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familienbeihilfe nur mehr bis 24...
#25
(25.10.2010, 17:48)Sisi schrieb:
(23.10.2010, 21:47)mira86 schrieb: die spö ist echt super.. zuerst wehren sie sich gegen die studiengebühren.. und jetzt kürzens die familienbeihilfe.. da wären die studiengebühren ja harmlos gewesen..

finanzminister ist der pröll von övp

spö hat ja nur in wien gewonnen

das finanzpaket ist für ganz österreich gültig

wäre nicht schlecht sich ein wenig mit der politik auseinander zusetzen um stellung & meinung zu beziehen

das geld ist knapp und es ist jetzt nichts neues, dass das auf das normale fussvolk abgewälzt wird

der trend geht momentan stark in richtung superarm und superreich
da bringen auch die ganzen demos nicht viel siehe franzkreich oder stuttgart 21

auf dauer wird das volk die kosten sowieso nicht tragen können.......

es kommen harte zeiten auf uns zu besonders für die nächste generation

arroganz kann mangelndes wissen selten kompensieren:
dein persönlich, untergriffiger ton ("wäre nicht schlecht sich ein wenig mit der politik auseinanderzusetzen um stellung&meinung zu beziehen") kann deinen mangel an argumenten/wissen nicht verdecken.
mein punkt war es darauf hinzuweisen, dass övp/spö in einer koaltion arbeiten und daher ZUSAMMEN regieren. da ich weder parteimitglied der einen noch der andren partei bin, habe ich kein interesse daran irgendetwas anderes als objektive feststellungen zu verbreiten!
allerdings sei noch angemerkt, dass die spö stets als schützende macht der sozialschwachen (i.e. viele studenten) auftritt und dabei seit geraumer zeit regelmäßig umfällt. falls mein statement so parteisoldatisch wie deines gelungen haben sollte, möchte ich das hiermit klargestellt haben.
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#26
Ein Schelm, wer Böses denkt: wegen der Senkung des Bezugsalters darf man annehmen, dass der Umstieg von bisherigen Diplomstudien auf Bakk-Äquivalente in so gut wie allen Studienrichtungen einen merklichen Aufschwung erlebt. Somit würde die Hahn'sche Doktrin vom "Bakk - Arbeiten - (ev.) Master" recht kurzfristig umgesetzt...schwarze Revanche für das Absägen von Willi Molterer als EU-(Agrar-)Kommissar...? Zum Auf-der-Zunge-zergehen-lassen. Big Grin

Die Pensionserhöhungen sind btw als Inflationsabgeltung gedacht und mit der Kürzung der Familienbeihilfe eigentlich nicht vergleichbar. Als Diskussionsbeitrag im Rahmen der Generationendebatte werden sie wahrscheinlich trotzdem herhalten müssen, ich rechne damit, dass sich v. a. die Blauen (spätestens in 3 Jahren) drauf einschießen werden, um potentielle Jungwähler aus den betroffenen Schichten (v. a. Studenten) anzusprechen.

Zur angeblich mangelnden Denkfähigkeit in der breiten Bevölkerung kann ich nicht viel sagen, nur dass dermaßen unangebrachtes und überhebliches Gehabe die Vorurteile in der "arbeitenden Bevölkerung" nur bestätigt. Da geht's einerseits nicht um mangelndes Mitdenken, sondern Leute haben allermeist genügend andere Sorgen als Bildungspolitik, sie sie selber nicht betrifft.
Andererseits sind an den ungünstigen Studienumständen (Überlaufenheit, etc.), die das verringerte Bezugsalter nochmal verschärfen, dementsprechend auch nicht Politiker schuld, sondern die Studierenden selber. Noch dazu sollte man sich grade als EW-Studierende® eigentlich 2x überlegen, ob und wem man Mangel an (Mit)Denken unterstellt.
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#27
@Tom: Ich weiß ja nicht welchen familiären Background du hast, aber ich habe genau keinen einzigen Akademiker in meiner Familie, und werde ständig mit irgendwelchen Vorurteilen konfrontiert, und kann es schon langsam nicht mehr hören und will mich nicht rechtfertigen, dass ich kein fauler Student bin und mir es eh nicht "ach so gut" geht. Ich habe viele Cousinen/Cousins für die studieren niemals möglich gewesen wäre, weil "es is ja nix gscheits und kostet nur".

Und inwieweit man jetzt selbst an ungünstigen Studienumständen schuld ist, musst du mal erklären bitte, und was meinst du mit "gerade" als EW-Studierender?
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#28
@tom: mir ist schon klar das die Pensionserhöhung mit der Inflation zu tun hat, aber ich kenne sehr, sehr viele Pensionisten und kein einziger von denen hat zu wenig Geld (und das trifft sicher auf den grossteil der Pensionisten zu)! Gut sie jammern die ganze Zeit (aber wer tut das in Österreich nicht) aber wenn man 3-4x im Jahr auf Urlaub fahren kann, sich teure Tischlermöbel leisten kann, etc. dann hat man einfach nicht zu wenig Geld und da sehe ich nicht ein warum man solchen Leuten wieder mehr Geld gibt - auch wenns für den einzelnen nicht viel ist, aber es kostet den staat unmengen und man sollte doch lieber kindern / studenten das geld lassen. bildung ist was wichtiges und sollte jetzt nicht zum reinen luxus gehören.
Außerdem: wenn z.b. bei den Beamten die Gehälter angepasst werden, schimpfen ja auch alle Medien das die wieder mehr Geld bekommen!!

@ regenwurm: ich kann dir da voll und ganz nur zustimmen.
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#29
@Regenwurm:

Der Arbeitsaufwand für ein Studium, den ich im Übrigen nicht bestreite, hat mit meinem Post gar nichts zu tun. Wenn du diesbezügliche Vorhaltungen von deiner Verwandtschaft als Grund nimmst, um Unterstellungen von geistiger Zurückgebliebenheit im Wahlvolk zu bestätigen, weil angeblich ein Weitblick für Themen fehlt, die eine Mehrzahl nichteinmal persönlich betrifft...dann umso schlimmer. Oder glaubst du ernsthaft, da hätten Eltern Rot oder Schwarz gewählt in genau der freudigen Erwartung, dass ihnen und ihren halbwüchsigen Kindern zwei Jahre später seitens der Regierung Steine in den Studienweg gelegt werden...????
Ich kenne ja doch so einige Studierende und finde es gut, dass so eine Grundeinstellung ("als Student bin ich was Besseres, weil ich weiter über den Tellerrand schauen kann, als andere, die sich nicht mit Bildungspolitik beschäftigen") mEn eine vernachlässigbare Ausnahme ist. Ich mein damit auch nicht primär dich, sondern den Poster, der die Sache mit der mangelnden Denkfähigkeit zuerst aufgeworfen hat. Solltest du letzterem allerdings zustimmen, kannst du dich von oberem Statement angesprochen fühlen.


@Sandra K:

Falls in dem Post eine Unterstellung gegen mich versteckt is, hab ich sie nicht gefunden. Eine persönliche Bewertung der Budgetentscheidungen hab ich in meinem Post ja nicht getroffen, ich find auch nachträglich keine Formulierung, die das nahelegen könnte. Ebensowenig hab ich das Thema Medien angesprochen...wobei ich da ja sogar zustimm, dass gerade finanzielle Angelegenheiten (in der Hauptsache Erhöhungen/Kürzungen für diverse Bevölkerungs- und Berufsgruppen) oft genug falsch oder verzerrt dargestellt werden und somit nur unnötig Neid und Konflikte schüren.

Nachtrag: es macht mir auch keine Freude, dass bei Familien und jungen Leuten, insgesamt bei den "Schwachen" der Gesellschaft gespart werden soll. Trotzdem sollte man aufpassen, mit welchen (Schein)Argumenten man gegen welchen Missstand auch immer ins Feld zieht, deswegen auch der Hinweis auf die Nicht-Vergleichbarkeit von einer Inflationsabgeltung mit einer realen Kürzung. Du kannst Pensionisten, Beamte, etc. kennen, soviel du willst, es ändert nichts daran, dass Studierende normalerweise kein schlechtes (wenn auch zugegebenermaßen oft anstrengendes und frustrierendes) Leben führen, auch wenn sie nicht 3-4 mal im Jahr auf Urlaub fahren können und keine Luxusmöbel besitzen. Wer das anders sieht, sollte sich fragen, ob er oder sie auf der Uni wirklich gut aufgehoben ist.
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#30
@ Tom, nein ich unterstelle niemanden geistige Zurückgebliebenheit, nur dass wir in Österreich insbesondere als angehende AkademikerInnen im normalen Volk nicht gerade den besten Ruf haben, ist auch nicht von der Hand zu weisen, vor allem sieht man ja wo so eine bildungsfeindliche Einstellung hinführt, nämlich zu Wahnsinns-Kürzungen die vor allem StudentInnen echt besonders hart treffen. Mein Freund hat nicht mal eine Matura, als ich bin sicher die letzte Person die Menschen nach Bildungsgrad kategorisiert. Das gut ausgebildete Menschen der ganzen Gesellschaft helfen, und es jeden betrifft auf lange Sicht, wenn an der Bildung gespart wird, ja dafür bedarf es sicher Weitblick, aber ich glaub da reicht auch gesunder Menschenverstand und hat nix damit zu tun ob man studiert hat oder nicht.
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#31
Also zum Thema Pensionisten und Geld - ich glaube nicht das prinzipiell alle Pensionisten eh soviel Geld haben, nur kommt es darauf an in was für einer finanziellen Lage sich die eigene Familie befindet, wenn man immer viel verdient hat, kriegt man auch eine große Rente, wenn man immer ein armer Hackler war, der schon das ganze Leben lang um jeden Cent kämpfen musste, dann sieht auch die Rente nicht so rosig aus, wie ihr das darstellt. Aber das ist ein Thema das hier eigentlich gar nicht hergehört.
So hart die Kürzung der Familienbeihilfe ist (und dagegen werde ich sicher protestieren kommen) muss man es auch mal so sehen, das die Leute früher Vollzeit arbeiten mussten um sich ein Studium leisten zu können und heutzutage glaube ich arbeiten die wenigsten Vollzeit und man wird wegen den 250€ im Monat auch nicht plötzlich Vollzeit arbeiten müssen - das Problem ist viel eher, dass die Arbeitgeber intolerant sind und die Studien (zu mindest unseres) es einem einfach unmöglich machen einen normalen Vollzeitjob zu haben, da man einfach tagsüber Übungen/Prüfungen/Seminare hat, die man nicht abends machen kann.
Also wenn sie uns schon das Geld kürzen (und ich fürchte, da werden wir auch mit der Demo nicht allzuviel erreichen) sollten sie wenigstens dafür sorgen, dass sich die Studienbedingungen dahingehend ändern, dass es möglich ist nebenbei zu arbeiten.
Lg
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#32
in wahrheit wollen sie damit einfach nur erreichen, dass die großteil der studierenden sich mit einem bakk. zufrieden geben, weil sich dieser ja mit der fam.beihilfe ausgeht, zeitlich. also master nur mehr für leute denen die eltern diese zusätzlichen 250€ zustecken usw. bzw ist es ja scheinbar auch in unserem masterstudium so, dass bei den meisten vos anwesenheitspflicht ist, wie soll sich das mit einer berufsausübung nebenher, die über geringfügig geht, ausgehen? gar nicht denk ich mal.

so gesehen leiden die am meisten darunter, deren eltern es nicht so dicke haben.

ich bin dafür, dass sie das stipendiensystem ausbauen, weil ich kenne so viele die zu "reich" für die studienbeihilfe sind, aber zu "arm" um nur von der fam.beihilfe zu leben.
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#33
Ich glaube ja dass das ein Racheakt der Regierung an den demonstrierenden Studenten ist. Zumindest hat das den Anschein. Den Unis werden 80 Millionen zusätzlich gegeben. Ok, das ist schön, aber trotzdem schon ziemlich wenig. Aus den Einsparungen bei der Familienbeihilfe wird das locker wieder wett gemacht, zusätlich sogar noch gespart. Die breite Masse denkt jetzt aber dass sich die Studenten nicht aufregen sollen, die Unis haben ohnehin mehr Geld bekommen. Nur gut dass das Geld fast ausschließlich bei Studierenden eingespart wird. Yeah! Mit dem Ticket für die Wiener Linien sind das ca. 3000 € weniger im Jahr die mir jetzt fehlen. 20 Stunden die Woche arbeite ich schon nebenbei, und jetzt? Noch zusätzlich geringefügig arbeiten um mir weiter mein Leben leisten zu können? Das lustige: Sollte ich zum Studium und zu meinen Job noch einen weitern Job nehmen, dann komme ich dann auch über die Steuergrenze. Super! Wieder weniger Geld für noch mehr arbeit.
Also, Intelligenz und einen Sinn für soziale Gerechtigkeit sucht man in dieser Regierung wohl vergebens.
Fazit: Ein boshafter aber zugegeben gut durchdachter Schlag gegen jeden Studenten. SPÖ und ÖVP sind somit (zumindest für Stundenten) unwählbar geworden. Das wird die FPÖ (zu meinem Ärger) freuen.

Mich wird man auf der Demo am Donnerstag auf jeden Fall in der ersten Reihe finden. Auch wenn es nichts bringt, das ist wohl das Einzige und mindeste was ich tun kann.... Es ist depremierend.
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#34
80 mio "zusätzlich" ????

"Laut dem von der Regierung im Frühjahr beschlossenen "Finanzrahmen" muss das Wissenschaftsministerium ja gegenüber dem Bundesvoranschlag 2010 im kommenden Jahr 57,9 Mio. Euro einsparen. Bis 2014 beläuft sich der Einsparungsbedarf laut Ministerium auf insgesamt 320 Mio. Euro. Dem stehen nun die zusätzlich 80 Mio. Euro pro Jahr für den Hochschulbereich gegenüber, bis 2014 also in Summe ebenfalls 320 Mio. Euro. Insgesamt wird es also im Wissenschaftsministerium bis 2014 zu keinem Minus, aber auch keinen Zuwächsen kommen. " http://derstandard.at/1287099957039/Budg...t-bis-2014

es geht hier um weit mehr, nicht "nur" um die kürzung der familienbeihilfe...

bis morgen!!!!
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#35
http://www.familienbeihilfe.org/
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