![]() |
|
330024 - Struktur und Funktion des Immunsystems - Druckversion +- StRV-EW BBS (https://www.stv-ernaehrung.at/bbs) +-- Forum: Diskussionsbereich (https://www.stv-ernaehrung.at/bbs/forumdisplay.php?fid=7) +--- Forum: Bachelor (https://www.stv-ernaehrung.at/bbs/forumdisplay.php?fid=9) +--- Thema: 330024 - Struktur und Funktion des Immunsystems (/showthread.php?tid=22493) |
330024 - Struktur und Funktion des Immunsystems - shevegen - 02.12.2014 Hallo, Ich habe kein eigenes Thread gefunden, die Vorlesung gehört aber zu den Ernährungswissenschaften an der UNI Wien, also habe ich mir erlaubt hier eines zu eröffnen. Moodle Kurs: https://moodle.univie.ac.at/course/view.php?id=34083 Gibt es Erfahrungsberichte, alte Prüfungsfragen, worauf er Wert legt? RE: 330024 - Struktur und Funktion des Immunsystems - shevegen - 10.12.2014 So, heute gab es Prüfung. Es kamen genau 30 Fragen - sie waren multiple choice (mehrere Antwortmöglichkeiten pro Frage) und variable selection (minimal 1 Frage ist richtig; es konnte aber auch mehrere Fragen richtig sein, wobei es dann Teilpunkte gab; negative Punkte pro Teilfrage kann man nicht sammeln, d. h. es gab minimal 0 Punkte pro Frage, keine negativen Punkte pro Frage). Ich kann mich an die genauen Fragen nicht erinnern, und ich denke es ist auch nicht gut die Fragen 1:1 hinzustellen, daher werde ich eher beschreiben was man hätte wissen müssen. 10.12.2014: Man soll wissen was eine Symbiose ist. Weiters sollte man die natürliche Killerzelle kennen, und wie sie sich von einer cytotoxischen C Zelle (C-tox) unterscheidet, insbesondere molekular. Weiters sollte man wissen wieso man eine T-Helferzelle benötigt. Auch schadet es nicht, den Transkriptionsfaktor AIRE zu kennen. Autoimmunkrankheiten sollte man auch verstanden haben, am besten ein oder zwei Beispiele hierzu nennen können (Systemus lupus zum Beispiel; andere Schlagwörter schaden nicht, da sie bei den Auswahlmöglichkeiten kommen können). Das Komplementsystem sollte man kennen, auch sollte man sich zumindest in einem Weg die Kaskade merken (also ob C3 vor C1 kommt, oder ob C1 eine Rolle spielt); auch den "membrane attack complex" sollte man kennen, inklusiver seiner Komponenten (nur die Reihenfolge sollte wichtig sein). Rubor, calor, dolor, tumor sollte man auch gehört haben und in Reihenfolge merken. MHC I und MHC II sollte man kennen, insbesondere welche Zellen jeweils diese Marker tragen. Pattern recognition receptors sollte man auch verstehen, und auch wie ein Toll-like receptor aufgebaut ist. Antigenpräsentation sollte man zumindest teilweise verstanden haben, insbesondere welche Zellen Epitope verdauen und dann präsentieren. Tumor-Antigene sollte man auch insoweit kennen, als das man erklären kann wie die Immunzelle diese erkennen mag, ob Viren solche Antigene tragen können etc... Struktur eines Antikörpers sollte auch bekannt sein. So! Ich hoffe das ist für irgendwen brauchbar.
RE: 330024 - Struktur und Funktion des Immunsystems - kevin1 - 12.12.2014 danke fürs posten! RE: 330024 - Struktur und Funktion des Immunsystems - shevegen - 20.12.2014 Ok hier von den Fragen am 18.12.2014 - wie gesagt, ich bringe nicht die Fragen 1:1 aber beschreibe wieder was man wissen hätte müssen. Es kamen etwa 4-5 Fragen zu Nahrungsergängzungsmitteln sowie Vitaminen, eine davon in bezug auf eine Hautkrankheit ("dermatic something"; den Namen habe ich mir nicht gemerkt), eine andere Frage war ob man Eisen, Nickel oder ... noch 3 andere Antwortmöglichkeint verwenden sollte. Dann sollte man weiters wissen, was eine "immunologisch priviligierte" Regionenist, welche Eigenschaften IgG hat, welche Antikörper plazentagängig sein können, welche Igs als Monomere oder Multimere (also z. Bsp Dimer) vorkommen), welche Funktion TLR4 hat (könnte auch ein anderer sein; es steht aber irgendwo in den Folien glaube ich, also bei TLRs genauer lernen), Aufgabe von Interleukin 10, welches Interleukin ist der "master regulator", Komplementproteine - etwa zwei Fragen, und bezug auf "anaphylaktisch" oder so ähnlich. RE: 330024 - Struktur und Funktion des Immunsystems - shevegen - 22.01.2015 22.01.2015: Einige Fragen haben sich wiederholt. Ich kann mich nicht mehr an den genauen Wortlaut erinnern aber das ist in etwas gekommen: - 2 Fragen (!) zu HIV, vor allem welche Zellen dieser Virus infiziert. - Was ist ein reifer (aber naiver) Lymphocyt: 5 Antwortmöglichkeiten, 3 waren richtig - Auswahl an Auto-immunkrankheiten (3 von 5 waren richtig denke ich; Diabetes I oder? Und systematischer Lupus... nicht sicher beim 3.ten) - Welche Teiles des Komplementsystems wirken als Opsonin (ich denke C3b oder eher C3a; C3a war aber nicht als Möglichkeit gegeben) - Immunologisch privilegierte Regionen (sollte richtige Antwort Hirn, Auge... Hoden... Ovarien sein... also dort wo das Immunsystem kaum Antikörper hinschickt bzw. seltener Entzündungen sind, da das sonst das Gewebe schädigt) - 2 Fragen zu Interleukinen... ich glaube Interleukin-1a ... hat mich überrascht; ich dachte es gibt nur Interleukin-1 ohen dem a) - Reihenfolge der Phagocytose (komische Frage) - Toll-like Receptors, vor allem was N-Terminal und C-Terminal ist - Was ist eine Symbiose - Beim Lektin-Pathway, welches Molekül ist das Schlüsselmolekül (ich denke er wollte da MBL hören) An den Rest kann ich mich nicht erinnern, es war aber etwas einfacher als die beiden Termine zuvor. Habe mit einem 4er bestanden. Als Tipp für all jene die die Prüfung machen, schaut euch auf alle Fälle das Komplementsystem an, da kommen fast immer mindestens 2 Fragen. Zudem solltet ihr auch Interleukine ansehen, da kommen 1-4 Fragen. Auto-Immunkrankheiten kommt eigentlich auch immer 1 Frage. Auch Reifung von Immunzellen ansehen, damit man den Unterschied zwischen CD4+ und CD-4 versteht. Viel Glück an alle Nachkommenden! Schaut euch seine Folien gut an, die Antwort zu den Vitaminen etc... steht auf den Folien, zu denen habe ich es aber nicht mehr geschafft. Solltet ihr beim ersten oder zweiten Antritt es nicht schaffen, nicht verzagen, einfach stur weiterlernern, später klappt es dann schon. Wenn ich es schaff dann andere auch - ich war noch nie ein guter Student.
RE: 330024 - Struktur und Funktion des Immunsystems - der_ado - 01.04.2016 Funktion und Struktur des Immunsystem Fragen 1.4.2016 Gruppe B Was ist ein reifer, naiver B-Lymphozyt Funktionen von AK - Opsonisierung - Neutralisierung - Komplement-Aktivierung Wie nennt man Komplementfaktoren, die Erreger für Phagozyten markieren? - Anaphylatoxin - Opsonine - ... Welche Enzyme sind bei oxidative burst beteiligt? - NADPH-Oxidase - NO-Synthase - Superoxiddismutase - Myeloperoxidase Alternativer Weg - spontaner Zerfall von C1 - spontaner Zerfall von C3 - etwas mit Mannose Physikalisch-Chemische-Barriere - Magensäure - Talgdrüsensekrete - Sekrete endokriner Drüsen - tight junctions - kommensale Bakterien IL-10 - von IL2 gehemmt - hemmt proinflammatorische zytokine - hemmt antiinflammatorische zytokine IgA Charakteristik Wie kann nur eine vertikale Übertragung erfolgen? - Blut - luft - Wasser - DNA- Veränderung in Keimbahnen Oberfläche von Bakterien - Lipopolysaccharide - Lipoteichonsäure - Nukleokapsid Gewebe ohne Lymphdrainige Funktion - Auge - Gehirn - Lymphknoten Reihung/Wer stärkere Phagozyteseaktiviät hat - Makrophage > Neutrophiler Granulozyt > Mastzelle Welche Werkzeuge/Mechanismus haben T-Killerzellen - Granzyme - Apopotse - Perforine - Nekrose Warum sind dentritische Zellen perfekte Antigen Präsentierende Zellen? - Weil überall im Organismus sind - Können MHC1 als auch MHC2 exprimieren - starke Phagozytose Aktivität Welche sind Pflichtimpfungen in Österreich? - AIDS - Diphterie - Myastenia gravis - Poliomyelitis Charakteristisch für T-Zellrezeptoren Typisch für eosinophile Granulozyten - leben über mehrere Woche - 50-70% aller Leukozyten - 2-4 % aller Leukozytne - Mustererkennungsrezeptoren Charakteristisch für Lymphknoten - Markzone... Ergebnisse von Vitamin C von Metaanalysen - Niedrigere Infektanfälligkeit bei Ausdauersportler - Verkürzte Erkältungsdauer... - Weniger Autoimmunerkrankungen Charakteristisch für TLR4 - N-termine ... für LPS - N-termine für Lipoteichonsäure - N-terminale für Hämaglutinin - Transmembranrezeptor Enzyme Typisch für HIV Rezeptormoleküle, welche T-Lymphozyten greift an |