18.02.2014, 16:24
(17.02.2014, 21:51)mikele-1984 schrieb: Habe zu diesem Thema meine Bachelorarbeit verfasst. Leider bin ich da bei Prof. Haber nicht gerade auf Gegenliebe gestoßen. Der Stoffwechsel ist halt sehr viel komplexer als das man das mit einer so einfachen Erklärung wie mit der "Kalorien-theorie" erklären könnte, welche ganz klar auf einem mechanistischem Weltbild und Verständnis auch von der menschlichen Existenz beruht. Das braucht noch ein paar Jahre bis das auf der Uni ankommt.
es geht hier nicht um mechanisierung des menschen sondern um ganz einfache energieerhaltungsgesetze die im ganzen universum gelten. es ist nunmal so dass jede kalorie die im körper als fett gespeichert wird vorher durch nahrung zugeführt werden muss und nicht aus dem nichts entsteht genauso wie jede kalorie, die du aus den fettdepots "verbrennst" nicht verschwindet sondern nur in kinetische oder wärmeenergie umgewandelt und wieder nach außen abgegeben wird.
wenn der eine halt einen "langsameren stoffwechsel" hat als der andere verbraucht er im leerlauf weniger energie und muss das berücksichtigen. Damit ist die "Kalorien-Theorie" ja keinesfalls widerlegt, nur das verhältnis von aufnahme/verbrauch verändert sich.

