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Einstiegsgehalt
#49
berufserfahrung wird für jeden drecksjob verlangt, das heißt im endeffekt gar nichts...ich geh seit dem ich studier nebenbei arbeiten und hab mich fast immer nur bei sachen beworben, wo ich unterqualifiziert war und es hat bis jetzt noch immer gepasst.
man darf halt auch nicht vergessen, dass firmen in anzeigen einen erhöhten anspruch an die bewerber stellen aber zum anderen auch die stelle spannender darstellen, als was sie dann wirklich ist...und solange man sich gut verkaufen kann und zeigt, dass man schnell lernt, ist es meist überhaupt kein problem, wenn man nicht ganz auf die stelle passt - klar wenn man sich als ew-ler auf eine stelle als elektrotechniker bewirbt wirds nichts werden, aber innerhalb von naturwissenschaften sollt das kein problem sein. wobei neben dem studium zu arbeiten macht immer einen guten eindruck bei potenziellen arbeitgebern - zeigt ja von organisiertheit, gutem zeitmanagement etc., soll ja in vielen jobs nicht schlecht sein Wink
das gehalt kommt ja auch immer auf die arbeitsbedingungen an sich an (all-in vertrag, überstundenpauschale, 38,5 oder 40 std. woche,...). und so unüblich ist es nicht, dass man vereinbart, nach etwa 3 monaten schon mal eine kleine erhöhung zu bekommen.

vorurteile hab ich bis jetzt zu unserem studium nicht erlebt, eher dass die leute gar nicht wissen, was wir eigentlich machen. hab erst letztens aus interesse einen neuen job gesucht und beim vorstellungsgespräch waren die voll überrascht, dass wir eher wissenschaftlich sind mit viel chemie und eben nicht auf beratung aus sind - und das in der lebensmittelbranche...
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#50
Ich bin jetzt schon seit 2 Jahren mit dem Studium fertig und kann nur sagen - nicht aufgeben Wink

Am Anfang der Jobsuche war ich sehr verzweifelt. Nix hat richtig gepasst und wo will ich eigentlich hin und so weiter. Das Gehalt war eigentlich meine kleinste Sorge - hauptsache mal wo "reinkommen" und dann weiter schauen. Habe dann einen sehr interessanten Job auf der Onkologie eines Spitals als Study Coordinator in der klinischen Forschung bekommen - leider mit einem Gehalt, das nicht ganz meinen Erwartungen für einen Akademiker (Dipl.Studium) entsprach - nämlich 1800 Brutto. Innerhalb von 6 Monaten hat mir dann mein Chef schon 2200 Brutto bezahlt.
Nachdem ich etwas Erfahrung gesammelt habe, bin ich weitergezogen und arbeite seit einiger Zeit in einem großen Pharmakonzern für 3150 Brutto. Ich bin glücklich mit meinem Job und meinen Entscheidungen.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass gerade am Anfang das Gehalt nicht entscheidend sein sollte - wobei man sich natürlich auch nicht unter Wert verkaufen darf Wink
Viel Erfolg allen Kollegen!
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#51
Bist du bei diesem Pharmakonzern im Außendienst tätig bzw. welches Aufgabengebiet hast du dort?
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#52
Nein kein Außendienst. Bin im Bereich der Clinical Trials.
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#53
hallo...also falls es jemanden interessiert..ich war gestern bei UNI-Success beim vortrag "wieviel kann ich wo verdienen"....und dort hat der hr. dr. pramböck als jahresbruttogehalt für einsteiger folgende zahlen uns gesagt:
master berufseinsteiger: unteres quartil: 25.000; median: 32.000; oberes quartil: 35.000
bakk/back. berufseinsteiger: u.quartil: 20.000; median: 27.000; o.quartil: 30.000

techniker sind natürlich am besten bezahlt...soziale sachen eher weniger gut...aber ja,das is wrsl e jeden bekannt
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#54
eine frechheit, hab gerade erfahren dass eine freundin von nach 5 jahren berufserfahrung ein gehalt von 4.600 euro bekommt bei einer bank! jetzt weiß ich warum WIR wegen den banken in der krise sind! ein wahnsinn.
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#55
@sigl: ja ist mir auch schon oft passiert. die meisten glauben wir sind ernährungsberater Smile
@ phoebe: da hast du recht,das ist ne frechheit Wink
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#56
Bei welcher Bank kriegt denn deine Freundin bitte 4600€ brutto? Mit welcher Ausbildung/Position? ..
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#57
ist eine recht bekannte bank (namen kann ich natürlich nicht verraten;-)
sie ist dort key account managerin für großinvestoren
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#58
(15.06.2012, 14:18)phoebe schrieb: key account managerin für großinvestoren

Nagut, das wäre auch nicht jedermanns/-fraus Job.


(15.06.2012, 06:02)mUsiC schrieb: hallo...also falls es jemanden interessiert..ich war gestern bei UNI-Success beim vortrag "wieviel kann ich wo verdienen"....und dort hat der hr. dr. pramböck als jahresbruttogehalt für einsteiger folgende zahlen uns gesagt:
master berufseinsteiger: unteres quartil: 25.000; median: 32.000; oberes quartil: 35.000
bakk/back. berufseinsteiger: u.quartil: 20.000; median: 27.000; o.quartil: 30.000

techniker sind natürlich am besten bezahlt...soziale sachen eher weniger gut...aber ja,das is wrsl e jeden bekannt

Das bestätigt, dass man mit 2200 brutto als Einsteiger ganz gut dabei ist. Danke fürs Posten.

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#59
(15.06.2012, 14:18)phoebe schrieb: ist eine recht bekannte bank (namen kann ich natürlich nicht verraten;-)
sie ist dort key account managerin für großinvestoren
Dann erscheinen mir aber die 4600€ auch nur als "Einstiegsgehalt". Denn, als KeyAccountmanagerin ist in der Regel ein Umsatz-/Gewinnbezogener Anteil üblich und bei den Summen, die in der Bank hin und her geschoben werden, deutlich mehr noch drinnen.
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