30.09.2014, 10:43
Prüfungsfragen vom 24.9.2014
[u]Kenndler:
1) a) Diskutieren Sie die Verteilung der Werte einer kleinen Stichprobe, und vergleichen Sie sie mit jener der Grundgesamtheit. In welchem Bereich um den Mittelwert finden Sie den wahren Wert in beiden Fällen? Wovon hängt dieses Intervall (die Vertrauensgrenze) ab?
b)Zwei Variable x und y (z.B. Peakhöhe und Konzentration) ändern sich gemeinsam. Wie beschreiben Sie die Stärke des (linearen) Zusammenhangs dieser beiden Variablen?
c) Geben Sie an, wie Sie zur Geraden y= a + bx mit der geringsten Streuung gelangen?
2) a) Welche stationäre Phasen verwendet man in der Normalphasen-Chromatographie, welche in der Umkehrphasen-Chromatographie (Reverserd phase chromatography)?
b) Was ist die eluotrope Reihe in beiden Fällen?
c)Erklären Sie das Prinzip der Größenausschluss-Chromatographie (Size exclusion chromatography) und diskutieren Sie hier die Elutionskurve.
3) a) Geben Sie den Protolysegrad als Funktion des pH für eine Säure HA und eine Base B an (Formel, Graphen).
b) Geben Sie graphisch den Verlauf der Speziesbrüche einer Säure HA (pKa 4) bzw. H2A (pKa 2 und 7) als Funktion des pH wieder.
c)Eine amphotere Verbindung HA-B hat pKa(HA)=2 und pKA(Base)=7. Zeichnen Sie die Speziesbrüche der kationischen (HABH+), der zwitterionischen (-ABH+) und der anionischen (-AB) Form als Funktion des pH auf. Bei welchem pH (dem pI) liegt das Teilchen vollständig als Zwitterion vor?
[u]Cichna-Markl:
4) Wie hängt die Energie eines Photons a) mit der Frequenz und b) mit der Wellenlänge der Strahlung zusammen? Geben Sie den Wellenlängenbereich für den sichtbaren Bereich, UV- und IR- Bereich an. Erklären Sie das Grundprinzip der UV/VIS Spektroskopie am Beispiel des Natriumatoms. Zeichnen Sie schematisch ein Absorptionsspektrum eines Atoms und eines Moleküls und erklären Sie, warum sich die Spektren unterscheiden.
5) Beschreiben Sie die Struktur eines Immunglobulin G (inklusive einer schematischen Zeichnung). Aus wie vielen Domänen und wie vielen Ketten ist ein IgG aufgebaut? Erklären Sie die Begriffe Epitop, Paratop, konstante Domäne, variable Domäne, hypervariable Region.
Was wissen Sie über die Wechselwirkung zwischen Antigenen und Antikörpern? Was versteht man unter der „Affinität“ von Antikörpern?
6) ESI; spielt diese Technik bei der GS-Kopplung oder bei der LC-Kopplung eine Rolle? Vorteile und Nachteile? Zeichnen Sie schematisch mittels ESI erhaltenen Spektrum für eine Substanz, die ein Molekulargewicht von 1200Da hat.
Viel Glück, allen die diese Prüfung noch schreiben
[u]Kenndler:
1) a) Diskutieren Sie die Verteilung der Werte einer kleinen Stichprobe, und vergleichen Sie sie mit jener der Grundgesamtheit. In welchem Bereich um den Mittelwert finden Sie den wahren Wert in beiden Fällen? Wovon hängt dieses Intervall (die Vertrauensgrenze) ab?
b)Zwei Variable x und y (z.B. Peakhöhe und Konzentration) ändern sich gemeinsam. Wie beschreiben Sie die Stärke des (linearen) Zusammenhangs dieser beiden Variablen?
c) Geben Sie an, wie Sie zur Geraden y= a + bx mit der geringsten Streuung gelangen?
2) a) Welche stationäre Phasen verwendet man in der Normalphasen-Chromatographie, welche in der Umkehrphasen-Chromatographie (Reverserd phase chromatography)?
b) Was ist die eluotrope Reihe in beiden Fällen?
c)Erklären Sie das Prinzip der Größenausschluss-Chromatographie (Size exclusion chromatography) und diskutieren Sie hier die Elutionskurve.
3) a) Geben Sie den Protolysegrad als Funktion des pH für eine Säure HA und eine Base B an (Formel, Graphen).
b) Geben Sie graphisch den Verlauf der Speziesbrüche einer Säure HA (pKa 4) bzw. H2A (pKa 2 und 7) als Funktion des pH wieder.
c)Eine amphotere Verbindung HA-B hat pKa(HA)=2 und pKA(Base)=7. Zeichnen Sie die Speziesbrüche der kationischen (HABH+), der zwitterionischen (-ABH+) und der anionischen (-AB) Form als Funktion des pH auf. Bei welchem pH (dem pI) liegt das Teilchen vollständig als Zwitterion vor?
[u]Cichna-Markl:
4) Wie hängt die Energie eines Photons a) mit der Frequenz und b) mit der Wellenlänge der Strahlung zusammen? Geben Sie den Wellenlängenbereich für den sichtbaren Bereich, UV- und IR- Bereich an. Erklären Sie das Grundprinzip der UV/VIS Spektroskopie am Beispiel des Natriumatoms. Zeichnen Sie schematisch ein Absorptionsspektrum eines Atoms und eines Moleküls und erklären Sie, warum sich die Spektren unterscheiden.
5) Beschreiben Sie die Struktur eines Immunglobulin G (inklusive einer schematischen Zeichnung). Aus wie vielen Domänen und wie vielen Ketten ist ein IgG aufgebaut? Erklären Sie die Begriffe Epitop, Paratop, konstante Domäne, variable Domäne, hypervariable Region.
Was wissen Sie über die Wechselwirkung zwischen Antigenen und Antikörpern? Was versteht man unter der „Affinität“ von Antikörpern?
6) ESI; spielt diese Technik bei der GS-Kopplung oder bei der LC-Kopplung eine Rolle? Vorteile und Nachteile? Zeichnen Sie schematisch mittels ESI erhaltenen Spektrum für eine Substanz, die ein Molekulargewicht von 1200Da hat.
Viel Glück, allen die diese Prüfung noch schreiben

