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Ernährungswissenschaften und Medizin studieren
#1
Hi! Ich spiele mit dem Gedanken im WS 2010 mit Medizin zu beginnen (und den BAKK in EW noch nebenbei fertig zu machen), da wär ich in EW im 5. Semester und bräucht idealerweise noch 2 Semester.
Ein Grund für diese Überlegung sind auch die angeblich nicht so tollen Berufschancen für ErWis.....
Allerdings wär ich, wenn ich mit Medizin anfangen würd schon 22, die 6 Jahre Medizinstudium schrecken mich da ein bisschen ab...

Ich wollt einfach mal fragen, was sagt ihr zu der Idee?
findet ihr es zu spät, mit 22 noch mit Medizin zu beginnen?
würd mich über eure antworten freuen!
LG
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#2
Hallo,

finde die Idee nicht so schlecht, da die beiden Studien ja ziemlich gut zusammenpassen. Außerdem sollte Dein Alter Dich niemals von etwas abhalten (von ein paar Ausnahmen abgesehen), aber im Zivildienst sind mir selbst einige MedizinstudentInnen unter gekommen, die 40 und älter waren (die waren vorher oft irgendwelche Handwerker und sind leider nicht immer nur aus Überzeugung Arzt geworden, sondern oft aus Prestige-Gründen). Also 22 ist völlig ok! Smile

Das einzige das mir Kopfzerbrechen bereiten würde, wäre der Gedanke daran, ob ich das überhaupt schaffen würde. Je nach Ehrgeiz, Intelligenz und Unterstützung durch Familie, Beihilfen usw. jedoch bestimmt möglich!

Also, viel Glück beim Aufnahmetest!

LG
Irish way of life: Don't hurry and don't panic!
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#3
hej ich überlega das auch wie du mit medizin und ich bin jetzt schon 24-also stress dich sicher nich wegen dem alter Wink
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#4
eine freund von mir ist nach 6 jahren medizin endlich fertig und hat mal zuerst in nem labor als telefonistin gearbeitet und wurde von einem kunden total zamgschissen weil sie es gewagt hat auf bitten einer patientin einen blutwert zu interpretieren

dann hat sie endlich was bei ner lehrpraxis gefudnen wo sie für 40 stunden arbeit etwa 800 euro verdient hat obwohl sie eigene patienten betreute

und jetzt hangelt sie sich weiter zu einem teil turnus wo sie auch nicht ihren ganzen turnus ableisten kann

schließlich sind ja 3 jahre warte zeit für den turnus und vorher muss man halt schaun wo man bleibt

facharzt ausbildung dauert wiederum 5-6 jahre oder so, den zu kriegen ist auch nicht so einfach ausser natürlich man hat VitaminB wie überall halt Wink

und einen krankenkassenplatz zu bekommen ist auch so eine sache, ansonsten muss man halt schaun dass man sich patienten organisiert die sich das privat leisten können

das soll jetzt nicht demotivierend sein, nur finde ich, dass man sich, gerade bei so einem zeitintensiven studium mit solchen dingen am besten im vorfeld auseinandersetzen sollte, hab schon von einigen gehört dass sies nicht nochmal studieren würden genauso wie einige sagen dass Arzt zu sein ihre Berufung ist Wink
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#5
Ich denk auch, dass es Berufung sein muss, und auf keinen Fall nur aufgrund der Verdienstmöglichkeiten in Betracht gezogen werden darf. Weil das Studium einen schon sehr fordert - eine aus meiner Maturaklasse hat mit dem Medizinstudium angefangen, nachdem sie die Matura hatte. Sie war wirklich überdurchschnittlich intelligent, in der Schule immer sehr gute Leistungen gehabt, aber hats hingeschmissen, weil sies überfordert hat.
Und wie oben schon geschrieben, selbst wenn man sich durchbeißt, wird einem nachher im Job nicht alles in den Schoß gelegt.
Und vor allem zwei Studien nebeneinander - man muss sich halt genau überlegen, wie man das managed, mit Zeit, Geld, etc.
Also ich denke, es braucht viel Ausdauer und Belastbarkeit, um das durchzuziehen. Aber wenn dus schaffst, bist du schon verdammt weit gekommen mit deiner Ausbildung Big Grin
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#6
in österreich ist es schlimm, wenn man 3 jahre auf den turnusplatz warten muss, in deutschland sind fast 200 freie stellen für ärzte vorhanden, die ausbildung dort wird auch bei uns angerechnet, wer will hat also die möglichkeit, im fachbereich zu arbeiten und nicht als telefonistin.
insgesamt sind die verdienstmöglichkeiten als mediziner ungünstig, man kann das studium sicher nur dann machen, wenn man mit leib und seele für dieses interessante gebiet offen ist. die kombination ernährung und medizin ist sehr interessant und ergänzt sich, ich glaube, dass man damit besonders in der forschung gut arbeiten kann.
lili
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#7
ich glaube, dass man mit unserem studium genauso in der medizinischen forschung arbeiten kann, weitab von patienten halt

erst kürzlich wurde eine diplomarbeit vom AKH an ernährungswissenschafter vergeben bezüglich Diabetes

dafür extra medizin zu studieren ist glaub ich unnötig
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