20.03.2012, 18:03
ja, der Löffler is sehr hilfreich um alles (oder das meiste) zu verstehen. Hab auch mit dem gelernt, kann ich nur empfehlen, um die wichtigen Sachen nachzulesen. Und Wikipedia hat zur Not auch bei vielen Themen brauchbare Erklärungen :-)
Bei der anaeroben Glykolyse entsteht Lactat aus Pyruvat (durch die Lactatdehydrogenase). Da der Muskel es nicht verwerten kann (ihm fehlen die Enzyme zur Gluconeogenese) geht das Lactat über den Cori-Zyklus in die Leber und wird dort verwertet. Lactat ist ein Ausgangssubstrat der Gluconeogenese, es wird in der Leber über Oxalacetat wieder in Glucose umgewandelt und kann bei Bedarf wieder ins Blut abgegeben und zum Muskel transportiert werden.
Bei der aeroben Glykolyse entsteht aus dem Pyruvat Acetyl-CoA (Pyruvatdehydrogenase), welches in den Citrat-Zyklus eingeschleust wird. In Citratzyklus und Atmungskette wird es dann vollständig abgebaut, daher auch die höhere Energieausbeute. Bei der aneroben Glykolyse entstehen eigentlich nur die ATP aus der Glykolyse, es wird aber kein weiteres ATP gebildet, da kein Substrat in den Citratzyklus geliefert wird.
Die schnellen Muskelfasern betreiben diese anaerobe Glykolyse, sie nehmen zur Energiegewinnung aber nicht die Glucose aus dem Blut, sondern vom muskeleigenen Glykogenspeicher (da es schneller verfügbar ist und mehr Energie liefert).
Wegen Herz usw. weiß ich nichts, ich hab das nur in Bezug auf die Skelettmuskulatur verstanden. Hier kann ja aerobe UND anaerobe Glykolyse stattfinden.
Fructose-2,6-Bisphosphat ist wichtig, weil es auf die Phosphofructokinase allosterisch wirkt bzw. dieses Enzym aktiviert. Und das ist das geschwindigkeitsbestimmende Enzym der Glykolyse. Fructose-2,6-BP wird aus Fructose-6-Phosphat gebildet, d.h. je mehr Glucose vorhanden ist, desto mehr F-2,6-BP wird auch gebildet und desto schneller verläuft die Glykolyse (desto schneller sinkt demnach auch der Blutzuckerspiegel). Gleichzeitig wird bei hohen Konzentrationen auch die Gluconeogenese gehemmt (durch Hemmung der Fructose-1,6-Bisphosphatase, welches die Umwandlung von Fructose-1,6-Bisphosphat zu Fructose-6-Phosphat katalysiert).
Bei der anaeroben Glykolyse entsteht Lactat aus Pyruvat (durch die Lactatdehydrogenase). Da der Muskel es nicht verwerten kann (ihm fehlen die Enzyme zur Gluconeogenese) geht das Lactat über den Cori-Zyklus in die Leber und wird dort verwertet. Lactat ist ein Ausgangssubstrat der Gluconeogenese, es wird in der Leber über Oxalacetat wieder in Glucose umgewandelt und kann bei Bedarf wieder ins Blut abgegeben und zum Muskel transportiert werden.
Bei der aeroben Glykolyse entsteht aus dem Pyruvat Acetyl-CoA (Pyruvatdehydrogenase), welches in den Citrat-Zyklus eingeschleust wird. In Citratzyklus und Atmungskette wird es dann vollständig abgebaut, daher auch die höhere Energieausbeute. Bei der aneroben Glykolyse entstehen eigentlich nur die ATP aus der Glykolyse, es wird aber kein weiteres ATP gebildet, da kein Substrat in den Citratzyklus geliefert wird.
Die schnellen Muskelfasern betreiben diese anaerobe Glykolyse, sie nehmen zur Energiegewinnung aber nicht die Glucose aus dem Blut, sondern vom muskeleigenen Glykogenspeicher (da es schneller verfügbar ist und mehr Energie liefert).
Wegen Herz usw. weiß ich nichts, ich hab das nur in Bezug auf die Skelettmuskulatur verstanden. Hier kann ja aerobe UND anaerobe Glykolyse stattfinden.
Fructose-2,6-Bisphosphat ist wichtig, weil es auf die Phosphofructokinase allosterisch wirkt bzw. dieses Enzym aktiviert. Und das ist das geschwindigkeitsbestimmende Enzym der Glykolyse. Fructose-2,6-BP wird aus Fructose-6-Phosphat gebildet, d.h. je mehr Glucose vorhanden ist, desto mehr F-2,6-BP wird auch gebildet und desto schneller verläuft die Glykolyse (desto schneller sinkt demnach auch der Blutzuckerspiegel). Gleichzeitig wird bei hohen Konzentrationen auch die Gluconeogenese gehemmt (durch Hemmung der Fructose-1,6-Bisphosphatase, welches die Umwandlung von Fructose-1,6-Bisphosphat zu Fructose-6-Phosphat katalysiert).

