04.11.2008, 20:05
Feliday schrieb:Ich oute mich hiermitGeh' bitte, für wen ist ein Politiker ein Vorbild? Also ich möchte nie so werden, wie die: verlogen, keinen Genierer, opportunistisch usw. - kurz aussen hui und innen pfui.
In meinem ernährungswissenschaftlichen Freundeskreis ist alles vertreten (außer KPÖ)
ich finde man kann von irgendwelchen forenbeiträgen nicht einfach auf die gesinnung ALLER schließen...
zu haiders tod kann ich nur sagen: selber schuld (kein mitleid)
da: 1. alkohol
2. geschwindigkeit
3. geschwindigkeit bei feuchter fahrbahn (laut den berichten die ich gesehen habe war es so)
4. geschwindigkeit bei nebel
5. autofahren unter diesen umständen wenn man sonst nur chauffiert wird
ich finde es eine frechheit, wenn ein landeshauptmann, der VORBILDFUNKTION hat!!!!!!, sich nicht an die gesetze hält. (auch wenn er "als privatperson" im dienstwagen gesessen hat)
ich hoffe sein tod hatte wenigstens den sinn, dass die anderen raser- und alkodriverdeppen endlich ihr hirn einschalten.
Was die Bevölkerung von Politiker hält, zeigte eh erst kürzlich eine Umfrage: sie haben das geringste Vertrauen aller befragten Berufsgruppen.
Springt der Gusenbauer von der Brücke, springe ich sicher net nach, nur weil er als Bundeskanzler eine sog. Vorbildfunktion hat. Die Zeiten, als es "Helden"in der Politik (nicht nur in der öster. Politik) gab, sind längst vorbei.
Und eines ganz sicher nicht: der Tod, resp. seine Todesfahrt, hat für so gut wie niemanden eine Abschreckende Funktion. Weil der Kausalzusammenhang "wenn ich besoffen bin, rase ich" nicht immer gilt. (sonst gäbe es vermutlich weit mehr Unfälle)

