@ müsli:
vor einführung des bakk-master-systems gab es schon aussagen vom damaligen spl, dass der zugang im master beschränkt werden soll, die übrigen lehrenden am ifew sind auch stark dafür, wie man hört. zwischen 10 und 50% als wunschquote ist mir gerüchtehalber schon alles untergekommen. sogar wenns 50% wären ist das meiner meinung nach untragbar. mit einem ew-bachelor hat man aus sicht der beruflichen verwertbarkeit rein gar nichts in der hand. momentan gibt es noch die gesetzliche auflage, dass jedem bachelor zumindest 1 masterstudium offenstehen soll, nur wenns so weitergeht wie in den letzten jahren, dann wird die bestimmung auch bald in die geschichtsbücher eingegangen sein. folge: viele halbgebildete "akademiker" in der statistik und nur mehr eine kleine elite, die zumindest dem bisherigen magisterstandard entspricht.
@ hipsta:
200 plätze sind für 700 studis jetzt auch nicht grad der haufen, v.a. werden viele durchfliegen und müssen die prüfung dann wiederholen. außerdem ist das nur ein kleiner detailaspekt. bei den protesten geht es um viel grundlegendere dinge - primär um die chronische unterfinanzierung des unibereiches und da insbesondere um geld für die lehre. die letzten fünf jahre haben gezeigt, dass selbst die hohen einnahmen durch die studiengebühren NICHT zielgerichtet für studierende eingesetzt wurden. das geld wurde innerhalb der uni irgendwohin umgeschichtet. es mangelt an der basisfinanzierung des systems. andere staaten haben einen wesentlich höheren anteil ihrer ausgaben im unibereich. ein kritikpunkt von vielen ist, dass es für banken sofort milliardenschwere notpakete gibt, wenn die unis aus dem letzten loch pfeifen, dann ist die einzige idee ausm ministerium: (master-)zugang beschränken und studiengebühren erhöhen. auch eine möglichkeit. ob das aber den bedürfnissen einer sogenannten wissensgesellschaft entspricht, die einen immer höheren anteil **echter** akademiker braucht, um international konkurrenzfähoig zu sein, das wage ich zu bezweifeln. insofern bin ich für die proteste. immer nur zusehen und hoffen dass von alleine wunder geschehen, das hat jedenfalls zu nichts geführt, bzw. hat es zu den zuständen geführt, die momentan vorherrschen (punkte-anmeldesystem, lange wartezeiten auf ue, viel zuwenige prüfungsplätze, miese e-learning-unterlagen, immer mehr einschränkungen - siehe die kommentare der spl). eine uni ist keine schule, daher lasst euch nicht wie schüler behandeln und nehmt eure zukunft in die hand!
pet
vor einführung des bakk-master-systems gab es schon aussagen vom damaligen spl, dass der zugang im master beschränkt werden soll, die übrigen lehrenden am ifew sind auch stark dafür, wie man hört. zwischen 10 und 50% als wunschquote ist mir gerüchtehalber schon alles untergekommen. sogar wenns 50% wären ist das meiner meinung nach untragbar. mit einem ew-bachelor hat man aus sicht der beruflichen verwertbarkeit rein gar nichts in der hand. momentan gibt es noch die gesetzliche auflage, dass jedem bachelor zumindest 1 masterstudium offenstehen soll, nur wenns so weitergeht wie in den letzten jahren, dann wird die bestimmung auch bald in die geschichtsbücher eingegangen sein. folge: viele halbgebildete "akademiker" in der statistik und nur mehr eine kleine elite, die zumindest dem bisherigen magisterstandard entspricht.
@ hipsta:
200 plätze sind für 700 studis jetzt auch nicht grad der haufen, v.a. werden viele durchfliegen und müssen die prüfung dann wiederholen. außerdem ist das nur ein kleiner detailaspekt. bei den protesten geht es um viel grundlegendere dinge - primär um die chronische unterfinanzierung des unibereiches und da insbesondere um geld für die lehre. die letzten fünf jahre haben gezeigt, dass selbst die hohen einnahmen durch die studiengebühren NICHT zielgerichtet für studierende eingesetzt wurden. das geld wurde innerhalb der uni irgendwohin umgeschichtet. es mangelt an der basisfinanzierung des systems. andere staaten haben einen wesentlich höheren anteil ihrer ausgaben im unibereich. ein kritikpunkt von vielen ist, dass es für banken sofort milliardenschwere notpakete gibt, wenn die unis aus dem letzten loch pfeifen, dann ist die einzige idee ausm ministerium: (master-)zugang beschränken und studiengebühren erhöhen. auch eine möglichkeit. ob das aber den bedürfnissen einer sogenannten wissensgesellschaft entspricht, die einen immer höheren anteil **echter** akademiker braucht, um international konkurrenzfähoig zu sein, das wage ich zu bezweifeln. insofern bin ich für die proteste. immer nur zusehen und hoffen dass von alleine wunder geschehen, das hat jedenfalls zu nichts geführt, bzw. hat es zu den zuständen geführt, die momentan vorherrschen (punkte-anmeldesystem, lange wartezeiten auf ue, viel zuwenige prüfungsplätze, miese e-learning-unterlagen, immer mehr einschränkungen - siehe die kommentare der spl). eine uni ist keine schule, daher lasst euch nicht wie schüler behandeln und nehmt eure zukunft in die hand!
pet

