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Studienbedingungen Erwi: an die STRV
#1
aufgrund der aktuellen diskussionen zu den studienbedingungen wie sie ja bekanntlich vor allem auf der uniwien herrschen und da es ja offensichtlich auch in unserem studium einige(viele?) studentInnen gibt die sich angesprochen fühlen wäre ich stark dafür dass die STRV mal stellung bezieht ob wir uns ebenfalls solidarisch erklären bzw irgendwie positionieren.

ganz ehrlich, wie schaut es aus für die studentInnen die dieses semester für erwi inskribiert haben. 6+1 semester studiendauer sind ja wohl mehr als utopisch wenn man pro semester froh sein muss in eine übung reinzukommen und für massenprüfungen wie el am sich drei mal soviele leute anmelden als es eigentlich prüfungsplätze gibt, wie weit kommt man wenn man pro semester nur 3,4 prüfungen absolvieren kann mit 1000 punkten? warum müssen wir erwi studentInnen überhaupt für alle prüfungen punkte setzen, ich hab das noch von keiner anderen studienrichtung gehört welches auch von diesem anmeldesystem betroffen ist.
wie sieht es mit dem master aus, ist es tatsächlich so dass nur mehr 30% von uns zukünftigen bacs die chance haben diesen ebenfalls zu machen?
wie gebildet bin ich tatsächlich nach 6 semester ohne jegliche möglichkeiten mich zu spezialisieren oder einzubringen? sollte eine naturwissenschaftliche bildung nicht an wissenschaft anlehnen, wo bleibt der wissenschaftliche aspekt in unserem bac? sollte man dann nicht eher von ausbildung als bildung sprechen? nur wofür bin ich dann wirklich ausgebildet? wenn es weder bildung, noch ausbildung ist, was ist es dann, halbwissen?
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#2
wo habt ihr eigentlich das mit den 30 % her, die angeblich nur für den Master zugelassen werden?
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#3
bei der ELAM Prüfung wurden die Plätze mittlerweile auch schon auf 200 erhöht.
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#4
26Exclamation 
@ müsli:
vor einführung des bakk-master-systems gab es schon aussagen vom damaligen spl, dass der zugang im master beschränkt werden soll, die übrigen lehrenden am ifew sind auch stark dafür, wie man hört. zwischen 10 und 50% als wunschquote ist mir gerüchtehalber schon alles untergekommen. sogar wenns 50% wären ist das meiner meinung nach untragbar. mit einem ew-bachelor hat man aus sicht der beruflichen verwertbarkeit rein gar nichts in der hand. momentan gibt es noch die gesetzliche auflage, dass jedem bachelor zumindest 1 masterstudium offenstehen soll, nur wenns so weitergeht wie in den letzten jahren, dann wird die bestimmung auch bald in die geschichtsbücher eingegangen sein. folge: viele halbgebildete "akademiker" in der statistik und nur mehr eine kleine elite, die zumindest dem bisherigen magisterstandard entspricht.

@ hipsta:
200 plätze sind für 700 studis jetzt auch nicht grad der haufen, v.a. werden viele durchfliegen und müssen die prüfung dann wiederholen. außerdem ist das nur ein kleiner detailaspekt. bei den protesten geht es um viel grundlegendere dinge - primär um die chronische unterfinanzierung des unibereiches und da insbesondere um geld für die lehre. die letzten fünf jahre haben gezeigt, dass selbst die hohen einnahmen durch die studiengebühren NICHT zielgerichtet für studierende eingesetzt wurden. das geld wurde innerhalb der uni irgendwohin umgeschichtet. es mangelt an der basisfinanzierung des systems. andere staaten haben einen wesentlich höheren anteil ihrer ausgaben im unibereich. ein kritikpunkt von vielen ist, dass es für banken sofort milliardenschwere notpakete gibt, wenn die unis aus dem letzten loch pfeifen, dann ist die einzige idee ausm ministerium: (master-)zugang beschränken und studiengebühren erhöhen. auch eine möglichkeit. ob das aber den bedürfnissen einer sogenannten wissensgesellschaft entspricht, die einen immer höheren anteil **echter** akademiker braucht, um international konkurrenzfähoig zu sein, das wage ich zu bezweifeln. insofern bin ich für die proteste. immer nur zusehen und hoffen dass von alleine wunder geschehen, das hat jedenfalls zu nichts geführt, bzw. hat es zu den zuständen geführt, die momentan vorherrschen (punkte-anmeldesystem, lange wartezeiten auf ue, viel zuwenige prüfungsplätze, miese e-learning-unterlagen, immer mehr einschränkungen - siehe die kommentare der spl). eine uni ist keine schule, daher lasst euch nicht wie schüler behandeln und nehmt eure zukunft in die hand!

pet
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#5
@petra: und wie soll der masterzugang geregelt werden, hast du zufällig auch was darüber gehört?
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#6
@müsli: der gesetzgeber hat den unis vorbehalten "qualitiative" zugangsbeschränkungen für den master einzuführen. dass könnte alles mögliche sein: numerus klausus, iq-tests, eingnungstests usw. allerdings wird es freundlicherweise einen master geben der für alle zugänglich sein soll, einen massen master sozusagen wo sich wieder die frage aufwirft wie qualitativ wirklich die bildung bei jenem sein kann und wo mit den beschränkten zugängen zu den anderen mastern wieder elitenbildung gefördert wird.

wie wir alle wissen sind prüfungen wie el am in wahrheit versteckte knock-out prüfungen welche sehr sehr viele trotz guter vorbereitung beim ersten antritt versemmeln weil vielleicht ein paar wörter einfach nicht in ein raster gepasst haben und man einfach auf die kapazitäten schauen muss. was heißt dass dann aber für jene studierende die jetzt den step absolvieren müssen, wenn die eben für solche prüfungen sehr viele punkte setzen müssen, diese dann eben nicht beim ersten antritt schaffen usw und so fort. sollen die dann aufgrund punkte mangels und versteckten knock out prüfungen 2 jahre herum gurken? andere prüfungen dürfen sie ja nicht machen. ich finde das einfach nicht fair und finde auch dass dies leute interessieren sollte die auch nicht davon betroffen sind.

heute war ein wahnsinnig konstruktiver und interessanter tag im audimax, wo leute wie Isolde Charim, Robert Menasse, Klaus Werner Lobo und Christian Felber vorgetragen haben.
ich hab einiges gelernt und würde mir wirklich wirklich wünschen dass sich die studienbedingungen wenn auch nicht sofort, auf lange sicht bessern und ich finde einfach dass wir wirklich was machen sollten!
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#7
http://unibrennt.at/?cat=8

der link zu den forderungen der aktion.
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#8
Leute, ich kann euch nur dazu auffordern, bei der Uni-Protestaktion mitzumachen! Mir ist es ein Rätsel, warum die Beteiligung der Studenten unserer Studienrichtung so klein ist und ich finde es ist eine Schande... Ich glaube die Anliegen der ÖH sind im Sinne aller Studenten?! Wollt ihr wirklich Zugangsbeschränkungen? Wollt ihr es wirklich hinnehmen, dass man sich seinen Stundenplan nicht mehr frei zusammenstellen kann, da STEPs eingeführt und die Wahlfächer abgeschafft werden? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das den meisten EWlern egal ist, aber scheinbar sind viele zu faul... Rolleyes

Also helft mit, geht zum Plenum, beteiligt euch an der Demo! Natürlich könnte man jetzt einwenden: das bringt eh nichts! Dazu kann ich nur sagen: vielleicht habt ihr Recht. Vielleicht aber auch nicht, denn wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Und zu dem Thema, dass das alles nur eine Party ist: Ja natürlich feiern die Studenten und es wird getrunken und gekifft. Aber man muss auch die andere Seite sehen. Das, was die Studenten da auf die Beine gestellt haben, ist schon bewundernswert (wir wissen ja, dass in Ö oft nix klappt...). Es gibt für jeden Tag ein Programm, Diskussionen und es wird auch einiges weitergebracht. Zudem wird rund um die Uhr für die Verpflegung gesorgt. Ich finde, das zeigt der Bevölkerung, dass wir zusammenhalten und dass nicht weggeschaut werden soll.
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#9
@mausi
das einzige, dass den leuten in erinnung bleiben wird, ist dass die studenten scheinbar "randaliert" und party gemacht haben

"...verursachen schäden im wert von mehr 100.000 euro" hab ich meinem bekanntenkreis (die alle nicht studieren) öfter gehört, als "konstruktive kritik im gut organisierten rahmen"!! das ist teilweise halt auch das bild, dass in den medien gezeigt wird...
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#10
und die medien präsentieren bekanntlich ja auch immer alles wahrheitsgetreu! Wink
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#11
Erika schrieb:@mausi
das einzige, dass den leuten in erinnung bleiben wird, ist dass die studenten scheinbar "randaliert" und party gemacht haben

"...verursachen schäden im wert von mehr 100.000 euro" hab ich meinem bekanntenkreis (die alle nicht studieren) öfter gehört, als "konstruktive kritik im gut organisierten rahmen"!! das ist teilweise halt auch das bild, dass in den medien gezeigt wird...

du informierst dich immer an vorderster front, wie´s ausschaut! (oder doch nicht?) jemals da gewesen und live ein plenum oder eine diskussion im audimax verfolgt? wohl kaum. abgesehen davon, dass seit einigen tagen auch im großteil der medien durchaus positiv berichtet wird und keine rede von "randalierern" ist, scheinst du jede zahl, die in irgendeiner pressemitteilung der uni enthalten ist, vorbehaltlos zu glauben. vor du alles nachplapperst, solltest du dir vielleicht selber mal die mühe machen und am abend zur uni fahren, vielleicht erweitert das dein weltbild im positiven sinn. habe selten konstruktivere proteste erlebt als diese, von chaos keine spur. sogar der party-anteil am gesamtprogramm ist auf einen sehr akademischen level gesunken. und alkohol wird auch nicht mehr konsumiert als in einem gutbürgerlichen, österreichischen haushalt. und dass manche bevölkerungsgruppen stets das stereotyp des faulen studenten, der eh nur den halben tag schläft, auf staatskosten lebt und dann am abend noch exzessiv feiert, strapazieren, das wird mit und ohne besetzung des audimax nicht zu verhindern sein. vielleicht könnte mehr bildung für die breite masse solchen phänomenen abhelfen.

kau.mi
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#12
lieber kaumi,
wo liest du raus, dass das meine meinung ist? oder ich dem ganzen glauben schenke...?
mein statement war, dass da leider nicht immer das bild von "zusammengehörigkeit und gemeinsam stark und etwas bewegen" vermittelt wird und das ganze v.a. bei NICHT studierenden falsch ankommt!!!!! natürlich gibt es medien, die positiv berichten, was mich auch freut, aber der erste eindruck zählt halt schon oft sehr und der war halt grad in den ersten tagen nicht sehr positiv. zu diesem punkt wollt ich nur meine bedenken äußern.

persönlich finde ich die ganze aktion gut, v.a. wo aus dem scheinbaren nichts eine gute struktur und organisations hervor gebracht wurde...aus einer rein spontanen aktion - beachtlich!

aber ich fang jetzt sicher hier nicht mit dir zum politisieren an, noch dazu wo du gleich so in die vollen greifst und dich aufregen möchtest, obwohl ich (die großteils mit menschen unterwegs bin, die nicht studieren und bei denen ich es tw raushören konnte) nur eine ansichtsweise aufzeigen wollte, die die ganze aktion eventuell gefährdet oder auf die sich eventuell dann leute rausreden wollen....!
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