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JETZT WÄHLEN !!! Deine Stimme zählt!
#1
26Exclamation 
Hallo miteinander,

heute, Donnerstag (28.5.), ist der letzte Tag der laufenden
ÖH-Wahlen.

Bislang war die Wahlbeteiligung im Bereich der Ernährungs-
wissenschaften leider sehr schwach ... wir bedanken uns an
dieser Stelle erst einmal bei allen Leuten, die bereits von
ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben - und rufen
gleichzeitig alle anderen KollegInnen dazu auf, ihre Chance
zur Mitbestimmung HEUTE noch zu nutzen !!!

Das Wahllokal beim Pharmashop hat von 9:00 bis 15:00
geöffnet.

Wie schon mehrfach erläutert, ist eine akzeptable Wahlbe-
teiligung eine Grundvoraussetzung dafür, als Interessens-
vertretung von den universitären Gremien und vom Wissen-
schaftsministerium ernst genommen zu werden. Nicht zu
wählen schwächt somit mittelbar auch eure eigenen Chancen
auf einen freien Zugang zum Master, auf eine dauerhafte
Studiengebührenbefreiung und insgesamt qualitätsvolle
Studienprogramme (Kürzungen im Lehrbudget scheinen trotz
gegenteiliger Behauptungen bei den Rektoren sehr beliebt
zu sein, wenn sich mit dem gesparten Geld die Reihung der
eigenen Uni im int. Forschungsranking verbessern lässt; auf
der Strecke bleibt entweder die Lehrqualität (Betreuungs-
verhältnis, alternative Lehrveranstaltungen, Gastvor-
tragende, Bereitstellung von gut aufbereiteten Unterlagen
bzw. von zeitgemäßer Ausrüstung in Laborübungen) oder
die Zahl der tatsächlich finanzierten Studienplätze ... Stich-
wort Wartezeiten auf Übungen.

Ob ihr in diesen Kernbereichen studentischer Interessen
nun erfahrene Vertreter sitzen habt oder nicht, das sollte
euch wahrlich nicht egal sein.

Außerdem ist die Teilnahme an den Wahlen eine kleine (aber
dennoch wichtige) Möglichkeit dazu, den Leuten Danke zu
sagen, die sich das ganze Jahr über ehrenamtlich und unbe-
zahlt in Kommissionen für die Umsetzung studentischer An-
liegen einsetzen und die immer dann einspringen, wenn es
aufgrund von Versäumnissen (z.B. der früheren SPL) "brennt"
(Stunden-Vorzieh-Regelung, Diplomprüfungstermine, ...)

Dass in chronisch unterfinanzierten Massenstudien wie EW
nicht immer alles perfekt abläuft, das ist eine offenkundige
Tatsache. Viele Studierende sind sich aber nicht dessen be-
wusst, dass ohne eine Vertretung, die sich oft und lautstark
für Problemlösungen stark gemacht hat (und auch vielfach
direkt mit Professoren verhandelt), die Situation ungleich
schlimmer ausschauen würde. Die ÖH kann keine Wunder
vollbringen, sie kann gegenüber dem Rektorat und der SPL
mit mehr Gewicht agieren als ein einzelner Student, aber
eben auch nur dann effektiv, wenn eben ein entsprechender
Rückhalt in der Basis vorhanden ist.

Also, gebt euch einen kleinen Kick und kommt zur Wahl, die
Stimmabgabe geht schnell und "schmerzlos", mit zwei Minuten
Zeitaufwand habt ihr ein Zeichen für eine (hoffentlich) erfreu-
liche Unizukunft gesetzt! Im Foyer bekommt ihr die Wahlinfos
und verschiedene, kleine Geschenke.

Bis bald - bei der ÖH-Wahl!

Eure
StRV-EW/BSE
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#2
26Exclamation 
hi, ja es ist wirklich traurig, die wahlbeteiligung - insgesamt an der kompletten lewi-fakultät - ist nochmal deutlich geringer ausgefallen als 2007, obwohl wir damals schon am unteren ende der uni wien waren ... es scheint offenbar dem gros der leute einfach egal zu sein, wer sie vertritt bzw. ob sie überhaupt wer vertritt (!?!?!?) und das bei komplett überfüllten vorlesungen, im raum stehenden master-zugangsbeschränkungen, weiteren lehrbudget-kürzungen, wiedereinführung der studiengebühren u.v.m.

ist euch das denn wirklich komplett egal????? die strv hat ja richtig geschrieben, dass die öh auch keine wunder bewirken kann, aber sie versucht die dinge in die richtige richtung zu berwegen und teilweise verhindert sie zumindest - ähnlich einem stellungskrieg - die schlimmsten knockout-phantasien mancher professoren. was glaubt ihr, was passiert, wenn irgendwann einmal niemand mehr die stellung hält? die zahl der leute, die sich aktiv in der öh engagieren, geht österreichweit auch immer weiter zurück. (fast) jeder schaut nur mehr drauf möglichst rasch und mit möglichst wenig aufwand fertig zu studieren, gesellschaftliches/soziales engagement und ehrenamtliche vertretungstätigkeiten passen dabei nicht ins konzept, da ist doch irgendein clubbing alle zwei wochen viel lustiger als sich in der freizeit hinzusetzen und konzepte für bessere studienpläne zu entwickeln, emails an professoren zu schreiben, mit dem spl und dem rektorat zu verhandeln, selber feste zu organisieren (statt nur zu besuchen), etc.

war selber lange zeit in der öh aktiv und bin eher ratlos angesichts des gewaltigen, uniweiten desinteresses. vielleicht muss sich die öh ja erst komplett auflösen, die studis geplagt werden wie die arbeiterklasse vor
100 jahren, damit wieder ein fünklein eigeninitiative unter den leuten erwacht. es ist echt traurig. alle absichtlichen nichtwähler dürfen sich ruhig ein wenig mies fühlen - und sollten sich (so sehe ich das) niemals mehr irgendeine hilfe von ehrenamtlich tätigen öh-leuten erwarten. never ever!

pet
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