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Hallo!
Mir wurde soeben gesagt, dass Ernährungswissenschaftler nicht als Diätologen arbeiten dürfen! Stimmt das?
l.g.
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ja stimmt.
du darfst nur "gesunde" behandeln, wenn du ernährungsberatung machst. schon übergewicht zählt als erkrankung und darf nur von personen mit abschluss der fh für diätologie behandelt werden.
ausnahmen gibt es natürlich, aber du brauchst, um darin arbeiten zu dürfen, z.B. eine Arzt, der dein Können verteidigt...
außerdem (hab mich selbst erkundigt) nehmen spitäler ernährungswissenschafter als ernährungsberater nicht. hängt mit irgendwelchen vorschreibungen zusammen.
ich weiß, in diesem studium ist sehr schlecht beschrieben, was nun erlaubt ist und was nicht.
lg
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27.01.2009, 14:40
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.01.2009, 14:41 von paloma.)
Das bedeutet den Schwerpunkt Ernährungsberatung zu machen ist irgendwie unsinnig, da ich nie eine Arbeit in diesen Bereich bekommen werde?!
Haben Diätologen eigentlich einen akademischen Abschluss oder ist das nur eine Akademie?
Warum darf ich das als Ernährungswissenschaftler nicht machen? Da studiert man mind. 5 Jahre und darf dann zu einem Übergewichtigen offiziell nicht sagen wie er seine Lage verbessern kann oder welche Auswirkungen das hat???!!!!
l.g.
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27.01.2009, 16:20
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.01.2009, 16:38 von maria g..)
den zweig ernährungsberatung hat man mal geschaffen, weil man wohl gehofft hat, dass sich die gesetzliche lage mal ändert...
du kannst quasi präventiv e-beratung machen, aber ob man dafür (ausreichend) kunden findet ist fraglich...
info von der strv-ew-seite: Achtung: aufgrund geltender rechtlicher Bestimmungen ist es ErnährungswissenschafterInnen in Österreich nicht erlaubt, selbständig Ernährungsberatung für "Kranke und krankheitsgefährdete Personen" anzubieten. Dieses Berufsfeld bleibt ÄrztInnen und DiätologInnen vorbehalten. Nicht zuletzt aufgrund der veränderten Ausbildungs-Schwerpunkte im Bachelor-Master-Studienplan ist das nunmehrige EW-Studium sicher auch inhaltlich keine adäquate Ausbildung für den Beruf der "ErnährungsberaterIn" – zumindest in Hinblick auf die individuelle Beratung von Übergewichtigen oder von Personen mit Essverhaltensstörungen.
baba,
maria
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Ja, so ist es wohl, doch es gibt genug die darauf pfeifen...
Ich sag nur Sasha Walleczek... hat Wirtschaftswissenschaften studiert, in London irgendeinen Kurs für Ernährung gemacht und???
Ganz Österreich stört das nicht...
Naja, fast... wenn du Mitglied bei ÖGE bist, hast du sicher das Schreiben gelesen, dass Elmadfa verfasst hat und an ATV verschickt hat (keine adäquate Ausbildung usw.). Und was ist passiert?... Verkauft mehr Bücher als alle Diätologen zusammen.
Die nächste ist die Claudia Nichterl, hat EW studiert und berät sehr wohl ihre Kunden (das dort auch Übergewichtige auftauchen versteht sich von selbst oder?); außerdem doktert die sogar mit Pulsdiagnose herum (TCM)...
die Gesetze in Österreich lassen sehr viel Spielraum offen.
Das waren 2 bekannte Beispiele.
Doch schau mal ins Internet wer sonst noch alles Ernährungsberatung macht - Absolventen von Ernährungskursen die ein paar Wochen dauern!...
Tja, that's life...
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eben... da würd ich mir dann auch nicht so den kopf zerbrechen... finden muss man dann halt was... und wir sind sicher besser ausgebildet als diese leute, die irgendeinen kurs machen... selbst als bakk bist da noch tausendmal besser *gg* :-)
lg
Kathi
Auf der bunten Blumenwiese geht ein buntes Tier spazieren,
wandert zwischen grünen Halmen, wandert unter Schierlingspalmen,
freut sich, dass die Vögel singen, freut sich an den Schmetterlingen,
freut sich, dass sich´s freuen kann. Aber dann...