05.01.2009, 21:57
Matthias schrieb:Das ist in der Tat so, vor allem FH zur Uni.
Andererseits glaube ich, dass es wichtig ist, dass man nicht mit jedem x-beliebigen Bachelor, jeden Masterstudium oder mit jedem Master den PhD/Doktorrat machen kann. Grad, weil der/das Master/Dr. auf das Studium "davor" sozusagen aufbaut.
Gleichzeitig muß man leider auch anmerken, dass viele Studien/Lehrgänge, die vorher auf Akademien (DDA & EMB, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie usw.) gelehrt wurden, jetzt FH-Studien sind. Inhaltlich hat sich nicht viel getan, es ist nun eben ein Studium geworden. Die Sinnhaftigkeit dieser Regelung erschließt sich mir nicht ganz; das Dogma der Notwendigkeit einer höheren Akademikerquote in AT dürfte hier eine wesentliche Rolle gespielt zu haben.
@matthias: ich verstehe nicht ganz, warum es deiner meinung nach sinnlos ist, dass ehemalige "diplomierte" aus den akademien jetzt mit bachelor abschließen. sind sie es deiner meinung nach nicht würdig? ich studiere physiotherapie im letzten jahr akademie-betrieb und zu deiner info:
bei der umstellung auf FH hat sich SEHR SEHR VIEL getan (viel weniger contact hours, weniger praktikumsstunden, aufbau mehr ins wissenschaftliche,... usw.)
ich bin genauso STUDIERENDE wie FHler und wie ich es hier auf der uni wien auch bin.
nach einem jahr physio-studium hatte ich (das gilt jetzt nur für mich persönlich, bitte nicht falsch verstehen) weit mehr drauf als nach 3 jahren EW
und ja, ich finde es eine frechheit, dass sie das system zwar vereinheitlichen, aber im grunde trotzdem wieder diese trennung uni - FH aufrechterhalten. wozu dann das ganze?

