19.04.2011, 10:39
(19.04.2011, 09:54)Mone schrieb: Jeder muss für sich selbst eintscheiden, was einem wichtig genug ist, dass man sich in seinem Verhalten darin ein wenig verändert.
Der eine spart am Wasser, der andere geht Bäume aufforsten. Manche essen kein Fleisch mehr, andere helfen ehrenamtlich alten Menschen.
Jedes einzelne ist für sich ein wichtiger Beitrag. Würde jeder Mensch eine Kleinigkeit tun, wäre schon viel getan.
Was mich aber richtig richtig ankotzt ist diese deterministische und frustrierende Weltanschuung: ja dann darf man ja gar nix mehr machen bzw. es ändert sich ja eh nichts.
Oder: ok, du isst kein Fleisch mehr, aber Auto fahren tust du weiterhin... Kein Mensch ist Jesus, aber die Leute, die sich bemühen, ETWAS zu tun, dann auch noch schwach anzureden, oder von der Sinnlosigkeit ihres Tuns überreden zu wollen, finde ich furchtbar.
Und diese Leute finde ich für meinen Teil schlimmer als alles Tierleid zusammen, weil Sie die Verursacher der ganzen Scheiße sind.
Ich kritisiere niemanden, der Fleisch isst, Vegetarier sind auch nicht perfekt und haben andere Mankos. Aber ich kritisiere die Tendenz des Nicht-Vegetariers, Veggies davon übverzeugen zu wollen, dass es Unsinn ist, was sie tun.
Ich stimme dir 100%ig zu, aber das geht in beide Richtungen. Jeder, der anderen seinen Willen aufzwingen will, nervt.
Leben und leben lassen.

