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hab ich noch vergessen:
die politik sollte was tun gegen die probleme der menschen, nicht sie ausnutzen...
die konzerne lachen doch über die zahnlosen politiker!!!
kann es sein, daß...
... siemens in wien keine steuern zahlt?
... das kartellgericht nichts zur übernahme von adeg durch rewe gesagt hat?
...
nur so zum nachdenken
christian
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man muss sich in österreichischer politik nicht auskennen, um von vorn herein zu wissen, dass es die FPÖ fürs Land nicht sein kann.
hier ein paar Wahlsprüche:
-„Dank Schüssel und Co ist Österreich ein Magnet für Asylanten. Viel zu viele davon sind kriminell“
-„Für die Ärmsten der Armen und nicht die Wärmsten der Warmen“
-„Wien darf nicht Istanbul werden!“
-„Pummerin statt Muezzin“
am meisten nervt, dass sich die Bürger der westlichen EU-Länder grundsätzlich als bessere, friedlichere und wertvollere Menschen einstufen, als diejenigen aus dem Osten (Türken, Kroaten, Serben, Tschechen usw) selbst als österr. Tourist im Ausland, quasi als Ausländer fühlt man sich doch diesen Nationen überlegen. woran liegts?
aber v.a. als Österreicher sollte man darauf achten, es mit der Ausländerfeindlichkeit nicht zu weit zu treiben. ein Blick auf den eigenen Stammbaum und man entdeckt wahrscheinlich das ungarische, serbische ... Blut, das in einem selbst fließt!
danke christian, glycerine, dreamcatcher, gambix und alle, die genauso denken, denn egal wie das restliche Wahlprogramm einer solchen Partei auch aussehen mag, Menschen bzw ganze Parteien mit einer rechten Grundeinstellung können nicht die Alternative zur vorhergehenden Regierung sein...
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Das Problem mit Leuten, wie Strache ist, dass sie nur eines wirklich gut können, und das ist kritisieren und Angst zu schüren, aber sie schaffen es nicht auch tatsächlich Lösungen aufzuzeigen. Statt dessen polarisieren sie und schaffen Fronten, die uns mit Sicherheit nicht helfen werden, Probleme zu überwinden, sondern sie sogar verschärfen.
Wirklich schlimm finde ich auch, dass viele (auch hier) scheinbar nur das "Ausländerproblem" im Kopf hatten, als sie zur Wahl gegangen sind, dabei empfinde ich das wirklich nicht als das Hauptproblem mit dem Österreich zu Zeit zu kämpfen hat. Wären Bildungspolitik, Umwelt, und Frauenpolitik nicht wirklich wichtigere Themen, bei denen endlich eine Änderung vorgenommer gehört?
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Was ist besser links oder rechts?
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Silverwhirl schrieb:Was ist besser links oder rechts? 
Findest du die Frage nicht etwas oberflächlich formuliert?
Ich finde weder Links- noch Rechtsextremismus gut. Der Unterschied ist aber, dass wir keine linksextreme Partei haben, jedoch sehrwohl ein bis zwei Parteien, die sich zumindest sehr an der Grenze zum Rechtsextremismus aufhalten...
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30.09.2008, 12:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.09.2008, 12:26 von dreamcatcher.)
prettyangel schrieb:die meisten da haum jo wirklich keine ahnung! i könnt jetzt mind. 15 sehr erschreckende vorfälle bezüglich ausländer aufzählen, sachen die mir passiert oda in mein bekanntenkreis vorgefallen sind.
es kann niemand leugnen, dass sehr viele denken, dass sie sich alles in österreich erlauben können!
i weiß dass es auch anständige ausländer in ö gibt, die arbeiten gehn u sich integrieren. aber was is scho alles miterlebt hab..do frag i mi schon wie des weitergehen soll!!
Diese sture Haltung bringt uns auch nicht weiter. Ich könnte auch mindestens 100 Vorfälle aufzählen, wo Ausländer ungerecht behandelt und beleidigt wurden. Nicht nur verbal!! Aber als Österreicher darf man sich das natürlich erlauben, weil es die eigene Heimat ist, gell??? Menschen können negative Eigenschaften haben, aber dies wird nicht von der Nationalität bestimmt. Natürlich fällt es einem leichter einen fremden Sündenbock zu finden.
Die Integration ist uns nicht gelungen. Wie kommt es dazu, dass ich mich als gebürtige Wienerin mit ausländischen Wurzeln nach diesem Wahlergebnis wie ein Fremdkörper fühlen muss?? Für die gescheiterte Integration kann man nicht nur Ausländer verantwortlich machen. Wir sind alle daran beteiligt. Deine Ansichten erschweren ein friedliches Zusammenleben. Wieviele Ausländer kennst du persönlich?
lg
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Hey!
Ich kann mich den Meinungen von glycerine, dreamcatcher, mone, Ganbix, Happy turtle etc. nur anschließen. Ich bin schockiert und entsetzt darüber, dass 30% der Wahlberechtigten rechts gewählt haben - und die meisten scheinbar auch noch recht jung sind. (nach Analysen).
Ich finde, das ist genau der falsche Weg und schäme mich schon seit 1999 im Ausland - wenn jedesmal, wenn man erfährt, aha Austria - diese rechstextreme Haltung des Landes bzw. einiger "hoher" Politiker erwähnt wird und man gegen diese Vorurteile antreten muss. Auch ich habe Angst, dass sich die Geschichte wiederholt und Angst habe ich weniger vor "Ausländern" als vor der immer aggressiver werdenden Jugend. Oft genug wurde ich schon Zeuge von ausländerfeindlichen Wortmeldungen und keiner ist bereit vor seiner eigenen Türe zu kehren. Tatsache ist doch, dass die Jobs, die "Ausländer" in Österreich annehmen oftmals kein Österreicher bereit ist zu machen - aus verschiedensten Gründen natürlich. Die Deutschen sind in Österreich übrigens schon eine riesige "Gruppe" von "Ausländern" - und die Migration ist schon seit Jahren rückläufig. Dass Menschen, die keinerlei Möglichkeit haben einer Arbeit legal nachzugehen - weil keine Arbeitserlaubnis erteilt wird - dann irgendwie versuchen zu "überleben" ist wohl nur allzu logisch.
Und dass wir uns in einem offenen Europa - nach allen Richtungen hin offen - nicht abkapseln können ist auch klar. Viel Kriminalität kommt vielleicht von unseren direkten Nachbarn - und nicht von irgendwelchen "Ausländern". Und diese "Kriminellen" kann man auch nicht abschieben.
Im Übrigen finde ich, dass sich leider die meisten dieser 30% Rechtswähler auch viel zuwenig für Politik und was damit zu tun hat informiert und interessiert. Sie hinterfragen nicht und gehen oberflächlichen Argumenten nach.
Und: Ich finde nicht, dass man rechts regieren lassen sollte: das kann langwierige Folgen haben. Nicht nur, dass leider in vielen staatsnahen Organisationen wieder alle Posten neu besetzt werden - was viel Geld kostet - auch könnten sie ins Budget noch viel größere Löcher machen, nur um derweil einmal gut dazustehen und weil sie nicht an morgen denken. Haider verteilt schließlich in Kärnten Geld wie es ihm gerade einfällt - nicht gerade eine professionelle Art Politik zu machen.
Und ich finde auch, dass es viel wichtigere Themen gibt! (UMWELT! Klimawandel, Krankenkassen, Bildungssystem,....)
Wenn das so weitergeht mit den Rechtsextremen in Österreich (und an alle die das verleugnen: macht die Augen auf! - wer heute noch bestreitet, dass es den Holocaust gegeben hat ist rechtsextrem; und wer auf rechtsextremen Veranstaltungen immer wieder gesehen wird, auch!) bin ich echt am Überlegen, Österreich den Rücken zu kehren. Auch die lange Untersuchungshaftstrafe der Tierschützer hat mich schon sehr an Österreichs Rechtssystem zweifeln lassen... Es passieren immer mehr Dinge, bei denen man sich fragt, ob man wirklich in einem freien Land mit freier Meinungsäußerung lebt.
bin jedenfalls froh, dass es Menschen gibt, die ähnlich denken und fühlen - auch in Österreich
die Hoffnung stirbt zuletzt
lg
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entschuldigung dass ich leicht voreingenommen bin, einige sachen vergisst man halt nicht so schnell! zum beispiel als ich mit einem freund einen parkplatz bei der scs gesucht habe, und beim einparken hat uns ein türke ganz unfähr den parkplatz vor der nase weggeschnappt. als mein freund ausgestiegen ist und ihn gefragt hat, was das soll, hat er ihn gegen ein auto gedrückt und ihm ein messer an die gurgel gehalten. von beschimpfungen wie scheiß österreicher gar nicht zu reden.
mein mutter ist hauptschullehrerin und schon öfters sind väter von türkischen schülern zu ihr gekommen und haben sie richtig zur sau gmacht, was sie sich überhaupt einbildet, als frau ihren söhnen etwas sagen zu wollen, strafaufsätze schreiben zu lassen, usw.
ihre freundin ist kindergärtnerin, die hat ein ähnliches problem, wenn sie im kindergarten nikoläuse mit den natürlich nicht nur österreichischen kindern basteln will.
hab keine zeit dass ich jetzt alles aufzähle.
@ dreamcatcher: in meiner klasse und der parallelklasse waren früher viele bosnische u kroatische mädels. ich hab mich mit allen sehr gut verstanden.
wie gesagt, menschen die sich integrieren (wollen) und auch deutsch können sind gerne willkommen. ich bin die letzte die sagt: alle ausländer müssen raus.
doch ich sehe es nicht ein, wenn viele sich bewusst nicht anpassen wollen und die österreichische kultur nicht akzeptieren.
aber hier zu diskutieren führt ja sowieso zu nichts, unsere meinungen sind einfach zu verschieden.
lg
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Das Problem ist das die Intergration einfach nicht funktioniert, bzw. auch nichts wirklich dafür getan wird. Ich bezweifle genauso, dass der Weg von FPÖ und BZÖ richtig ist aber genauso finde ich die Ansichten der Grünen zum Vergessen. Unterricht in der Schule in der Muttersprache... das wird bestimmt zur Intergration beitragen. Es ist mir klar, dass die Leute die in Döbling wohnen oder vom Land kommen diese Ansichten nicht verstehen. Sie sind damit einfach nicht konfrontiert. Die SPÖ wirbt mit türkischen Anzeigen. In den Kindergärten wird der Nikolaus verboten. Meine Cousine hat meiner Tante zum Muttertag ein türkisches Muttertagsgedicht vorgetragen (weil in ihrer Klasse nur 2 Österreicher sind).
Also ich finde schon das die Ausländerpolitik ein wichtiges Thema ist. Ich bin gegen Rechtsextremismus aber ich bin für eine bessere Integration. Österreich ist ein soziales Land und das ist gut so, aber wenn es so weitergeht sind wir auf dem besten Weg zu einer Parallelgesellschaft.
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danke sunny88, du bist die erste die mich versteht!
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Das Problem ist, viele Linke und Linksorientierte beim Thema Integration zu übervorsichtig, passiv und oft auch schon übermäßig tolerant vorgehen. Ich finde die Aussagen von Faymann teilweise begrüßenswert. Natürlich gibt es bei der Integration von Zuwanderern auch Probleme (siehe obige Beiträge) aber man darf das Thema nicht den Rechten überlassen, die mit billigen Ressentiments Stimmen gewinnen wollen. Man muss die Frage stellen: Was muss ein Staat von seinen Zuwanderern verlangen? (Erlernen der Sprache, Akzeptanz der Gleichberechtigung von Mann und Frau, Akzeptanz von Laizismus etc.). Eine vernünftige Zuwandererpolitik gewährt dann weiterführend natürlich auch gewisse Rechte (z. B. Bau von Moscheen) und begibt sich nicht auf Kindergartenniveau herab indem sie lächerliche Vergleiche zieht, wie z. B: "Was wäre, wenn wir in der Türkei Kirchen bauen würden". Ich schätze unsere Gesellschaft doch als so aufgeklärt ein, dass sie solche Vergleiche nicht akzeptiert. Wir sollten stolz auf die Errungenschaften unseres Kulturkreises sein (Renaissance, Humanismus, Aufklärung) und nicht abschätzig auf jene blicken, deren Art zu leben uns so fremd erscheint und den Pluralismus leben, der dann, wie gesagt, auch seine Regeln braucht.
Don't panic!
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klar! warum sollte h.c. was für die bildung tun? dann kommen ihm ja die wähler abhanden! man braucht ja nur seine plakate zu beobachten, da steht klar und deutlich auf welche zielgruppe er es abgesehen hat! das versteh ich auch mit 3 promille und voll zugedröhnt, denken? wozu? Also ehrlich: ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch mit durchschnittlichem Bildungsniveau (setze ich in einem studentenforum voraus) und einer halbwegs humanistischen Erziehung auf solchen populistischen Nonsens reinfällt?? Kann es denn ehrlich sein, dass sich meine mitstudentINNEN in zukunft mit müttergehalt an den herd binden lassen wollen? das ist nicht nur rückschrittlich sondern fast schon anti-evolutionär!
wie hilft "asylbetrug heißt heimatflug" bei finanzkrise, klimawandel, bildungsnotstand oder staatlichem schuldenberg? könnt ihr mir das erklären? hc konnte es nicht... wenn ich keine anderen probleme auf der welt hätte, als "ausländer" wäre ich echt glücklich!
Und wenn schon die zukunft anscheinend außer acht gelassen wird, so bitte ich doch wenigstens die vergangenheit zu respektieren und dagegen zu arbeiten, dass sich die ereignisse wiederholen! wer fpö oder bzö wählt, IST rechts, da gibts nichts zu beschönigen. Protestwählen ist keine ausrede (dafür hätte es genug harmlosere pipifax-listen gegeben!). die lebensläufe der beiden spitzenkandidaten dürfen nicht verharmlost werden!
Nichtwissen (=Ignoranz) und Naivität schützen nicht vor den gravierenden Konsequenzen. Denn: das hatten wir alles schon mal...
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