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AMS - Lüge
#1
habt ihr gewusst, dass leute, die arbeitslos sind und beim ams in kurse gesteckt werden, offiziell nicht als arbeitslos gelten und somit die statistik für die eu gedrückt wird? also quasi in wirklichkeit eine viel höhere arbeitslosigkeit besteht, die aber durch diese kurse vertuscht wird?
ich finde das wirklich schlimm... und jetzt verstehe ich auch, warum leute in kurse gesteckt werden, die überhaupt nichts mit ihrer berufsausbildung zu tun haben... das sind dann meistens über 40jährige die sowieso keinen job mehr finden, die geben sie dann halt irgendwo rein, wo halt noch platz ist...
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#2
Das ist nichts Neues, im Gegenteil, seit Jahren oder besser seit eh und je so.
Klar, die feine Art ist es nicht, die Statstik zu frisieren, aber du kannst es ohnehin nicht ändern.
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#3
welcome to the real world sach ich mal..
just let go...
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#4
Man darf aber auch nicht übersehen, dass das von vielen (vorwiegend jüngeren?) Menschen dankbar angenommen wird, weil sie so in Übergangszeiten schnell zu Geld kommen. Wieviele mit dem Inhalt der Kurse wirklich etwas anfangen bzw. sich überhaupt dafür interessieren, sei dahin gestellt - der Regierung kommt das jedenfalls entgegen.
Don't panic!
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#5
maturanten, die keinen job finden, gelten ja auch nicht als arbeitslos .-.
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#6
ja was mich aber fast noch mehr aufregt ist dass akademiker ja auch immer schwerer einen job finden aber für so scheiß bezahlte "praktikas" die so 3 Monate gehen nehmen die ganzen Firmen sie gerne auf...reine ausbeuterei echt
just let go...
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#7
glycerine schrieb:ja was mich aber fast noch mehr aufregt ist dass akademiker ja auch immer schwerer einen job finden aber für so scheiß bezahlte "praktikas" die so 3 Monate gehen nehmen die ganzen Firmen sie gerne auf...reine ausbeuterei echt
Eine der vielen Schattenseiten der hohen Akademikerquote, die ja die Bundesregierung nicht müde wird, heraufzubeschwören.Rolleyes
Mittel- bis langfristig sinkt dadurch natürlich der Gehalt des Akademikers im Durchschnitt bzw. verändern sich die Arbeitsumstände sicherlich nicht zum besseren...
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#8
Trotz der im OECD - Schnitt geringen Akademikerquote ist eine adäquate Stelle nach einem Studium in Österreich oft schwer zu finden. Wie ist das eigentlich in anderen Ländern? Wird da auch so viel an FHs ausgelagert, die punktgenau für eine Stelle ausbilden?
Don't panic!
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#9
Ponder_Stibbons schrieb:Trotz der im OECD - Schnitt geringen Akademikerquote ist eine adäquate Stelle nach einem Studium in Österreich oft schwer zu finden.
Das wird aber mittelfristig kaum besser werden, eher noch schlimmer. Denn die Anzahl der Jobs erhöht sich nicht in dem Ausmaße wie die Anzahl der Absolventen einer Studienrichtung. Meistens zumindest, einige seltene Studienrichtungen mögen ja eine Ausnahme darstellen.
Sicherlich ist Personal-Immobilität ein Problem, ein neuer Job im Ausland (oder weiter weg seinem Wohnort) hat immer eine breite Auswirkung - man muß quasi Gewohnheiten und viele mehr aufgeben. Das ist nicht jeder gewillt. Denn, selbst wenn in Island ein Medizinermangel herscht (als Bsp.) geht nur ein Bruchteil der überschüssigen Mediziner aus AT dorthin.
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#10
Ich habe nach der Matura AMS Kurse gemacht und fand sie toll.
Ich konnte um sonst den Computerführerschein ECDL und den Wirtschaftsführerschein machen, die sonst einige 100 Euro kosten.
Ich konnte in neue Berufe hinein schnuppern.
Ich konnte dort Bewerbungen weg schicken ohne Porto zu bezahlen.
Bezahlt wurde ich für den Kurs auch noch.

Also ich liebe diese Kurse, auch wenn ich keine Arbeit bekommen habe.

PS: habe meinen Freund bei einem AMS Kurs kennen gelernt.
Wir sind jetzt fast 3 Jahre zusammen und er hat jetzt einen tollen Job als
Software Entwickler.
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