20.07.2009, 21:56
Ich hab mir letzten Sommer einen Welpen genommen, weil ich immer schon einen Hund wollte und mit meiner Mutter und meiner Schwester gemeinsam haben wir ihn uns zu dritt genommen. Im Endeffekt ist sie (ist eine Hündin) jetzt eigentlich allein mein Hund, aber zumindest am Abend hab ich hin und wieder jemanden, der auf sie aufpasst.
Ich kann nur sagen: ich hab es mir viel einfacher vorgestellt einen Hund zu haben! Ich wusste schon, dass man viel Zeit haben muss und den Hund auch erziehen muss, aber mit wie viel Zeit ich da rechnen muss (und mit wie viel Geduld bei der Erziehung!) hätt ich mir nicht gedacht.
Prinzipiell können die meisten Hunde lernen für 3-4 Stunden allein zu sein. Viel länger würde ich es nicht tun, denn ich finde, wenn man den Hund täglich 9 Stunden allein lässt braucht man keinen Hund!!
Ein paar Stunden ist wie gesagt kein Problem, aber auch das muss er lernen! Ich weiß nicht ob der Hund schon gelernt hat allein zu sein, aber wenn nicht muss man das sehr langsam aufbauen! Also zuerst nur kurz aus dem Zimmer gehen, dann mal für eine halbe Minute, dann eine Minute, dann ein paar Minuten usw jedenfalls langsam steigern!
Das ist aber natürlich auch einfacher wenn der Hund kein Welpe mehr ist - denn ein Welpe der allein gelassen wird kann Todesängste durchstehen! (in der Natur hat ein Welpe keine Überlebenschancen wenn er auf sich gestellt ist) Es ist jedenfalls ein Blödsinn, dass Hunde die als Welpe nie allein gelassen wurden, das nicht mehr lernen können.
Naja, jedenfalls ist es möglich, einen Hund der nicht unter extremer Trennungsangst leidet für eine Weile allein zu lassen.
Wie das alles aussieht, wenn ich mit dem Studium fertig bin weiß ich auch nicht. Vielleicht war es leichtsinnig von mir einen Hund zu nehmen, obwohl ich noch keinen Plan für nach dem Studium hab. Aber ich glaube dass das machbar ist! Man muss es sich halt gut einteilen irgendwie!
Ich hoffe jedenfalls auf einen Job, wo ich sie mitnehmen kann! Natürlich muss man da flexibel sein..
Ich kenn euch ein paar Leute, die haben den Hund während der Arbeit bei den pensionierten Eltern oder so..
Die Kosten sind natürlich auch nicht zu verachten. Impfungen muss ich jetzt ehrlich gestehen weiß ich nicht mehr so genau (ich war das letzte Mal im September impfen mit ihr) aber ich glaub so um die 100 Euro, eventuell bis 200 Euro mit Tollwutimpfung? Ich kann mich nicht mehr so genau erinnern..
Dann kommt halt noch das Entwurmen alle 3 Monate dazu, die Floh- und Zeckenprophylaxe... und natürlich das Futter. Da kommts natürlich drauf an, ob man ein 3 Euro Futter vom Diskonter nimmt oder ein teures 'Premiumfutter' von Royal Canin oder ähnliches (das auch nicht viel besser ist.. aber wenn ich jetzt anfang über Hundefutter zu diskutieren brauch ich noch ein paar Seiten)
Die Tierarztkosten sind echt nicht zu verachten. Meine Hündin hatte letzte Woche an einem heißen Tag schlimmen Brechdurchfall, da bin ich dann zum Tierarzt in den Notdienst gefahren weil ich wollte dass sie eine Infusion bekommt (weil sie nichts trinken wollte), und da waren gleich 100 Euro weg..
Also ich sag mal ganz grob geschätzt 20-50 Euro im Monat für Allfälliges und ein paar Hundert Euro im Jahr für Tierarzt.
Das Wichtigste ist jedenfalls, dass man genug Zeit für den Hund hat, ihm so oft es geht Freilauf zu geben (nicht nur einmal in der Woche, sondern am besten jeden Tag einmal ins Grüne fahren und den Hund laufen lassen) und ihn auch geistig zu beschäftigen (z.B. Hundeschule).
Wenn du noch Fragen hast, frag! Ich hab mich im letzten Jahr auf dem Hundegebiet ein bisschen fortgebildet (ich besuche seit einem Jahr eine Hundeschule, die nur mit positiver Verstärkung arbeitet und hab schon einen Haufen Bücher über Verhalten, Training etc gelesen) und bilde mir ein mich halbwegs gut auszukennen
Ich kann nur sagen: ich hab es mir viel einfacher vorgestellt einen Hund zu haben! Ich wusste schon, dass man viel Zeit haben muss und den Hund auch erziehen muss, aber mit wie viel Zeit ich da rechnen muss (und mit wie viel Geduld bei der Erziehung!) hätt ich mir nicht gedacht.
Prinzipiell können die meisten Hunde lernen für 3-4 Stunden allein zu sein. Viel länger würde ich es nicht tun, denn ich finde, wenn man den Hund täglich 9 Stunden allein lässt braucht man keinen Hund!!
Ein paar Stunden ist wie gesagt kein Problem, aber auch das muss er lernen! Ich weiß nicht ob der Hund schon gelernt hat allein zu sein, aber wenn nicht muss man das sehr langsam aufbauen! Also zuerst nur kurz aus dem Zimmer gehen, dann mal für eine halbe Minute, dann eine Minute, dann ein paar Minuten usw jedenfalls langsam steigern!
Das ist aber natürlich auch einfacher wenn der Hund kein Welpe mehr ist - denn ein Welpe der allein gelassen wird kann Todesängste durchstehen! (in der Natur hat ein Welpe keine Überlebenschancen wenn er auf sich gestellt ist) Es ist jedenfalls ein Blödsinn, dass Hunde die als Welpe nie allein gelassen wurden, das nicht mehr lernen können.
Naja, jedenfalls ist es möglich, einen Hund der nicht unter extremer Trennungsangst leidet für eine Weile allein zu lassen.
Wie das alles aussieht, wenn ich mit dem Studium fertig bin weiß ich auch nicht. Vielleicht war es leichtsinnig von mir einen Hund zu nehmen, obwohl ich noch keinen Plan für nach dem Studium hab. Aber ich glaube dass das machbar ist! Man muss es sich halt gut einteilen irgendwie!
Ich hoffe jedenfalls auf einen Job, wo ich sie mitnehmen kann! Natürlich muss man da flexibel sein..
Ich kenn euch ein paar Leute, die haben den Hund während der Arbeit bei den pensionierten Eltern oder so..
Die Kosten sind natürlich auch nicht zu verachten. Impfungen muss ich jetzt ehrlich gestehen weiß ich nicht mehr so genau (ich war das letzte Mal im September impfen mit ihr) aber ich glaub so um die 100 Euro, eventuell bis 200 Euro mit Tollwutimpfung? Ich kann mich nicht mehr so genau erinnern..
Dann kommt halt noch das Entwurmen alle 3 Monate dazu, die Floh- und Zeckenprophylaxe... und natürlich das Futter. Da kommts natürlich drauf an, ob man ein 3 Euro Futter vom Diskonter nimmt oder ein teures 'Premiumfutter' von Royal Canin oder ähnliches (das auch nicht viel besser ist.. aber wenn ich jetzt anfang über Hundefutter zu diskutieren brauch ich noch ein paar Seiten)
Die Tierarztkosten sind echt nicht zu verachten. Meine Hündin hatte letzte Woche an einem heißen Tag schlimmen Brechdurchfall, da bin ich dann zum Tierarzt in den Notdienst gefahren weil ich wollte dass sie eine Infusion bekommt (weil sie nichts trinken wollte), und da waren gleich 100 Euro weg..
Also ich sag mal ganz grob geschätzt 20-50 Euro im Monat für Allfälliges und ein paar Hundert Euro im Jahr für Tierarzt.
Das Wichtigste ist jedenfalls, dass man genug Zeit für den Hund hat, ihm so oft es geht Freilauf zu geben (nicht nur einmal in der Woche, sondern am besten jeden Tag einmal ins Grüne fahren und den Hund laufen lassen) und ihn auch geistig zu beschäftigen (z.B. Hundeschule).
Wenn du noch Fragen hast, frag! Ich hab mich im letzten Jahr auf dem Hundegebiet ein bisschen fortgebildet (ich besuche seit einem Jahr eine Hundeschule, die nur mit positiver Verstärkung arbeitet und hab schon einen Haufen Bücher über Verhalten, Training etc gelesen) und bilde mir ein mich halbwegs gut auszukennen

