17.09.2009, 07:15
Da bin ich ganz eurer Meinung.
Auch ich habe jahrelang gearbeitet, bis ich mich dazu entschlossen habe zu studieren. Ich hatte damals auch ein sehr langes Telefonat, mit einem allerdings recht freundlichen Mitarbeiter der Wiener Linien, der das auch nicht richtig findet, dass man dann voll zahlen muss aber er alleine auch nichts dagegen tun kann. Zumal es ja zumindest bei mir so war, dass ich seit Studienbeginn auch nicht mehr Vollzeit arbeiten gehe und dann kommt schon mal automatisch weniger Geld ins Haus. Wie schon richtig angemerkt, muss man sich heutzutage Zusatzqualifikationen zulegen und das sollte dann nicht "bestraft" werden.
Wenn ich denke, ich muss heute auf die Uni ins UZA und dann auf die BOKU. Da verbrauche ich wieder drei Fahrscheine á 1,70 - weil jetzt im Sommer hab ich keine Montaskarte - das ist eigentlich nicht ganz billig. Leider wohne ich Fahrradwegmäßig nicht so begünstigt und somit bleiben als Alternative nur die Öffis.
Ich hätte auch gar kein Problem meinen "Studienfortgang" zu beweisen und miteinzureichen, damit ich als "ältere" Studentin die Vergünstigungen, die ich als Arbeitnehmerin jahrelang mitfinanziert habe auch in Anspruch nehmen zu können. Aber da sich für diese Minderheit, wie erwähnt nur populistische Politiker interessieren und nicht die, die es auch entscheiden könnten, ist das für die anderen Fraktionen wohl nur ein "frommer" Wunsch der "Dauerstudenten".
Und die zuständigen Politiker/Minister bejammern ja auch nur die Statistiken, in denen Österreich quasi als Bildungsschlusslicht rangiert und machen es uns nicht leichter, sondern eher nur schwerer im Arbeits- und Studentenleben gleichzeitig zu bestehen.
Siehe auch /Standard vom 8. Sept.
"Die Zahl der Bildungsabschlüsse im Tertiärbereich stieg in Österreich zwischen 1998 und 2007 jährlich im Schnitt um 3,2 Prozent, für die OECD-Länder ergibt sich hingegen ein Durchschnittswert von 3,4 Prozent. In Finnland liegt der Wert zwar nur bei 1,9 Prozent und in Deutschland bei 0,5 Prozent, allerdings haben diese Länder bereits eine deutlich höhere Akademikerquote von 36 bzw. 24 Prozent. Deutlich höhere Zuwachsraten weisen etwa Polen mit einem jährlichen Plus von 6,4 Prozent auf, das Österreich mit einer Akademikerquote von 19 Prozent damit bereits überflügelt hat, oder Italien (jährlich plus 5,2 Prozent) und Portugal (jährlich plus 6,2 Prozent), beide Länder allerdings von einem niedrigen Ausgangsniveau."
Da kann man ja ruhig weiter machen :-(
Aber wir lassen es uns nicht verdrießen. Zähne zusammenbeißen und durch - wir werden das durchziehen - auch wenn es nicht leicht ist/wird.
Schönen Tag und Euch allen einen guten Start in das neue Semester.
Auch ich habe jahrelang gearbeitet, bis ich mich dazu entschlossen habe zu studieren. Ich hatte damals auch ein sehr langes Telefonat, mit einem allerdings recht freundlichen Mitarbeiter der Wiener Linien, der das auch nicht richtig findet, dass man dann voll zahlen muss aber er alleine auch nichts dagegen tun kann. Zumal es ja zumindest bei mir so war, dass ich seit Studienbeginn auch nicht mehr Vollzeit arbeiten gehe und dann kommt schon mal automatisch weniger Geld ins Haus. Wie schon richtig angemerkt, muss man sich heutzutage Zusatzqualifikationen zulegen und das sollte dann nicht "bestraft" werden.
Wenn ich denke, ich muss heute auf die Uni ins UZA und dann auf die BOKU. Da verbrauche ich wieder drei Fahrscheine á 1,70 - weil jetzt im Sommer hab ich keine Montaskarte - das ist eigentlich nicht ganz billig. Leider wohne ich Fahrradwegmäßig nicht so begünstigt und somit bleiben als Alternative nur die Öffis.
Ich hätte auch gar kein Problem meinen "Studienfortgang" zu beweisen und miteinzureichen, damit ich als "ältere" Studentin die Vergünstigungen, die ich als Arbeitnehmerin jahrelang mitfinanziert habe auch in Anspruch nehmen zu können. Aber da sich für diese Minderheit, wie erwähnt nur populistische Politiker interessieren und nicht die, die es auch entscheiden könnten, ist das für die anderen Fraktionen wohl nur ein "frommer" Wunsch der "Dauerstudenten".
Und die zuständigen Politiker/Minister bejammern ja auch nur die Statistiken, in denen Österreich quasi als Bildungsschlusslicht rangiert und machen es uns nicht leichter, sondern eher nur schwerer im Arbeits- und Studentenleben gleichzeitig zu bestehen.
Siehe auch /Standard vom 8. Sept.
"Die Zahl der Bildungsabschlüsse im Tertiärbereich stieg in Österreich zwischen 1998 und 2007 jährlich im Schnitt um 3,2 Prozent, für die OECD-Länder ergibt sich hingegen ein Durchschnittswert von 3,4 Prozent. In Finnland liegt der Wert zwar nur bei 1,9 Prozent und in Deutschland bei 0,5 Prozent, allerdings haben diese Länder bereits eine deutlich höhere Akademikerquote von 36 bzw. 24 Prozent. Deutlich höhere Zuwachsraten weisen etwa Polen mit einem jährlichen Plus von 6,4 Prozent auf, das Österreich mit einer Akademikerquote von 19 Prozent damit bereits überflügelt hat, oder Italien (jährlich plus 5,2 Prozent) und Portugal (jährlich plus 6,2 Prozent), beide Länder allerdings von einem niedrigen Ausgangsniveau."
Da kann man ja ruhig weiter machen :-(
Aber wir lassen es uns nicht verdrießen. Zähne zusammenbeißen und durch - wir werden das durchziehen - auch wenn es nicht leicht ist/wird.
Schönen Tag und Euch allen einen guten Start in das neue Semester.

