Mit 150 kg auf 1.60m sollte man eh nicht auf die Laufstrecke, das macht der Körper nicht mit.
Gehen alleine ist schon ein Workout.
Oh, und "unsereins" hat mal 115 kg (auf 1.80m) gewogen (und das war noch weit vor meinem Studium und jeglichem Interesse am Fach), daher glaube ich, dass ich das relativ gut nachvollziehen kann. Auch ich habe Bewegung gehasst, habe viel Zeit mit diversen PC-Spielen verbracht, und die Sommertage lieber drinnen als im Freibad vebracht. Inzwischen beginne ich jeden Tag, an dem ich nicht Gewichte heben gehe, mit einem 5-10km Lauf oder einer Stunde am Rad, und achte penibel auf meine Ernährung. Sieben Tage die Woche (und dabei habe ich mein PC-Nerdhobby noch nicht mal ganz aufgeben müssen, ich hau immer noch anderen Leuten ab und zu in Starcraft 2 online ins Gesicht

).
Irgendwann merkt man einfach, dass man seines Glückes Schmied ist, fängt an, sich Gedanken zu machen und was dagegen zu tun, wenn man das denn wirklich will. Dazu gehört dann mMn nur, weniger zu essen und sich ab und zu mal von der Couch zu heben, und nicht unbedingt eine Operation. Auch wenn man schwer übergewichtig ist und Sport (noch) keine Option ist - weniger essen kostet nichts, außer Selbstdisziplin.
Zur Motivation: die muss mMn von innen kommen. Man kann nicht wieder und wieder mit dem Kopf gegen eine Wand rennen (und genau so fühlen sich Sport und eine Ernährungsumstellung halt anfangs an

), wenn man das nicht selber will.
Edit:
Ja, als letztmöglichen Ausweg lasse ich das mal gelten. Lieber rumschnippeln als Grab buddeln.