28.06.2010, 10:48
Hallo,
ad Probenentnahme: theoretisch könnte es sich auch um Biopsie Proben handeln. Letztendlich ist es egal wo die Probe herkommt, statt menschlichem Gewebe könnte man auch Rinderlunge (etc.) einsetzen. Das Beispiel dient zur Demonstration wie aufwändig die Probenaufarbeitung ist, da die Platingruppenelemente sehr umständlich in Lösung zu bekommen sind.
Ad Aufschluss: aqua regia, zu dt. Königswasser ist eine Mischung aus Salzsäure und Salpetersäure im Verhältnis 3:1. Mithilfe dieses Gemisches ist es möglich Edelmetalle (wie Platin, etc.) in Lösung zu bringen. Das funktioniert aber nur unter hohem Druck und erhöhter Temperatur.
H2O subboiled ist ein besonders reines Wasser, das speziell für Untersuchungen im Ultraspurenbereicht verwendet wird (da geht es letztendlich darum, dass so wenig Kontamination wie möglich stattfindet).
Ad Isotopenverdünnungsanalyse: dabei handelt es sich um eine Methode, bei der ein sogenannter Spike der Probe zugesetzt wird, der aber nicht radioaktiv ist, bzw. sein muss und aufgrund des genauen Isotopenverhältnisses kann man auf die KOnzentration in der Probe rückschließen. Das ist ein sehr gutes, aber auch kompliziertes Verfahren, allerdings eines der genauesten wenn es um die Konzentrationsbestimmung im Ultraspurenbereich geht.
Ich hoffe, ich konnte helfen,
schöne GRüße,
ER
ad Probenentnahme: theoretisch könnte es sich auch um Biopsie Proben handeln. Letztendlich ist es egal wo die Probe herkommt, statt menschlichem Gewebe könnte man auch Rinderlunge (etc.) einsetzen. Das Beispiel dient zur Demonstration wie aufwändig die Probenaufarbeitung ist, da die Platingruppenelemente sehr umständlich in Lösung zu bekommen sind.
Ad Aufschluss: aqua regia, zu dt. Königswasser ist eine Mischung aus Salzsäure und Salpetersäure im Verhältnis 3:1. Mithilfe dieses Gemisches ist es möglich Edelmetalle (wie Platin, etc.) in Lösung zu bringen. Das funktioniert aber nur unter hohem Druck und erhöhter Temperatur.
H2O subboiled ist ein besonders reines Wasser, das speziell für Untersuchungen im Ultraspurenbereicht verwendet wird (da geht es letztendlich darum, dass so wenig Kontamination wie möglich stattfindet).
Ad Isotopenverdünnungsanalyse: dabei handelt es sich um eine Methode, bei der ein sogenannter Spike der Probe zugesetzt wird, der aber nicht radioaktiv ist, bzw. sein muss und aufgrund des genauen Isotopenverhältnisses kann man auf die KOnzentration in der Probe rückschließen. Das ist ein sehr gutes, aber auch kompliziertes Verfahren, allerdings eines der genauesten wenn es um die Konzentrationsbestimmung im Ultraspurenbereich geht.
Ich hoffe, ich konnte helfen,
schöne GRüße,
ER

