(08.02.2012, 21:43)Anastasia schrieb: entschuldige aber warum fährt man mit dem auto nach wien? grad noch die tangente? das is hirnrissig..Weil die SO-Tangente der direkteste Weg vom Süden in die Stadt ist. Ich lasse dann das Auto immer beim Gasometer stehen und fahre mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (oder in der jüngsten Vergangenheit, v.a. bei den chemischen Übungen mit dem Fahrrad) zur Uni. Das ist für mich die schnellste Variante von zu Hause zur Uni (egal ob Spittelau oder Währinger Straße) und vor allem die Stau-ärmste. Denn, meist staut es sich erst nach dem Gasometer (in Fahrtrichtung Osten), somit umgehe ich mit der Abfahrt Gasometer den Stau weitestgehend. Natürlich, Unfälle sind immer ein Risikofaktor und auf der SO-Tangente tuscht es einige Male am Tag. Weiters bin ich mit dem Rad vom Gasometer am schnellsten in der Stadt (ich brauche dafür meist ziemlich konstant 12-14min. Das schaffe ich mit keinem anderen Verkehrsmitttel, weder U-Bahn (mehmals umsteigen) noch Auto. Zudem kann man im Umkreis des Gasometers das Auto kostenlos abstellen, was in der Stadt nicht geht. Und die Parkplatzsuche ist ebenso beim Gasometer wesentlich kürzer.
Ebenso habe ich den Zug bereits in Erwägung gezogen (und auch mehrfach gewählt), jedoch fällt der bei den chem. UE aus, da der erste Zug, den ich nehmen kann, um exakt 8:55 Uhr (nach Fahrplan und das ist leider seltenst der Fall) in Wien-Meidling einfährt, also 5min vor Übungsbeginn. Von dort braucht man selbst mit der U-Bahn am schnellsten Weg in die Währinger Straße 23min, nach Spittelau noch etwas länger. Konnte und mußte ich also kübeln, diese Variante. Ebenso ist die Gesamtfahrzeit von Bahn+U-Bahn um gut 35min oder 20% länger mit einem leider höhereren Unsicherheitsfaktor bei der Pünktlichkeit, als Auto+Fahrrad.
Also, von hirnrissig kann kaum eine Rede sein. Der von mir geschilderte Weg ist vielmehr ein Ergebnis aus jahrelangem Probieren und Erfahrung sammeln (Stichwort: Empirie
), wie ich am schnellsten von mir zur Uni (und retour) komme.

