![]() |
|
Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - Druckversion +- StRV-EW BBS (https://www.stv-ernaehrung.at/bbs) +-- Forum: Diskussionsbereich (https://www.stv-ernaehrung.at/bbs/forumdisplay.php?fid=7) +--- Forum: Bachelor (https://www.stv-ernaehrung.at/bbs/forumdisplay.php?fid=9) +--- Thema: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel (/showthread.php?tid=18685) |
RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - AnniCo - 14.05.2013 Hat zufällig jemand die skripten im vergleich? ich hab das neue skript, würde die prüfung aber eig gerne im mai machen... RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - vrenii - 21.05.2013 genügt es die altfragen zu lernen ? RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - abcdefg - 21.05.2013 Kann mir jemand sagen ob es online Unterlagen gibt die man lernen kann? Oder hat vl jemand ein Skript zu verkaufen? Lg RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - kekal - 22.05.2013 das würd mich auch interessieren, ob sich die skripten recht unterscheiden. hab das alte und möcht mir eigentlich nicht noch eins kaufen. RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - miha - 22.05.2013 nein tun sie nicht! (evtl. 1-2 folien dazugekommen) hatte auch ein skript von 2011.. und hab die prüfung im dezember gemacht. lediglich die neuen mastdaten sprich statistiken würde ich aktualiesieren (also viehbestände, schlachtungen etc.) - alles auf statistik austria auffindbar! ein neues skript ist m.M.n. nur schade ums geld
RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - rumkugel13 - 23.05.2013 Ich hab die Prüfung im März gemacht und hab nur die alten mydrive folien und die Fragenausarbeitung gelernt und es hat für eine gute Note gereicht. RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - LuNcHeN - 23.05.2013 Hallo! ich möchte die Prüfung im Juni machen und bin auf der Suche nach einem Skript. Falls es jemanden gibt der sein Skript loswerden möchte, würde ich es gerne abkaufen! Lg RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - lalelu - 27.05.2013 Hallo! Weiß jemand Antworten auf die Fragen?? ![]() 1) Welche Faktoren beeinflussen die Wildfleischproduktion?-Probleme der Fleischqualität? 2)Energie und Nährstoffzunahme, Wachstum und Verfettung bei Mastschweinen in Abhängigkeit vom Alter und Fütterungsintensität? 3)Unterschied Pferdemilch/Kuhmilch? 4) Enzyme für Eiweißspaltung und Abbauprodukte? 5)Rinder-Nährstoff nach Geschlecht, Alter, Rasse, etc. 6)In der EU wird die Kastration von Schweinen diskutiert. Welche Alternativen gibt es? 7)Wie bestimmt man den ADI von Cadmium und Calcium? 8) Putenmast- Haltungsansprüche, Leistungsdaten? 9)Einfluss Futterqualität auf Milchzusammensetzung Wäre super wenn mir wer weiterhelfen könnte!
RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - inkonhisfingers - 29.05.2013 1) Welche Faktoren beeinflussen die Wildfleischproduktion?-Probleme der Fleischqualität? Einflüsse auf Qualität: Jagdform (Treibjagd, Abschuss,...) Ernährungszustand des Wildes Wo wurde das Tier getroffen Wie reagiert das Tier auf Treffer (Flucht, sofortiger Tod,..) Wann wird erlegtes Wild geborgen? Transportbedingungen Fleischreifung Probleme bzgl. Qualität: Zerstörung des Fleisches durch Kugeleintritt/-austritt Knochensplitter können in Fleisch gelangen Verletzungen des Verdauugstraktes -> Verschmutzung des Körperinneren & ev. auch von Fleisch Zeitdauer zwischen Schuss und Tod -> DFD-Fleisch bzw. Hygieneproblem, wenn Tier nicht rasch gefunden wird und lang hohen Temperaturen ausgesetzt war Niederwild: Schrotkugel verwendet -> Zerstören Tier ev. erheblich bzw. bleiben im Fleisch stecken. 2)Energie und Nährstoffzunahme, Wachstum und Verfettung bei Mastschweinen in Abhängigkeit vom Alter und Fütterungsintensität? Fütterungsintentsität beschreibt Relation zwischen Ernährungsangebot und Nährstoffbedarf (variiert mit Rasse und Geschlecht). Extensive Fütterung: Langsame Ausreifung, hoher Muskelansatz, geringer Fettansatz, lange Mastdauer (teuer), geringe Zartheit des Fleischs Intensive Fütterung: Rasche Ausreifung, geringerer Muskelansatz, hoher Fettansatz, kurze Mastdauer (billiger), höhere Zartheit des Fleischs. ökonomische Effizienz der Mast nimmt mit fortschreitender Mastdauer ab -> Fettansatz steigt -> Effizienz sinkt optimaler Schlachtzeitpunkt deutlich vor Abschluss des Wachstums (Wachstumsrhythmus bestimmt optimales Schlachtgewicht) -> hinreichend hoher Proteinansatz, noch nicht zu hoher Fettansatz. Je höher Proteinansatzm desto besser Masseneffizient der Mast (Proteinansatz bindet Wasser viel besser als Fettansatz). 3)Unterschied Pferdemilch/Kuhmilch? Kuh: 3,5% EW, 4,0% Fett, 4,8% Lactose, 0,7% Mineralstoffe, 13%Trockenmasse Pferd: 2,1% EW, 1,5% Fett, 5,9%Lactose, 0,4% Mineralstoffe, 10% Trockenmasse 4) Enzyme für Eiweißspaltung und Abbauprodukte? Proteasen, ... ?! 5)Rinder-Nährstoff nach Geschlecht, Alter, Rasse, etc. Geschlecht: Bullen: hoher Fleischansatz, niedrige Verfettung, schnelles Wachstum, hoher NS-Anspruch Kalbinnen(Färsen): niedriger Fleischansatz, hohe Verfettung, langsames Wachstum, niedriger NS-Anspruch Ochsen: mittlerer Fleischansatz, mittlere Verfettung, mittleres Wachstum, mittlerer NS-Anspruch Fütterungsintensität: intensiv: hoher Fleischansatzm, frühzeitige Verfettung, schnelles Wachstum, hoher NS-Anspruch Extensiv: niedriger Fleischansatz, verzögerte Verfettung, langsames Wachstum, sinkender NS-Anspruch zunehmendes Alter(Gewicht): sinkender Fleischansatz, steigende Verfettung, sinkendes Wachstum, sinkender NS-Anspruch Rasse: milchbetont: Fleischansatz niedrig, Verfettung frühzeitig, langsames Wachstum, niedr. NS-Anspruch fleischbetont: hoher Fleischansatz, späte Verfettung, schnelles Wachstum, hoher NS-Ansrpuch Zweinutzungsrassen dazwischen 6)In der EU wird die Kastration von Schweinen diskutiert. Welche Alternativen gibt es? frühere Schlachtung mit Schlachtgewicht unter ca. 70kg (weniger Ferkel mit Ebergeruch) Immunokastration Gentechhnik-Einsatz (Isolierung des Gens für Geruch) Spermasexing (nur Produktion weiblicher Nachkommen) 7)Wie bestimmt man den ADI von Cadmium und Calcium? ??? ADI = (NOEL / Sicherheitsfaktor) Sicherheitsfaktor meist 100 (politisch festgelegt) 8) Putenmast- Haltungsansprüche, Leistungsdaten? Bodenhaltung mit Einstreu (Stroh, Sägemehl) Jungtiere: nur gewisse Teile des Stalls freigeben damit bessere Erreichbarkeit von Futter und Wasser & Wärmeangebot (Lampen, Heizstrahler) Temperaturansprüche bei Jungtieren sehr hoch, nehmen im Alter ab 40kg Pute/m² max extrem hohe Anforderungen an EW-Gehalt im Futter in ersten Lebenswochen unterschiedliches Endgewicht bei m/w: w: 15-18 W: 9-10kg LM; 2,6-2,9kg Futter/ Zuwachs kg LM Kurzmast 12W: 5-6kg LM m: 20-24W: 16-20kg LM; 3,0-3,4kG Futter/ Zuwachs kg LM Kurzmast 12W: 7-8kg LM Einstallung von Eintagskücken mit Schlupfgewicht ~ 55g 9)Einfluss Futterqualität auf Milchzusammensetzung beeinflusst Milcheiweiß- und Milchfettgehalt, Eigenschaften des Milchfetts, sonstige Milchinhaltsstoffe (fettl. Vit, Fe, Zn, Cu, Mn, Se, I), Geruch, Geschmack viel Rohfaser (Heu): hoher Milchfettgehalt viel Stärke (Getreide): niedriger Milchfettgehalt hartes Futterfett und Mobilisierung von Depotfett(Energiemangel/Laktationsbeginn) -> hartes Milchfett weiches Futterfett -> weiches Milchfett hohe Jodzahlen im Futterfett (junges Grüngemüse, Mais, ölhaltige FM) - hohe JZ im MIlchfett (>35) niedrige Jodzahlen im Futterfett ( überständiges Grünfutter, Heu, Stärke, Zucker, hartes Futterfett) -> niedrige JZ im MIlchfett < 30 Überschuss an AS -> gleicher Milcheiweißgehalt Mangel an AS -> sinkender Milcheiweißgehalt RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - lalelu - 29.05.2013 Suuuper!!!!!! VIEEEELEN Dank!!!
RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - inkonhisfingers - 29.05.2013 kein Problem! bei 4) Enzyme für Eiweißspaltung und Abbauprodukte? könnten auch Papain, Ficin und Bromelain gemein sein, die machen das Fleisch weicher. RE: Erzeugung tierischer Grundnahrungsmittel - MrsBrightside - 31.05.2013 fragen von heute: -methoden um ebergeruch zu vermeiden -kennzeichnung ei -vorteile von gatterwild -haltungs- und fütterungsarten von schweinen -käseproduktion -unterschied rind-, schafs-, ziegenmilch -einflüsse von energie&eiweißversorgung auf milcheiweißgehalt -faktoren der wertschätzung von lm |