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Vielleicht...
#25
(19.04.2011, 09:54)Mone schrieb: Jeder muss für sich selbst eintscheiden, was einem wichtig genug ist, dass man sich in seinem Verhalten darin ein wenig verändert.
Der eine spart am Wasser, der andere geht Bäume aufforsten. Manche essen kein Fleisch mehr, andere helfen ehrenamtlich alten Menschen.
Jedes einzelne ist für sich ein wichtiger Beitrag. Würde jeder Mensch eine Kleinigkeit tun, wäre schon viel getan.

Was mich aber richtig richtig ankotzt ist diese deterministische und frustrierende Weltanschuung: ja dann darf man ja gar nix mehr machen bzw. es ändert sich ja eh nichts.
Oder: ok, du isst kein Fleisch mehr, aber Auto fahren tust du weiterhin... Kein Mensch ist Jesus, aber die Leute, die sich bemühen, ETWAS zu tun, dann auch noch schwach anzureden, oder von der Sinnlosigkeit ihres Tuns überreden zu wollen, finde ich furchtbar.
Und diese Leute finde ich für meinen Teil schlimmer als alles Tierleid zusammen, weil Sie die Verursacher der ganzen Scheiße sind.

Ich kritisiere niemanden, der Fleisch isst, Vegetarier sind auch nicht perfekt und haben andere Mankos. Aber ich kritisiere die Tendenz des Nicht-Vegetariers, Veggies davon übverzeugen zu wollen, dass es Unsinn ist, was sie tun.

Ich stimme dir 100%ig zu, aber das geht in beide Richtungen. Jeder, der anderen seinen Willen aufzwingen will, nervt.

Leben und leben lassen.
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#26
ich will keinem was einreden oder ausreden jeder soll das machen was er will , nur finde ich diese doppelmoral einfach wiederlich , auf der einen seite wird einem von vielen vegetariern / veganern vorgepredigt wie arm doch die tiere sind , aber alle anderen "arten der ungerechtigkeit " werden garnicht wahrgenommen , aber hauptsache sie sehen sich als die absoluten weltverbesserer. Das trifft natürlich nicht auf alle zu , aber auf die große Mehrheit von denen die ich bisher kennenlernen durfte

Zitat:Und diese Leute finde ich für meinen Teil schlimmer als alles Tierleid zusammen, weil Sie die Verursacher der ganzen Scheiße sind
.
nicht nur die sind die verursache der "scheisse" jeder ausnahmslos jeder ist es , da kann ich noch so vegan leben , bäume pflanzen und alten helfen vielleicht ist ihr haufen kleiner , aber stinken tut er trotzdem ;-)
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#27
was einen vielleicht auch zum nachdenken anregen sollte ist, dass einige (ich kenne selbst ein paar) veganer/vegetarier zb hunde oder katzen besitzen und wirklich ein erheblicher (für veganer/vegetarier) teil der Nutztierproduktion aufs konto der tierfutterherstellung geht....

naja nur so als kleiner einwurf Wink
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#28
Ich finde es super, dass man alten Menschen helfen, Wasser sparen, Bäume aufforsten und _kein Fleisch essen_ auf die selbe Stufe stellt!

Keinen Menschen interessierts ob irgendein Vegetarier Fleisch isst oder nicht, aber dieses ewige bevormunden und diese "Messiahs-Art" von euch Vegetariern kotzt mich so dermaßen an...

Machts was ihr glaubts und lasst uns Fleischessern unseren Glauben. Es gibt so viele wichtigere Probleme auf der Welt, aber man sucht sich halt das Bequemste aus um sich selbst einreden zu können etwas Wichtiges zu tun....
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#29
Also den Klimawandel finde ich schon ein großes Problem!

„Die Tierzucht ist einer der größten Verantwortlichen für die heutigen Umweltprobleme“ - Henin Steinfeld (FAO)

und: der Tierproduktionssektor hat ähnlich hohe Treibhausgasemissionen wie Industrie und HÖHERE Emissionen als gesamter Verkehrssektor (inkl. Flugverkehr!)

Sollte neben der unnatürlichen Tierhaltung bei der Wahl der Lebensmittel auch bedacht werden..
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#30
(19.04.2011, 12:40)Gravity schrieb: Ich finde es super, dass man alten Menschen helfen, Wasser sparen, Bäume aufforsten und _kein Fleisch essen_ auf die selbe Stufe stellt!

Keinen Menschen interessierts ob irgendein Vegetarier Fleisch isst oder nicht, aber dieses ewige bevormunden und diese "Messiahs-Art" von euch Vegetariern kotzt mich so dermaßen an...

Machts was ihr glaubts und lasst uns Fleischessern unseren Glauben. Es gibt so viele wichtigere Probleme auf der Welt, aber man sucht sich halt das Bequemste aus um sich selbst einreden zu können etwas Wichtiges zu tun....

naja.. ich kenne aber auch einige vegetarier die sich laufend vor fleischessern rechtfertigen müssen. oft wird man als vegetarier schief angeschaut. das ist auch nicht ok.. leben u. leben lassen Wink
ich kenne auch einige vegetarier die ihre freunde in fleischlokale begleiten. umgekehrt sieht das eher schlecht aus. viele fleischesser bevorzugen nur "fleischlokale" u. sind an rein vegetarischen/veganen lokalen nicht interessiert. wobei es bestimmt niemanden schadet sich mal 1nen tag fleischlos zu ernähren.
u. leute auf die situation (tierhaltung etc.) aufmerksam zu machen find ich nciht schlimm. es kommt nur drauf an wie man das maht. denn einige bis viele wissen wirklich nicht unter welchen bedingungen manche tiere leben müssen. ich finde wenn man sie am ende tötet dann sollte man ihnen bis dahin ein möglichst lebenswertes leben ermöglichen.

diese leute die auf der straße andre leute belästigen u. anwerben wollen nerven mich allerdings auch sehr. letztens hat mich sogar einer verfolgt obwohl ich telefoniert habe.


(19.04.2011, 12:30)Himbeereis schrieb: was einen vielleicht auch zum nachdenken anregen sollte ist, dass einige (ich kenne selbst ein paar) veganer/vegetarier zb hunde oder katzen besitzen und wirklich ein erheblicher (für veganer/vegetarier) teil der Nutztierproduktion aufs konto der tierfutterherstellung geht....

naja nur so als kleiner einwurf Wink

meine veg. freunde haben die hunde aus dem tierheim u. einige ernähren auch die tiere vegetarisch.


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#31
also einen hund vegetarisch zu ernähren ? also wenn das mal nicht aufzwingen zum selbstzweck ist... der kann nicht sagen , lieber frauder , herrdal ich will lieber einen knochen , fleisch
sogar der deutsche tierschutzbund steht dem kritisch gegenüber http://www.tierschutzbund.de/783.html

es ist eben ein unterschied ein normales lokal bietet auch speisen ohne fleisch an , ein rein veganes vegetarisches eben meistens keine gerichte mit fleisch => ich will als fleischesser wenigstens die wahl haben ;-)




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#32
Ja aber du vergisst, dass in den bösen Pfannen vom "Fleischrestaurant" schon Fleisch darin zubereitet wurde und deswegen ist die Pfanne nicht mehr tauglich =) Bzw würden die Vegetarier/Veganer ja mit ihrem Geld jemanden unterstützen der Fleisch verkauft. Smile

Das trifft bestimmt ned auf viele Vegetarier zu, aber ich kenn zumindestens eine die so extrem ist Smile

Und das man Hunde fleischlos ernährt ist meiner Meinung sowieso lächerlich...
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#33
(19.04.2011, 18:00)Gravity schrieb: Und das man Hunde fleischlos ernährt ist meiner Meinung sowieso lächerlich...

Ich kenne sogar einen veganen Hund Wink.
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#34
schau schau Smile Na ich mein wenn sich ein Hund dafür entscheidet vegan zu leben dann ist es ja gut =) bin überzeugt davon wenn man dem ein Stück Fleisch hinhaut rührt er es nichtmal an !
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#35
ich weiß nicht ob die hunde komplett vegetarisch ernährt werden oder ob sie abu.zu nen kochen etc. bekommen. aber auf jeden fall haben ein paar vegetar. futter daheim u. werden vor allem damit gefüttert Wink

jetzt hab ich aber auch noch ein wenig gegoogelt Big Grin
ich hab z.b das hier gefunden "Hunde brauchen kein spezielles Vitaminpräparat. Beim Selbermischen von veganem Futter für Katzen muss unbedingt das Vitaminpräparat Vegetcat zugesetzt werden, erhältlich bei..."

aber ich hab mich damit nicht beschäftigt u. möcht daher auch nicht viel dazu sagen und ev. blödsinn verbreiten. aufpassen muss man bestimmt. aber das muss man auch wenn man den tieren fleischfutter gibt (kein zucker etc.)

"Ein Leserbrief und eine Antwort darauf:

Frau Ruht Bezat aus Montey schreibt:
Wir alle wissen, dass Katzen zu der Familie der Raubtiere zählen. Raubtiere aber sind ausgesprochene Fleischfresser, oder haben Sie vielleicht schon einmal einen Gras fressenden Tiger, Löwen oder Puma gesehen?

Antwort:

Liebe Frau Bezat. Gegenfrage: Haben Sie schon einmal eine Hauskatze Kühe, Schweine und Känguruhs jagen sehen? Finden Sie es "natürlich", wenn Sie Ihrem Büsi solches Zeugs füttern? Lesen Sie einmal das Kleingedruckte auf Ihren Büchsen mit Katzenfutter. Im übrigen ist hier nicht von wilden Tigern, Löwen und Pumas die Rede, sondern von domestizierten Stuben-Büsis, die keine Gelegenheit zum Mäuse-Fangen haben. Ist das "natürlich"? Sicher nicht, und darum sollten Sie auch nicht mit Wildtieren argumentieren. Es ist eine Erfahrungstatsache, dass vegan ernährte Hunde und Katzen gesund bleiben - und allein darauf kommt es an. Probleme treten nur gelegentlich auf, weil Hunde und besonders Katzen sich weigern, Ungewohntes zu Fressen. Da braucht es dann halt grosse Geduld und das Ausprobieren verschiedener Futtermischungen.

Es ist eine abartige Tierliebe, wenn das eigene Büsi verhätschelt, verwöhnt und mit Fleisch von Tieren gefüttert wird, die ein himmeltrauriges "Leben" als blosse Fleischlieferanten durchleiden mussten. Sie mögen denken, dass sind ja nur "Nutztiere". Hier fängt der grausame Rassismus gegenüber den Tieren an. Andere sagen mit gleichem Recht (oder Unrecht) überhaupt, es sind ja nur Tiere, womit auch Ihr Büsi als Sache zur Ausbeutung und Misshandlung frei gegeben wird, zum Beispiel für grässliche Tierversuche.

Das Argument, Tierfutter werde nur aus Fleischabfällen hergestellt, welche die Menschen nicht essen, ist falsch. Erstens handelt es sich nicht nur um Abfälle, sondern um Fleischresten, die durchaus auch für den menschlichen Konsume verwertbar wären (Hackfleisch, Würste etc). Zweitens wird die Tierausbeutungs-Industrie auch dasurch gefördert, dass diese ihre "Abfälle" gewinnbringende als Tierfutter vermarkten können. Alles, was die Rentabilität der Nutztierausbeutung erhöht, fördert diese."


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#36
Der Leserbrief...

comedy gold, would read again!
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