doppelhelix schrieb:weiß jemand wie hoch die durchfallsquote wirklich ist?Ich denke, viele Studenten vor der jetzigen Problematik - mich eingeschlossen - haben gestaunt, als sie die den Prüfungsbogen vorgelegt bekamen. Das ist sicherlich aus unserer Sicht ein mehr als seltsamer Zustand. Da würde ich jedoch andere LVs als umfangreicher und schwerer vom Stoff gesehen her, einordnen. Am eigentlichen Zustand hat sich offenbar wenig verändert, die Frage ist nur, warum jetzt so viele durchfallen oder warum das erst jetzt ans Tageslicht/ins Forum kommt?
wär nämlich mal interessant, bevor man da einen wirbel anfängt.
ich weiß auch das der stoff umfangreich ist und etwas "exotisch" für uns, aber es wär mir neu, dass jemand wegen pathophysio in irgendeiner art und weiße aufgehalten worden wäre oder ähnliches!
und viele andere vor uns haben's auch bewältigt, sowie die Allg. Chemie, Ernährungslehre, Ernährungsphysio, Vierhapper (auch wenn er jetzt nimmer ist), braucht's noch ein paar Beispiele für unbezwingbare prüfungen?
soll jetzt kein vorwurf sein, aber wie viele die sich hier beschweren sind einfach nur faul/bequem oder haben einfach angst vor dem stoffumfang? (zu faul/bequem zähl ich mich selbst übrigens auch)
nochmal: dieser beitrag ist keinesfalls bös gemeint, aber man sollt halt solche sachen vorsichtig angehen --> beim schiebel wars ja scheinbar wirklich mysteriös...
Zum Stoffumfang: nun, es gab/gibt ja ein Skriptum (so ein blaues war das), das vom Umfang her net so arg war, wie ich finde. Sicherlich ist es ein Problem, wenn dann Fragen kommen, die man - zumindest als Studierender - aufgrund des Skriptums/Lernstoffs so nicht erwartet. Jedoch könnte der Prof. argumentieren, dass man aufgrund des Lernstoffs in der Lage sein sollte, die Fragen, die ja allesamt mit ja/nein zu beantworten sind, qualifizieren zu können. Ich meine, auch wenn das vielleicht viele nicht glauben, aber mit einer ja/nein AW-Möglichkeit gibt er schon die leichtest mögliche Auswählmöglichkeit vor. Wenn ich da so an meine bisherige Studentenkarriere und vorgelegter M/C-Tests zurückdenke, ist ja ein ja/nein-Test fast ein "Geschenk". Also, kurz: es könnte insofern weit schwerer sein, was die AW-Möglichkeiten betrifft.
Und anhand der Durchfallsquote auf die Qualität der Lehre oder ähnliches zu schließen, ist immer sehr gefährlich. die Argumentation weil viele Studenten fliegen, ist der LV-Leiter oder der Inhalt/die Prüfung schlecht/zu schwer, wird von jeder beteiligten Seite anders gesehen. Auf der einen Seite wird mit einem gewissen Niveau argumentiert, das es zu halten gilt. Andererseits wird dir vermutlich jeder LV-Leiter einen Konnex zwischen Stoffgebiet und Fragestellung herstellen können.
Was ich abschließend sagen möchte: die Problematik der Beweisführung, dass an der Prüfung etwas geändert werden muß, weil sie nicht dem Stoff entspricht, ist sehr schwer und heikel. Schlußendlich muß der "Ankläger" (Studierende, StrV) beweisen, dass die Vorwürfe wahr sind. Und eine hohe Durchfallsquote ist sicherlich kein Beweis, fraglich, ob überhaupt ein Indiz.

