Umfrage: Würdet ihr nochmal EW studieren?
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Ja
57.76%
134 57.76%
Nein
42.24%
98 42.24%
Gesamt 232 Stimme(n) 100%
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Themabewertung:
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Würdet ihr nochmal EW studieren?
#61
so, also dazu hab ich euch mal was richtig lustiges zu sagen:

hab vor kurzen mal mit der freundin (studiert diätologie) von einem bekannten gequatscht:
vor 3 monaten (noch ganz frisch) wurde beschlossen, dass ernährungswissenschafter nach ihrem studium mit ein paar kleinen zusatzausbildungen ebenfalls als diätologen arbeiten dürfen. (das wurde denen offiziell in der fh mitgeteilt - sie wunderte sich, warum dies bei uns nicht der fall war).

im übrigen gibt es genug ernährungswissenschafter die in der beratung tätig sind.
es wird nur nicht "gewünscht", weil wir im prinzip eine höhere ausbildung erlangen. (im wissenschaftlichen bereich).

achja, und des weiteren habe ich das auf dieser seite gefunden:
http://www.veoe.org/berufsbild.html

und der arbeitsverlauf in z.B.: krankenhäusern ist meistens so, dass diätologien nix ohne ärzte u. ernährungswissenschaftern machen usw. - auch diätologen sind keine ärzte, und wir ernährungswissenschafter machen halt für sie die sachen die sie wieder net machen dürfen usw.

also macht euch net so einen kopf wegen dem beratungszeugs.
wer´s machen will, kann´s mit einem ernährungswissenschaftlichen studium u. zusatzausbildungen (die man sowieso immer erlangen sollte) auch machen.

glg
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#62
Danke, hiermit bestätigst du mir was ich mir schon immer gedacht habe Big Grin... kann mir ja keiner erklären, dass ich mit einer besseren Ausbildung (vgl FH) nicht den selben Job machen kann Big Grin.
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#63
ganze banal gesagt:
wir sind für die beratung überqualifiziert, bzw. erlangen wir die pädagogischen sachen in unserem studium eben nicht.
aber ansonsten sind wir ernährungs-technisch viel viel besser ausgebildet.
also du hast recht Smile

(hmmm, ich ahne böses - ich hoff das mich nicht gleich jemand zur sau macht das ich sowas "verbreite" Big Grin)
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#64
also ich finds ja interessant, dass uns sowas nicht mitgeteilt wird, dass wir jetzt auch als diätologen arbeiten dürfen. zusatzquali hin oder her. warum informiert uns da niemand?
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#65
ihr sagt es.... man darf nicht immer alles glauben, dass einem am anfang des studiums von den profs eingetrichtert wird (bezgl. nicht beraten dürfen), meine meinung ist: die wollen nur, dass möglichst viele studenten wieder aufhören (weil es einfach zu wenig kapazitäten gibt)..

es wird nie so heiß gegessen wie gekocht! ;-)
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#66
Naja, weil die wollen, dass die FH einen besseren Status hat und nicht mehr alles sagen "ach der ist ja zu doof für die Uni drum macht er FH" (hab schon genug gehört die sowas sagen!)...
Der einzige Grund weshalb uns gesagt wird wir können keine Beratung machen, ist eben, dass sie die Leute für die FH wollen ...
Schon klar uns fehlt das pädagogische und bla aber dann macht man halt 1,2 Kurse oder so und das hat sich auch erledigt ...
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#67
Warum macht ihr nicht die FH, wenn ihr beraten wollt? Dort wird man nur dafür ausgebildet und macht nichts anderes...
Ich für meinen Teil, hab es satt, mich ständig vor anderen rechtfertigen zu müssen, dass ich eben keine Ernährungsberaterin bin sondern NATURWISSENSCHAFTERIN! Ich hätte dieses Studium nie begonnen, wäre es eine Ausbildung zur Ernährungsberatung!
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#68
sagt ja keiner, dass wir beraten wollen. mir gehts ums prinzip, da wird uns immer eingetrichtert wir "dürfen nicht" beraten und dann dürfen wirs offiziell doch und keiner sagt uns das.
außerdem is es ja nicht schlecht, wenns noch eine spate gibt wo wir dann tätig sein können.
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#69
Hallo!

Also ich hab die Umfrage mit NEIN beantwortet. Dieses Nein bedarf aber einer kurzen Erklärung.

Prinzipiell find ich den zu erlernenden Stoff super interessant, nur hätte ich im Vorhinein gewußt, daß unser Institut so unorganisiert ist, hätte ich mich erkundigt, was das umliegende Ausland oder andere Institutionen adäquates zu bieten haben.

Mit dem "unorganisiert" will ich auf keinen Fall Schuldzuweisungen aussprechen. Denn Ich habe und hatte etwas Einblick hinter die Kulissen.

Hiermit ein großes DANKESCHÖN an die StrV für all eure Aktionen und Bemühungen! Und es wäre schön, wenn sich noch sehr viel mehr engagiert, motivierte Leute einsetzen würden für UNSERE Anliegen (StrV, FV udgl.).

LG,
Martina / Tofu
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#70
Also ich möchte gerne Beraten, allerdings ist das MOMENTAN mein Plan und ich weiß nicht was ich in 3/5 Jahren wirklich machen will, daher ist es mir lieb mehrer Optionen zu haben. Abgesehen davon möchte ich auf keine FH solange sie bei potentiellen Arbeitgebern einen so schlechten Ruf hat!
Des Weiteren hab ich keine Lust jeden Tag die Schulbank zu drücken und mir alles vorkauen zu lassen - ein weiterer Grund für die Uni gegen die FH ...
Würde es an der Uni das Fach Diätologie geben, würde ich vermutlich das studieren, aber da sich diese Option nicht stellt, denke ich ist Ernährungswissenschaften eine gute Wahl, da man mehr Berufsmöglichkeiten hat und ich sehr spannend finde was man so lernt.
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#71
(17.03.2010, 22:12)lilipeace schrieb: Abgesehen davon möchte ich auf keine FH solange sie bei potentiellen Arbeitgebern einen so schlechten Ruf hat!
Des Weiteren hab ich keine Lust jeden Tag die Schulbank zu drücken und mir alles vorkauen zu lassen - ein weiterer Grund für die Uni gegen die FH ...
Würde es an der Uni das Fach Diätologie geben, würde ich vermutlich das studieren, aber da sich diese Option nicht stellt, denke ich ist Ernährungswissenschaften eine gute Wahl, da man mehr Berufsmöglichkeiten hat und ich sehr spannend finde was man so lernt.
Diätologie wurde jahrzehntelang als 08/15-Akademie geführt. Plötzlich, wohl eher ob des Dogmas mehr Akademiker in AT haben zu müssen, wurde es eine FH.
Potentielle Arbeitgeber für Diätologen werden in hohem Maße die öffentliche Hand sein (Krankenhäuser, Reha-einrichtungen usw.), eher selten private Einrichtungen.
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#72
Hallo!

Ich hab mich bezüglich Ernährungsberatung an Forum-Ernährung gewendet und folgende Antwort erhalten:

"ja, hier wird sich berufspolitisch etwas ändern.
Ernährungswissenschafter erhalten mit einem Lehrgang im Umfang von 60 ECTs an der FH St. Pölten oder Innsbruck den Bakk Diätologie und damit die Berufsberechtigung für die Beratung. Den Großteil des Lehrgangs wird ein klinisches Praktikum ausmachen, dazu kommen Beratungskompetenz, Verpflegungsmanagement, Gesundheitsförderung sowie ein Begleitseminar für das Praktikum.

Der Lehrgang wird mit Kosten verbunden sein, in welcher Höhe, ist mir leider noch nicht bekannt.
Möglich sollte der Lehrgang ab dem Sommersemester 2011 sein. Weitere Informationen erhalten Sie sicher beim Verband der Ernährungswissenschafter (www.veoe.org). "

lg
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