04.08.2008, 18:05
antwort aus skript:
Problematisch war und ist das Taxon Nemathelminthes. Als weitgehend gesichert gilt das Herausnehmen der Rotatoria und Acanthocephala aus dieser Gruppierung. Die genannten Taxa werden aufgrund ihrer spezifischen Ausbildung des Integuments (syncytial, intraepitheliale Pseudocuticula, Einstülpungen der äußeren Plasmamembrane) als Schwestergruppen unter der Bezeichnung Syndermata (Pseudocuticularia) zusammengestellt. Mit Gnathostomulida teilen die Rotatoria einen komplizierten Kieferapparat, der als homologe Struktur angesehen wird. 2000 entdeckte „Zwischenform“ – Limnognathia maerski (Micrognathozoa) – verfügt einerseits über komplexe Kieferelemente, zum anderen über eine Dreigliederung des Körpers.
Diese vier Taxa – Gnathostomulida, Micrognathozoa, Rotatoria und Acanthocephala – werden unter dem Begriff Gnathifera zusammengefasst. Da bei den Gnathostomulida eine Spiralfurche zu beobachten ist, ist das Taxon Gnathifera unter den Siralia einzuordnen.
Gnathostomulida: Die Kiefermündchen sind kleine, ein bis vier Millimeter lange marine Würmer. Sie leben vor allem in Sanden mit hohem Anteil von Sulfiden und organischen Stoffen. Alle Arten sind Zwitter.
Micrognathozoa: Der Stamm der Micrognathozoa wurde erst im Jahre 2000 definiert und kennt nur eine einzige Art: Limnognathia maerski.
Rotatoria: Rädertierchen sind 0,1 bis höchstens 3 Millimeter lange Vielzeller mit genetisch festgelegter, gleich bleibender Anzahl von Zellen (Eutelie). Die beweglichen Vorder- und Hinterenden schauen unter einer Cuticula hervor. In der Mundöffnung befinden sich bewegliche Wimpernkränze, das Räderorgan.
Acanthocephala: Kratzer sind ausschließlich Darmparasiten mit obligatorischem Wirtswechsel. Als Endwirte dienen Wirbeltiere, als Zwischenwirte Krebse und Insketen.
hoffe ich konnte dir weiterhelfen
lg
Problematisch war und ist das Taxon Nemathelminthes. Als weitgehend gesichert gilt das Herausnehmen der Rotatoria und Acanthocephala aus dieser Gruppierung. Die genannten Taxa werden aufgrund ihrer spezifischen Ausbildung des Integuments (syncytial, intraepitheliale Pseudocuticula, Einstülpungen der äußeren Plasmamembrane) als Schwestergruppen unter der Bezeichnung Syndermata (Pseudocuticularia) zusammengestellt. Mit Gnathostomulida teilen die Rotatoria einen komplizierten Kieferapparat, der als homologe Struktur angesehen wird. 2000 entdeckte „Zwischenform“ – Limnognathia maerski (Micrognathozoa) – verfügt einerseits über komplexe Kieferelemente, zum anderen über eine Dreigliederung des Körpers.
Diese vier Taxa – Gnathostomulida, Micrognathozoa, Rotatoria und Acanthocephala – werden unter dem Begriff Gnathifera zusammengefasst. Da bei den Gnathostomulida eine Spiralfurche zu beobachten ist, ist das Taxon Gnathifera unter den Siralia einzuordnen.
Gnathostomulida: Die Kiefermündchen sind kleine, ein bis vier Millimeter lange marine Würmer. Sie leben vor allem in Sanden mit hohem Anteil von Sulfiden und organischen Stoffen. Alle Arten sind Zwitter.
Micrognathozoa: Der Stamm der Micrognathozoa wurde erst im Jahre 2000 definiert und kennt nur eine einzige Art: Limnognathia maerski.
Rotatoria: Rädertierchen sind 0,1 bis höchstens 3 Millimeter lange Vielzeller mit genetisch festgelegter, gleich bleibender Anzahl von Zellen (Eutelie). Die beweglichen Vorder- und Hinterenden schauen unter einer Cuticula hervor. In der Mundöffnung befinden sich bewegliche Wimpernkränze, das Räderorgan.
Acanthocephala: Kratzer sind ausschließlich Darmparasiten mit obligatorischem Wirtswechsel. Als Endwirte dienen Wirbeltiere, als Zwischenwirte Krebse und Insketen.
hoffe ich konnte dir weiterhelfen
lg
