30.10.2009, 18:47
liberta UND cartman.....was hast du dir dabei gedacht?
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StudentInnen besetzen Audi Max
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30.10.2009, 18:47
liberta UND cartman.....was hast du dir dabei gedacht?
31.10.2009, 02:51
dass hatte nichts mit der audimax besetzung zu tun und es wurde einstimmig beschlossen burschenschafter oder sonstige rassistische u. sexistische gruppierungen sofort rauszuwerfen nachdem dieser herr ohne voranmeldung und ohne dem wissen der besetzer einfach auf die bühne gekommen ist.
aber, nice try liberta
23.11.2009, 14:54
So,
nun ist schon einige Zeit vergangen - ich war auf der ersten großen Demo dabei und prinzipiell steh ich auch zu den geforderten Punkten - was mich allerdings ärgert sind: a) die ewigen Party-Macher die wohl zu jedem Ereigniss 5 Liter Bier leeren müssen - gerade diese Leute machen die Forderungen die wir Studenten haben vor der Öffentlichkeit lächerlich b) das ewige "solidarisieren" - ich finds ja toll, dass andere Leute uns verstehen. Aber ich frage mich ob ein Metaller auf der VOEST wirklich uns versteht oder einfach nur mehr Lohn fordern will. c) die Ultra- linken, die sowieso immer wieder mal bei Demos auftauchen. Ich bin grundsätzlich dafür, dass jeder seine politische Richtung hat. Die Probleme die zur Zeit auf der Universität sind betreffen, meiner Meinung nach, JEDEN Studenten - egal ob er jetzt rot, grün, schwarz oder blau ist. Natürlich hat jeder eine andere Herangehensweise an dieses Problem - ich denke mir aber, dass es geschickter wäre diese Problem von einem neutralen Standpunkt als von einem marxistischem Standpunkt aus zu betrachten - da man somit eventuell mehr Leute erreichen könnte. Nur die Meinung eines einfachen eher konservativen ( eigentlich mag ich diesen Ausdruck ja nicht) Bakk-Studenten der sich mit Gelegenheitsjobs so halbwegs über Wasser hält und jetzt mit der Einführung des neuen Systems vor dem Problem der STEP steht und bald wieder Studiengebühren zahlen muss (darf?/soll?). Und das nur damit er in einem standardtisiertem Studium sitzt das man sich schlecht selbst einteilen kann ( Im Studiengesetz steht, dass man sich den Prüfenden selbst aussuchen darf - interessant dabei ist, dass man eigentlich keine Wahl hat - das wär mal wieder typisch Österreich ).
24.11.2009, 03:49
halli hallo, finde eigentlich nicht, dass sich der anteil der 5-liter-bier-fraktion in letzter zeit erhöht hat bei den besetzern.
auch ultra-linke konnte ich keine ausmachen, da waren in der 2. woche ein paar im audimax-gang zu sehen, das wars im wesentlichen...... das war damals aber auch nicht wirklich tragisch, weil hunderte ganz normale studis "wie du und ich" eindeutig die überwältigende mehrheit der besetzerinnen ausgemacht haben. was ich schlimmer find, wenngleich irgendwie verständlich, ist die tatsache, dass die besetzung schön langsam zerläuft. damit meine ich, dass einfach über weite teile des tages schon viel zuwenige leute im audimax drinnen sind. die leute sind einfach müde und haben kaum noch kraft, dazu kommen verschiedenste verpflichtungen (jobs, seminare, ...). für zwei wochen kann/konnte sich schnell mal wer frei nehmen und die terminplanung über bord werfen, aber über einen monat oder noch länger geht das bei den meisten nicht. ist irgendwie traurig, dass es zwar eine breite masse von aktiven leuten gibt/gab, in relation zur gesamtstudizahl der uni wien haben sich aber trotzdem nur recht wenige persönlich mit eingebracht. meiner meinung nach wird das audimax nicht mehr ewig zu halten sein, wenn die bisher noch nicht engagierten studis weiter daheimbleiben und drauf hoffen, dass sich jemand anderer schon um die organisation der arbeitsgruppen bzw. um die besetzung kümmern wird. damit will ich jetzt auch nicht sagen, dass zwingend jeder hingehen muss ins audimax, allerdings droht ohne personellen nachschub "unverbrauchter" leute realistisch gesehen ein baldiges ende der uniweiten proteste. wäre irgendwie schade, ganz ohne zugeständnisse aus dem hörsaal zu gehen. eine alternative wäre z.b. auch, sich direkt den arbeitsgruppen auf institutsebene anzuschließen. verlängert zwar nicht die audimax-besetzung, aber bei studienrichtungs-bezogenen problemen kann auch der kleinräumige protest durchaus was ändern. = lizziii
03.12.2009, 18:01
Hallo,
also ich will jetzt auf keinen Fall rasistisch sein oder sonst was, aber meiner Meinung nach, ist es einfach nicht fair, dass alle aus Deutschland herkommen unsere Studienplätze "klauen" und keinen Cent dafür bezahlen müssen. Entweder sollten die Deutschen nur noch bei uns studieren dürfen, wenn sie in Deutschland auch studieren könnten (was ich zwischenzeitig wieder gehört hab, ist das doch nicht gegen die EU-Richtlinien ... keine Ahnung!) oder Deutschland soll für die Deutschen die bei uns studieren zaheln! Ich finde das von dem STAAT Deutschland eine absolute Frechheit, damit meine ich jetzt keineswegs die einzelnen Studenten, da ich durchaus verstehen kann, dass sie nach Österreich kommen, würde ich an ihrer Stelle auch tun. Der Staat sollte für die Akademiker die er erhält auch zahlen. Und es ist absolut logisch, dass wenn man im Heimatland keinen Studienplatz kriegt, weil der Staat kein Geld für Bildung ausgeben mag, man eben ins Nachbarland geht. Das Problem ist nur, dass das Nachbarland (das ist in dem Fall nämlich Österreich) winzig ist im Vergleich und einfach nicht für ALLE ausländischen Studenten aufkommen kann. Ich mein, wenn jemand nach Österreich kommen will, weil er im Ausland studieren will, sag ich ja gar nichts, nur glaube ich das der Großteil an Deutschen nicht hier ist, weil sie Österreich so toll finden, sondern weil sie in Deutschland nicht studieren könnten. Jeder sollte in seinem Heimatland studieren können. Und ich galube dann hätten wir auch wesentlich weniger Probleme mit zu wenig Plätzen ... Aber wie gesagt, ich möchte jetzt nicht sagen "Deutsche ich hasse euch" oder so, sondern nur, dass bei den ganzen Problemen nicht nur die österreichische sondern sehr wohl auch die deutsche Politik KOMPLETT VERSAGT hat! mfg
03.12.2009, 23:43
ich bin deutsche, seit 2005 in wien. damals gabs in österreich noch studiengebühren, dafür in dtl nicht. ich bin außerdem kein nc-flüchtling, sondern ganz einfach wegen wien nach wien gekommen. außerdem habe ich auch nach abschluss des studiums vor, hier zu bleiben...
mittlerweile trau ich mich aber gar nicht mehr sagen, dass ich deutsche bin, weil ich mir die blöden kommentare drauf ersparen möcht! wenn österreich es nicht fertig bringt, (auch mit ausländischen studenten) gscheid zu planen, so braucht es den sündenbock trotzdem nicht im ausland zu suchen. das wär zwar schön einfach, aber einfach nicht lösungsorientiert und produktiv. dass das land mit abschaffung der studiengebühren natürlich sehr attraktiv für deutsche wurde, dafür musste man kein politisches genie sein. um das problem muss sich allerdings im eigenen land gekümmert werden!! ich finds eher traurig, wie wenig auf die proteste von seiten der politik eingegangen wurde bzw. wird. wir werden doch gar nicht ernst genommen (und ich sage wir, weil ich mich auch als deutsche an den protesten beteilige). die schuld auf andere schieben war schon immer recht einfach. dass aber noch gegen ganz andere unmögliche zustände protestiert wird (Bologna, Step-System...), wird durch diese sinnlose Deutschland-Diskussion gut überdeckt. zumindest aus deutschland hört man aus der politik schon etwas, bezüglich veränderung, überarbeitung usw. ![]() siehe z.B.: http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/652/495972/text/
04.12.2009, 08:41
Das ist doch der sinn und zweck vom bakk und master, oder? damit die studien europaweit gelten und die grenzen offen sind. Jeder darf und soll da studieren, wo es ihm gefällt, und das ist auch gut so.
Ich komme auch aus deutschland und kenne auch sehr viele erwis, die aus deutschland kommen. Habe 07 mit dem Studium angefangen, die Studiengebühren haben mich eigentlich nicht so geschreckt (auch wenn ich für mein Studium arbeiten muss). und mir gefällts hier in wien super. Ehrlich gesagt trau ich mich fast zu sagen, dass ich das Studium hier vielleicht mehr schätze als viele österreichischen studenten. Für mich ist das nicht selbstverständlich, dass ich hier sein darf und das studieren kann, was ich wirklich will und was mich interessiert. deshalb reiss ich mir hier auch den a****, um in der Mindeststudienzeit fertig zu werden (was ich auch schaffen werde). Außerdem könnte ich mir keine schönere Stadt zum studieren vorstellen, als wien - ich liebe diese stadt! und kann mir durchaus vorstellen auch nach dem studium hier zu bleiben! AAAAber: Ich kann jeden Österreicher verstehen, der sich über die "Flut der Deutschen" beschwert. (Auch wenn viele sagen, dass die deutschen nur zum saufen und partyfeiern nach Ö. kommen und nciht zum studieren....) Das ist echt ein Problem von seiten des Staates... Wir studierenden sind davon ja die leidtragenden. Ich bin auch dafür, dass sich die Politik in deutschland ändern muss, zur not würd ich auch in österreich wieder studiengebühren zahlen. Also kurz gesagt: ich glaub wir sind da alle im groben und ganzen einer meinung, was das problem betrifft (denn jeder staat sollte für die ausbildung SEINER bürger aufkommen, für österreich ist es so ja fast nicht mehr lange tragbar.....) Soviel zum Thema Deutsche Studenten.... Übrigens gibts auch viele Österreicher, die nach Deutschland zum studieren kommen, und das ist auch gut so! Wir sind jung, jeder soll seine ausbildung dort machen können, wo er möchte. Denn was wir in unserem studium erleben wird uns keiner mehr wegnehmen können ![]() lg, anna
04.12.2009, 13:06
@angela1: He sorry, ich wollte dich weder persönlich angreifen noch sonst was, ich dachte eigentlich ich hätte klar genung gemacht, dass ich kein Problem damit habe, wenn ihr aus Deutschland herkommt weil ihr gerne in Wien studieren wollt (weil euch die Stadt gefällt, weil ihr hierbleiben wollt, weil ihr einfach mal weg von zu Hause wollt ...)!!! Ich möchte ja auch umgekehrt, falls ich möchte, mal im Ausland studieren dürfen! Mein Problem beginnt da, wo die Deutschen wie annamierdel bereits sagten wie eine Flut über Österreich hinwegschwappen!
Und auch da würde ich NIE die einzelnen deutschen Studierenden hier blöd anmachen oder sonst was, weil ich es wie gesagt an ihrer Stelle genauso machen würde. Und ich finde keineswegs dass Österreich in der Lage sein MUSS, mit ausländischen Studenten klar zu kommmen, wenn das Nachbarland selbst keine Studienmöglichkeiten für seine Bürger schafft und das Nachbarland 10x soviele Einwohner hat und davon dann nicht wenige zu uns nach Österreich kommen. Ich mein sorry aber wie soll das möglich sein??????????
04.12.2009, 13:40
meine antwort war nicht speziell auf dich bezogen lilipeace. ich wollte nur mal meine situation bzw meinung darstellen. dass das natürlich etwas unsachlicher ist, ist mir schon klar. ist eben meine meinung. ich weiß, dass der enorme ansturm von v.a. deutschen für die österreichischen unis nicht tragbar ist. ich bin allerdings eher für eine gewisse art von zugangsbeschränkungen. auf dass mich manche jetzt steinigen mögen
![]() aber z.b. an der med-uni. es wird ja so viel geschimpft, dass so viel fürs medizin-studium kommen. dabei hat die med.uni schon eine prozent-regelung eingeführt. die genauen % weiß ich grad nicht, aber ich glaub, so um die 60-70% der studienplätze sind für heimosche studierende reserviert. oder nicht? mit solchen regelungen kann ich was anfangen. auch mit moderaten studiengebühren (in deutschland sind sie mit teilweise 500 euro + verwaltungsgebühren fast schon übertrieben). natürlich bin ich auch für freie bildung. es ist schlimm wenn man in deutschland mit guten noten nicht medizin, pharmazie, psychologie usw studieren kann, weil man die besten noten braucht. und mal ehrlich wer schafft schon die 1,0?! aber ganz ohne beschränkungen führt es eben auch zu chaos, das wäre in dtl nicht anders. ich sehe da zur zeit 2 extreme: deutschland, das land der extremen beschränkungen und österreich, das land, in dem jeder studieren kann. beide varianten haben ihr für und wieder, ein mittelweg aus beiden wäre natürlich optimal. aber das ist natürlich nur wunschdenken meinerseits ![]() lg
04.12.2009, 16:07
Müssen Österreicher den Numerus Clausus nicht erfüllen um in Deutschland studieren zu können???
doch natürlich, der nc gilt für jeden studenten.
die fächer, wegen denen die meisten deutschen ins ausland gehen sind v.a. medizin, pharmazie, tiermedizin, zahnmedizin und psychologie. diese studiengänge werden deutschlandweit zentral vergeben und sie liegen bundeslandweit immer zwischen 1,0 und wenn man glück hat vielleicht auch mal 1,3. der regelfall, v.a. in bundesländern wie bayern oder baden-würtemberg sind 1,0-1,1. alle anderen studiengänge haben entweder lockerere nc`s oder gar keinen. es gibt natürlich auch die möglichkeit über wartesemester ins studium reinzukommen, dafür braucht man aber meines wissens schon so zwischen 8 und 12 semester... für erwi braucht man teilweise nur nen schnitt von 3,1, außer in münchen, da machen sie ein eigenes auswahlverfahren, mit vorstellungsgespräch usw. lehramt usw. haben (außer für bio, chemie...) häufig keinen nc, genauso wenig wie bwl oder so, außer es gibt oft hochschuleigne beschränkungen. ja, es ist kompliziert und seit ein paar semestern noch dazu wirklich richtig teuer, dank der teilweise horrenden studiengebühren. ich kenne genau eine österreicherin, die für medizin nach dtl gegangen ist. sie hatte einen dementsprechenden notenschnitt. ich kenne aber eher wenige leute, mit 1,0 lg
Alle sagten: Das geht nicht
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht
04.12.2009, 19:46
woher hast du den dass mit dem schnitt von 3,1?
ich hab mein abi mit 2,5 gemacht und hatte keine chancen, weil fast überall der nc bei 1,4-1,6 lag... aber hier gefällts mir eh viel besser!
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