(11.03.2013, 22:27)Gabriele Linzer schrieb: Es waren zu diesem Praktikum nahezu doppelt so viele Studierende mit der Höchstpunktezahl vorgemerkt, als Plätze vorhanden sind. Darunter gab es auch mehrere Fälle, die im Sommersemester ihr Studium keinesfalls abschließen können und den Platz daher nicht unbedingt dringend schon in diesem Semester benötigen.Sehr geehrte Frau Linzer,
Wäre hier einfach nur der Zuteilungslauf gestartet worden, wären die Plätze bei gleichen Punkteeinsätzen NUR NACH ZUFALLSGENERATOR zugeteilt worden.
Damit wären Plätze auch an Studierende vergeben worden, die wegen anderer fehlender Übungen und Seminare auf jeden Fall noch ein oder mehrere Semester weiterstudieren müssen, womit diese Plätze für Interessenten fehlen, die noch im Sommersemester abschließen können.
Die „schlechten Zustände“ resultieren daraus, dass AUF DIE WÜNSCHE VIELER BETROFFENER STUDIERENDER Rücksicht genommen wurde und jemand FREIWILLIG mehr als die Hälfte seines Wochenendes damit verbracht hat, um in stundenlanger mühevoller Kleinarbeit die Studienfortschritte und einzelnen bereits absolvierten Prüfungen von jedem (der nahezu 50!) Interessenten anzusehen und herauszufinden, wo es Härtefälle geben würde, die vielleicht verhindert werden könnten.
Vielen Dank an alle, die hier „so viel Verständnis“ für ein freiwilliges Entgegenkommen und (unbezahlter) Arbeit in der Freizeit zeigen!
Die gleiche Vorgangsweise ist auch für die kommenden Übungen (Lebensmittelchemische Übungen Kurs 2) vorgesehen, sollte aber eine “möglichst schnelle Platzvergabe“ bevorzugt werden, kann der Zuteilungslauf auch sofort nach Ende der Anmeldefrist gestartet und bei gleichen Punkteeinsätzen die Vergabe der Plätze ohne Rücksicht auf mögliche Abschlüsse dem Zufallsprinzip überlassen werden (das sieht das Punktesystem der Uni so vor, da es andere Kriterien nicht erkennen kann).
ich denke jeder Student dankt ihnen ihr freiwilliges, unbezahltes Entgegenkommen und die jetzige Vorgehensweise ist vom Prinzip in meinen Augen auch völlig richtig.
Es handelt sich nur leider aber doch um ein "retten, was noch zu retten ist".
Dass es jedes Semester zu wenig Plätze in den LM-chemischen Übungen gibt ist uns allen klar und war uns auch schon lange klar - gefrustet ist man trotzdem und ich denke das ist auch verständlich.
Es kommen dann noch Umstände hinzu, wie dass die Platzzahl für die Diätetik UE erst sehr spät aufgestockt wurde - wofür ich grundsätzlich auch erst einmal dankbar bin - der Zeitpunkt erschwert aber einfach die Semesterplanung. Man denkt sich als Student dass viele Dinge einfach schon früher hätten geschehen können, so bspw. wie angesprochen durch eine kürzere Anmeldephase für Kurs 1 zu bewerkstelligen gewesen wäre.
Das soll nicht heißen, dass ich ihren Einsatz für uns, den so leider nicht jede® Angestellte des Instituts mitbringt, nicht zu schätzen wüßte.
PS: Ich denke ein guter Ratschlag für die Zukunft wäre, so eine Vorgehensweise kurz mit einer Rundmail auch nach Außen zu kommunizieren.
Das würde ihnen ersparen, sich über gefrustete, wütende Studenten ärgern zu müssen.
Zumindest ich konnte mit diesem tollen Einsatz nicht unbedingt rechnen - war meine letzte Erfahrung bei der Vorbesprechung der Diätetik-UE doch, dass die LV-Leitung mir nicht sagen konnte, nach welchem Prinzip die Reihung der Wartelistenplätze(alle 0 Pkt) stattgefunden hat.
Also an dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön!

