht, einem über 60 jährigen Pensionisten ist das schwer einzureden. Aber ich bin froh wenn er nicht im Bett liegt, sondern raus geht und was arbeitet. Aber er fühlt sich grad sehr schwach, geistig verwirrt. kann manchmal nicht einmal die Hand heben. Vermutlich hat er schon einen leichten schlaganfall gehabt, was er nicht zugibt. Aber spazieren gehen oder so ist sicher auch nicht schlecht.
Auf Alkohol wird er wohl auch nicht verzichten. Er trinkt Wein gespritzt aber nicht allzu viel . Ist Wein besonders schlimm?
Der Blutdruck ist extrem hoch trotz zahlreicher Blutdrucksenkender Medikamente. Insulin kriegt er keines, vermutlich nicht notwendig. Knoblauch ist er extrem viel, den isst er geschnitten auf dem brot, scheint nicht wirklich zu helfen.
fette fleischprodukte kann ich ihm nicht ausreden. da rede ich schon seit jahren gegen die wand.
Zitieren
#4
Warum fetten Fisch essen? Wegen der vielen mehrfachungesättigten Fettsäuren? Sind Rollmöpse im Glas fette Fische beziehungsweise geeignet?
Zitieren
#5
das ist sicher schwer jemanden, der schon 60 jahre so lebt, etwas anderes beibringen zu wollen.
also wennst meinst, er wirke manchmal geistig verwirrt, könnte ich mir bei einem diabetiker unterzucker vorstellen, aber wenn er noch kein insulin sich spritzen muss, ist das glaub ich eher unwahrscheinlich und ein kleiner schlaganfall oder vl der hohe blutdruck an sich eher der grund
"viel" obst, naja, ausreichend sollts schon sein, man kann auf die vitamine net verzichten, einen apfel und eine orange (macht zusammen 150-200kcal) und dann hauptsächlich gemüse
kohlensäure ist glaub ich kein problem - bläht nur auf, aber obs auf den blutdruck wirkt, glaub ich nicht - aber wissen tu ichs auch nicht Smile
alkohol ist allgemein schlecht, für jeden, hat auch viele kalorien
so wirklich helfen kann ich dir ja nicht... man kann manchen menschen einfach nich helfen, weil sie auch keine hilfe wollen. hab selbst in meinem verwandtenkreis 3 personen, viel zu dick, hoher blutdruck, hoher cholesterin aber wollen einfach keine veränderung. sicher tuts mir dann leid, weil ich als ew-ler weiß, was da alles sein kann, aber wenn sie keine motivation haben, etwas zu ändern, dann hats keinen sinn (weil du meinst, du versuchst jahrelang schon ihn vom vielen fleisch wegzubringen)
wie kann man nun solchen menschen motivation geben?
ganz ehrlich - ich weiß es nicht...
aber ich hoff, du findest vl einen weg
Zitieren
#6
Auf Alkohol sollten Diabetiker auf alle Fälle verzichten und das Obst schon nach Broteinheiten bzw. GI/GL bewerten. Vor allem, wenn bereits Durchblutungsstörungen vorhanden sind.
Don't panic!
Zitieren
#7
wenn er probleme wie arm heben etc. hat, soll er nochmal zum arzt gehen und seinen blutzucker anschauen lassen. ich habe die befürchtung, dass er nicht gut eingestellt ist. kontrolliert er auch reglemäßig? wie sind seine essgewohnheiten? welche mahlzeiten nimmt er bevorzugt zu sich?
der momentane stand ist so, dass die ernährung von diabetikern wieder auf 3x pro Tag zurückgegangen ist (so wird es gerade in den spitälern gemacht und das ist von diätologen ausgetüftelt), da oft die menge, die zu sich genommen wird sonst zu viel wird. auch zucker ist erlaubt, aber in maßen. bei diabetes ist ja nicht nur das problem des zuviel, sondern dass allgemein die regulation nicht funkt, daher auch immer wieder ein (viel!) zu wenig vorhanden sein kann.

bevor jemand hier effektiv hilfestellung leisten kann, benötigen wir mehr infos über die entsprechende person, besonders bezogen auf ernährungs- und sportverhalten. und natürlich über seine bereitschaft.

und für bluthochdruck und diabetes hilft primär bewegung. es reicht ja fürs erste wenn er pro tag 1/2-1 std spazieren geht.
aber wenn du sagst, dass er eh schon blutdrucksenkende mittel bekommt und der BD immer noch zu hoch ist, woher kommt dann der BD? was ist die ursache?
Zitieren
#8
26Exclamation 
Mein vater ist Diabetologe und er sagt das :
Bei Diabetes ist zwar die richtige, gesunde Ernährung( fettarm, kohlenhydratbegrenzt, ballaststoffreich, etwa 0,8g Eiweiss/Kg KG/Tag) wichtig, aber nicht alles. Körperliche Bewegung, wenn auch im begrenzten Maße möglich, gehört zu Diabetesbehandlung dazu. Prinzipiell sollte die Hauptspeise Beilage und die Beilage als Hauptspeise fungieren. Alkohol ist möglichst zu meiden (bei Insulintherapie und bei Sulfonylharnstofftherapie kann es sehr ins Auge gehen!) Allerdings würde 1/16 l. guter Rotwein bei KHK zu begrüssen (gefäßschützender Effekt, es existieren gute Studiendaten). Nikotinkonsum ist strikt zu meiden, insbesondere wenn makrovaskuläre Diabetesfolgeschäden vorhanden sind. Den Bluthochdruck sollte man sehr gut behandeln, weil das die Entwicklung der Nierenschäden beeinflusst. Salz sollte begrenzt, aber nicht restriktiv verwendet werden.
Diabetes (hier T2DM) ist eine Erkrankung, bei der der Betroffene sich selbst behandelt, der Arzt zeigt nur den Weg. Es ist daher immens wichtig, dass jeder Diabetiker eine gute Schulung bekommt und genau weiss, was mit dem eigenen Körper bei Diabetes passiert. Jeder Diabetes PatientIn sollte den Diabetes beherrschen und nicht umgekehrt.
bei näheren fragen :
das ist seine e-mail adresse:azarian@aon.at
Zitieren
#9
vielen dank für eure hilfe. ich werde diese woche ausführlicher mit ihm reden.das problem ist leider, dass die bereitschaft dagegen anzusteuern bei ihm sehr gering ist. es fällt mir schwer ihn leiden zu sehen.ich werde es sicher versuchen , dann gehts zumindest mir besser.
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Fragebogen: Ernährung bei Zöliakie UND Diabetes Typ 1 mel 5 2.018 03.12.2008, 19:52
Letzter Beitrag: Matthias

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: