19.02.2010, 18:24
(18.02.2010, 20:50)andreah schrieb: das konsumverhalten muss meiner meinung nach in allen punkten geändert werden, auch sollte akzeptiert werden dass man nicht immer alles haben kann (zb jetzt erdbeeren (aus spanien))
manche sachen gibts halt bei uns nicht, wie zb banane oder schokolade (kommt ja auch von weit her). aber wer denkt da schon dran? vorallem wenn einem im supermarkt von überall die schoki entgegenspringt (zu weihnachten, ostern, silvester, valentinstag, muttertag, etcetc...)
ich find ja als EWler sollt man sich auch gedanken über ökologie machen und wie sich das alles vereinen lässt! alle reden von der klimaerwärmung und die langen transportwegen. dass schokolade prinzipiell nur aus afrika oder südamerika kommt und damit auch sehr weit transportiert werden muss, das wär mir noch nicht untergekommen.
ich bin da prinzipiell sehr ähnlicher meinung.
ich versuche auch möglichst nur regionale und saisonale LM einzukaufen, abgesehen davon dass erdbeeren/tomaten etc im winter sowieso nach nichts schmecken...
aber schoko nicht zu kaufen, weil sie keine regionalen inhaltsstoffe hat - hmm, das find ich dann doch irgendwie übertrieben *schokosüchtig*
ich glaub ehrlich gesagt auch nicht, dass irgendwer so ernsthafte ökologische bedenken an schoko hat, dass er/sie diese nicht kauft.
selbes thema wäre kaffee?? soll man den dann auch nicht trinken?
also ehrlich, ohne kaffee und schoko könnte ich kaum existieren!!!
und oftmals kauft man glaub ich auch vermeintlich österreichische ware. hab zB unlängst im internet gelesen, dass die firma pfanner ihren fruchtsaft zwar in vorarlberg (? - jedenfalls in westösterreich) produziert, die äpfel aber zb aus der stmk über den kleinen umweg deutschland nach vorarlberg transportiert, um eu-förderungen zu erhalten!!
also das ist in meinen augen dr größere ökologische wahnsinn, als schoko zu kaufen/essen

