Icecream schrieb:und wie is das dann für ende des semesters? d.h. ich darf etz nicht die punkte verpulvern, damit ich mich am ende des semester noch für prüfungen anmelden kann?Du meinst also für VO-Prüfungen?
Nun, für die VOs selbst kann man sich ja anmelden, muß aber nicht. Insofern egal, nur für die Prüfung verbrauchst du Punkte und mußt dich anmelden.
Und, für die VO-Prüfungen meldest du dich ohnehin nicht jetzt im Feber an (Anmeldezeitraum), sondern da wird dann immer ein paar Wochen vor dem jeweiligen Termin ein Zeitfenster für die Prüfungsanmeldung geöffnet.
Die Punkte kannst du setzen, je nachdem, ob die VO-Prüfung eine Kapazitätsbeschränkung hat, oder nicht. Wenn nicht, also "kein Limit", dann setzt halt nur 1Pkt. und bist drinnen. Viele VO-Prüfunungen haben bis dato "kein Teilnehmerlimit" gehabt, ich hoffe/denke, das bleibt so.
Bei den anderen mußt du eben schauen, wieviele du hast und wieviele Plätze es gibt und danach die Anzahl der Pkt. setzen. Du wirst doch wohl in etwa wissen, wieviele VOs du pro Semester machst/gemacht hast. Und vor allem, welche LVs es dann sein werden. Insofern muß du das steuern - spätestens nach ein paar LV-Prüfungen wirst es schon heraußen haben.

strvew schrieb:@Matthias:Es stimmt zwar, dass die NAWI-Studierichtungen mehr Platz brauchen und materialintensiver sind, schlußendlich zählen aber die zur Verfügung gestellten Labor-/Praktikumsplätze. Und da sieht es - auch wenn es viele nicht hören wollen - in EW verglichen mit meinem Hauptstudium BWL und anderen Studiengängen sehr gut aus:
Bis jetzt sind vordergründig Studienrichtungen aus dem Bereichen Wirtschaft, Human- und Sozialwissenschaften, sowie Sprachwissenschaften umgestellt worden. Ob sich dadurch ein Vergleich mit platz- und materialintensiveren naturwissenschaftlichen Studienrichtungen anbietet, sei dahingestellt. Gerade die prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen, insbesondere Laborübungen, die schon jetzt an Teilnehmerzahlen jeden vernünftigen Rahmen sprengen, werden im Zuge des neuen Systems wahrscheinlich die meisten Komplikationen verursachen.
Zumindest "prozesstechnische" Probleme dürften tatsächlich mehr oder weniger ausgeschlossen sein, aber es entsteht nicht der Eindruck, als würde das momentan irgendwen beruhigen.
Nur so ein Auszug aus dem Online-Verzeichnis:
UE Zytologie: max. 120 Teilnehmer pro Gruppe//3 Parallelgruppen
UE Chemie: max. 80 Teilnehmer
UE Physik: max. 168 Teilnehmer
UE Biochemie: max. 60 Teilnehmer pro Gruppe//2 Parallelgruppen
UE Ernährungslehre: max. 144 Teilnehmer
Also, von so wenigen Plätzen, wie immer gesprochen wird, kann da wohl kaum eine Rede sein, zumal auch EW nicht das Massenstudium schlechthin ist. Wenn ich bedenke, wie sich die Situation in anderen Studien darstellt, dann muß man hier schon vieles relativieren. z.b. 25 Teilnehmer in 2 Parallellgruppen auf gut 500 Studiernde Wartende.
Probleme wird es, wenn überhaupt, nur bei den prüfungsimmanenten LVs geben. Allerdings, wie war es bisher? Haben die LV-Leiter alles und jeden genommen, der in der Vorbesprechung gesessen ist? Es gab genauso Teilnehmerlimits über das GERDA-Anmeldesystem!
Dass es natürlich Umstellungsschwierigkeiten geben kann und wird, möchte ich keinesfalls negieren, jedoch sollte man nicht jede Veränderung, die durchaus auch Vorteile bringen kann, schlecht reden oder boykottieren.

