19.01.2011, 19:21
Ich denke Strukturformeln auswendig lernen bringt keinen Wissensgewinn. Wozu hat man sonst Nachschlagemöglichkeiten? Es ist doch primär nach einem Studium wichtig für den Beruf, dass man die Zusammenhänge und Systeme versteht. Wenn man ß-Carotin runterbeten kann hilft das eigentlich niemandem. Das kann auch ein 10 Jähriger mit 3G Internet am Handy.
Idealer Prüfungsmodus ist z.B. mündlich wie in spez. Biochemie. Da wird man nach dem Wissen abgefragt und nicht die ganzen Tabellen.
Aber welche Lehrkraft nimmt sich schon Zeit 100 Studenten mündlich zu prüfen? Da macht man es lieber schriftlich mit temporärem "Kurzzeitgedächtnistrainingswissen". Verbessern können es eh die Tutoren dann, weil die müssen ja eh auch nur auf die Tabellen schauen.
Da kann man Prof. Marko aber keinen Vorwurf machen, unser Bildungssystem provoziert einfach solche Modalitäten.
In den Niederlanden zahlt man ~2000 Studiengebühren und dafür sitzt man zu 10 in den Klassen, ist nach 3 Jahren fix durch und hat ein praktisches, von der Uni organisiertes, Praktikum wie z.B. in Afrika Interventionen zur Gesundheitsverbesserung zu planen und durchzuführen (bei Bsc. Public Health).
Meiner Meinung nach zahlt man da lieber Studiengebühren (die man durch die kürzere Studiendauer wieder drin hat) und bekommt dazu auch eine qualitative Ausbildung. Eine noch härtere Studieneingangsphase wird nichts ändern um die Probleme zu lösen (siehe Zeitungsbericht hier irgendwo im Forum).
Idealer Prüfungsmodus ist z.B. mündlich wie in spez. Biochemie. Da wird man nach dem Wissen abgefragt und nicht die ganzen Tabellen.
Aber welche Lehrkraft nimmt sich schon Zeit 100 Studenten mündlich zu prüfen? Da macht man es lieber schriftlich mit temporärem "Kurzzeitgedächtnistrainingswissen". Verbessern können es eh die Tutoren dann, weil die müssen ja eh auch nur auf die Tabellen schauen.
Da kann man Prof. Marko aber keinen Vorwurf machen, unser Bildungssystem provoziert einfach solche Modalitäten.
In den Niederlanden zahlt man ~2000 Studiengebühren und dafür sitzt man zu 10 in den Klassen, ist nach 3 Jahren fix durch und hat ein praktisches, von der Uni organisiertes, Praktikum wie z.B. in Afrika Interventionen zur Gesundheitsverbesserung zu planen und durchzuführen (bei Bsc. Public Health).
Meiner Meinung nach zahlt man da lieber Studiengebühren (die man durch die kürzere Studiendauer wieder drin hat) und bekommt dazu auch eine qualitative Ausbildung. Eine noch härtere Studieneingangsphase wird nichts ändern um die Probleme zu lösen (siehe Zeitungsbericht hier irgendwo im Forum).

