Sarah schrieb:Ich hab mal Geld nach China überwiesen-hat 45 Euro Spesen gekostet! Und konnte vorher nirgens eruiert werden wie hoch die Kosten sind, steht dann nur am Kontoauszug :-( Hab mich damals ziemlich geärgert, seitdem nur Kreditkarte oder paypal oder so ...
Doch, die Bank ist verpflichtet, dir Auskunft darüber zu geben, was eine Überweisung in das gewünschte Zielgebiet kostet.
War das in EURO oder in der Landeswährung des Ziellandes? EURO-Überweisungen sind in aller Regel am günstigsten. Ich überweise in alle Welt aus beruflichen Gründen, v.a. ferner Osten und da liegen die Spesen bei rund 12€ für eine EURO-Überweisung.
Bei Überweisungen in USD oder anderen Währungen wird noch ein Spesensatz verrechnet, der ebenfalls um die10-20€ liegt. Meiner Erfahrung nach.
Wenn man nicht gebührenbefreit ist, dann zahlst neben der Kontoführungsgebühr (die ist gering, meist so um die 5-8€ pro Quartal) die Zeilengebühren. Die sind mMn die größte Frechheit überhaupt, die Bank hat keine Arbeit je Zeile mehr beim Onlinebanking, kassiert aber schwer mit. Das sind die wahren Kostentreiber. Ich habe da mit der Bankbeamtin mal ein schärferes Wort gewechselt, seither zahle ich keine Gebühren, bekomme aber auch keine Zinsen (ist mir am Girokonto/Firmenkonto wurscht).
Man darf die Banken nicht mit Samthandschuhen anfassen. Diese ganzen Gebühren, bei denen man kaum den Überblick behält, kassieren sie ja auch nur, weil der Wettbewerb im Privatkundenbereich viel zu gering, ja nicht vorhanden mMn, ist. Sehr viele Leute sind dermaßen risikoavers, dass sie ihr ganzes Leben bei einer Bank bleiben, egal was es kostet. Genau das nutzen die Banken über Länge x Breite aus.
Banken dürfen nur dann nicht mehr verlangen als eine Inlandsüberweisung, wenn IBAN & BIC/SWIFT Code verwendet werden. Sonst kassieren sie - legitimiert - das volle Rohr an Gebühren.