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Noten im Studium - wichtig? ja oder nein?
#1
25Question 
ich hab mir mal ein bisschen gedanken gemacht, ob noten eigentlich bei der jobsuche wichtig sind oder nicht? was denkt ihr? oder kommt es eher drauf an, ob man sein studium schnell durchgezogen hat?
würd mich freuen, eure meinung dazu zu hören! lg
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#2
ich hatte bis jetzt schon einige Vorstellungsgespräche, halt immer nur für Praktika (das längste war 3 Monate) und Gelegenheitsjobs. Ich hatte dann am Ende immer ein recht guts Verhältnis mit denen und hab halt auch immer gefragt wieso ich genommen wurde und worauf Wert gelegt wird in der Wirtschaft: und es gibt nur eines das zählt (wenn alles andere im Rahmen ist, natürlich) nämlich die Erfahrung im Berufsleben. Das wurde mir auch bei sämtlichen Bewerbungsseminaren und AC-Seminaren von Profis bestätigt. Kein Mensch fragt nach Noten, manchen ist die Zeit schon wichtig in der man fertig wird, aber auch nicht so wichtig wie Erfahrung.

Also kann jedem nur raten, sich viel im Praxisleben anzuschauen (für mind 1-2 Monate)
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#3
Johanna schrieb:worauf Wert gelegt wird in der Wirtschaft: und es gibt nur eines das zählt (wenn alles andere im Rahmen ist, natürlich) nämlich die Erfahrung im Berufsleben. Das wurde mir auch bei sämtlichen Bewerbungsseminaren und AC-Seminaren von Profis bestätigt. Kein Mensch fragt nach Noten, manchen ist die Zeit schon wichtig in der man fertig wird, aber auch nicht so wichtig wie Erfahrung.

Also kann jedem nur raten, sich viel im Praxisleben anzuschauen (für mind 1-2 Monate)
Genau so isses. Berufserfahrung kann durch nichts anderes ersetzt werden, ausser durch noch mehr Berufserfahrung.
Vor allem in der "freien Wirtschaft" ist diese wichtig, weil die Arbeitskraft einen monetären Nutzen stiftet für das Unternehmen durch ihr Tun/Handeln und nicht durch gute Noten an der Uni oder einer anderen Bildungsreinrichtung. Wichtig ist dabei natürlich auch die facheinschlägige Erfahrung. Kellern, Fitneßstudio usw. sind zwar häufige Studentenjobs, aber als Referenz für Berufserfahrung nicht sonderlich gut geeignet.
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#4
Ja, dann fragt sich aber nur, WO man solche fachspezifischen Gelegenheitsjobs, Praktikumsplätze udgl. bekommt.
Ich habe zig Bewerbungen geschrieben und überall nur Absagen bekommen.

Könntet ihr Tips geben, wo Ernährungswissenschaftsstudenten relativ gern genommen werden?
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#5
Ich habe ebenfalls bei allen Praktikumsstellen nachgefragt, wonach ausgewählt wird...

Noten allein werden selten angeschaut, allerdings wurde es durchaus positiv gewertet, dass ich z.Bsp. den ersten Abschnitt mit Auszeichnung bestanden hatte.

Bei den Bewerbungsgesprächen wurde ich sehr häufig auf meine Auslandsaufenthalte und seltener auf die bisherigen Berufserfahrungen angesprochen... Ebenfalls häufig weitergeholfen haben mir die französische Matura und das Englischdiplom (Proficiency)... Denke schon, dass Sprachen und dementsprechend Diplome ebenfalls je nach Tätigkeit sehr wichtig sein können!

Ich habe einmal mit Prof. Wagner darüber geredet, er meinte, dass auch social skills und ganz "banale" Dinge manchmal den Unterschied ausmachen können; manchmal kriegt man einen Job, weil man früher Pfadfinderleiter war oder russisch spricht...

Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, dass man sich von den anderen Bewerbern irgendwie abhebt, das Studium hat ja dann eh jeder vorzuweisen. Die allerbeste und bisher bei jedem Gespräch erwähnte Referenz, die ich habe, ist ein 4 monatiger Aufenthalt auf einer Ranch in Kanada. Ich weiss nicht, warum das die Leute so beeindruckt, aber das ist vielleicht genau etwas wo man Durchhaltevermögen erkennt und weiss, dass die Person sich nicht zu schade ist, wirklich anzupacken...

Wenn man dann erst einmal zum Bewerbungsgespräch eigeladen wird, zählt bestimmt die Sympathie eine riesige Rolle. Wenns passt dann passts...

LG :-)
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#6
ja würd auch gern wissen wo man sich denn da bewerben kann... bzw wo wart ihr bis jetzt?? bzw was habt ihr dort gemacht???
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#7
Smiley! schrieb:Ich habe einmal mit Prof. Wagner darüber geredet, er meinte, dass auch social skills und ganz "banale" Dinge manchmal den Unterschied ausmachen können; manchmal kriegt man einen Job, weil man früher Pfadfinderleiter war oder russisch spricht...

Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, dass man sich von den anderen Bewerbern irgendwie abhebt, das Studium hat ja dann eh jeder vorzuweisen. Die allerbeste und bisher bei jedem Gespräch erwähnte Referenz, die ich habe, ist ein 4 monatiger Aufenthalt auf einer Ranch in Kanada. Ich weiss nicht, warum das die Leute so beeindruckt, aber das ist vielleicht genau etwas wo man Durchhaltevermögen erkennt und weiss, dass die Person sich nicht zu schade ist, wirklich anzupacken...
Ja sicherlich sind social skills enorm wichtig, Das meinte ich auch u.a. mit meinem Post weiter oben. (Stichwort: tun/handeln). Das theoretische Wissen ist aufgrund des Studiums bei allen Absolventen ähnlich, die eine hat sich in einem Bereich mehr vertieft, die andere in einem anderen (natürlich ist für den Arbeitgeber auch eine gewisse fachliche - theoretische - Qualifikation wichtig), aber es ist über das gesamte Gebiet der EW doch ähnlich.
Beim vom-anderen-abheben muß man aber vorsichtig sein. Kam schon in den Genuß, Bewerbungsunterlagen von Akademikern/Nicht-Akademikern zu lesen und manchmal geht dieser Punkt echt zu weit.Rolleyes Was da alles reingeschrieben wird, passt manchmal echt auf keine Kuhhaut mehr.

Zitat:Könntet ihr Tips geben, wo Ernährungswissenschaftsstudenten relativ gern genommen werden?
Lebensmittelindustrie oder -verarbeitende Industrie ausserhalb der Ballungszentren und da auch eher kleinere Betriebe. Es muß nicht immer der Weltkonzern sein, bei dem man ein Praktikum auf Biegen und Brechen anstreben soll. Die Frage ist auch die, warum immer größere Mittel- bis Großbetriebe?
Konkret weiß ich nicht, woher du stammst. Aber auch in ländlichen Regionen gibt es eine Vielzahl (meist noch mehr) an Betrieben, die im Nahrungsmittelbereich tätig sind.
Andere Sparten (Analytik, Beratung, Werbung usw.) sind eher in urbanen Gebieten ausschließlich angesiedelt.
Es ist auch manchmal so, dass ein Kleinbetrieb eher einen Praktikanten (dafür nur 1-2) nimmt, grad im Sommer, wegen der Urlaubszeit. Fällt da ein Mitarbeiter aus, ist oft Feuer am Dach, was den Betriebsablauf betrifft.
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#8
Danke für die rasche Antwort!

Wenn man unter Suchen den Begriff Praktikum eingibt, sind in einigen Threads gute Links angegeben, da dürfte für jeden was dabei sein.
Viel Spaß!
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