Die zusammensetzung der mobilen Phase ändere ich dann wenn mich mehrere Substanzen die in meiner Probe drinnen sind interessieren, ob ich mehr Wasser, ACN, Methanol etc. zusetze hängt von der Polarität meiner stationären Phase ab und die wiederrum hängt von der Polarität der Substanzen ab.
Möchte ich unpolare Analyten trennen, wähle ich eine unpolre stationäre Phase (gleich und gleich gesellt sich gern, oder ähnliches löst in ähnlichem etc). Die mobile Phase ist dann eher polar. Wäre sie zu unpolar würde sie mit den Teilchen die ich ja eigentlich trennen möchte (dazu müssen die Teilchen unterschiedlich lange mit stationären Phase wechselwirken) sofort auswaschen -> alle Teilchen kommen zugleich an. Die Peaks überlappen, ich weiß genauso viel wie vorher.
Nehme ich eine ganz polare mobile Phase, gibt es fast keine Wechselwirkung mit der mobilen Phase, die Teilchen hängen ewig in der Säule rum, es kommt zu Peakverbreiterungen, die Chromatographie dauert ewig, ich weiß genauso viel wie vorher.
Deswegen: Phasensystem, die mobile und stationäre Phase sind aneinander und an den Analyten angepasst. Entweder (wenn ich einen/ zwei Analyten habe) nehme ich eine passende isokratische (gleichbleibende) zusammensetzung, die meine Teilchen gleichmäßig durch das System schleust.
Oder ich entscheide mich zB bei zwei Anlayten mit sehr unterschiedlichen Polaritäten für einen Gradienten, die zusammensetzung meiner mobilen Phase ändert sich. ich wasche zuerst den polareren Analyten aus dem System und wenn der vollständig eluiert ist, ändere ich die Polarität der mobilen phase und wasche den unpolareren aus (der stärker mit stationeren Phase wechselwirkt).
Es spielt also eine Rolle welche stationäre Phase ich habe welchen Anteil ich beim Gradienten erhöhe (im Sinne von: fange ich mit dem falschen an, wasche ich erst recht wieder alles auf einmal aus meiner Säule). Das ist die Elutrope Reihe die der Prof. Kenndler immer prüft.
Aja und wenns die Unterlagen für morgen wirklich SO dringend brauchts fragts doch vielleicht mal nach, ob sie sie reinstellen könnte? Sie ist doch eh so nett! Macht sie bestimmt, wenn sie sie schon fertig hat. (margit.cichna@univie.ac.at)
und wenn nicht, schreibt sie bestimmt zurück.
@Extraktion - inwiefern leichtere Erklärung? Du magst wissen welche Konservierungsstoffe du in deiner Probe hast.
-> du musst die also aus der Probenmatrix irgendwie Rauskriegen.
-> du verwendest Ether weil deine Konservierungsstoffe in Ether gut löslich sind und Ether leicht flüchtig ist, dh du wirst in schnell wieder los und er stört deine Analyse dann nicht.
Du füllst deine gefilterte Marmelade-Wassersoße in den Scheidetrichter.
Du gibst Ether dazu
Du schüttelst ganz viel, damit möglichst viel Konservierungsstoff mit möglichst viel Ether in berührung kommt (sonst kann es sich ja nicht darin lösen)
Du wartest bis sich die 2 Phasen gebildet haben.
Du drehst unten den Hahn auf und lässt das Wasser ab --> wasserphase 1
Du schüttest die Etherphase oben aus dem Scheidetrichter --> Etherphase 1
Du wiederholst den Vorgang mit der Wasserphase 1 und neuen 20 ml Ether.
Du bekommst Wasserphase 2 und Etherphase 2
Etherphase 2 kommt zu Etherphase 1.
Wasserphase 2 kommt in den Scheidetrichter.
Du wiederholst den Vorgang mit neuen 20 ml Ether.
Du bekommst Etherphase 3 und gibst diese zu Etherphase 1+2
Du verwirfst Wasserphase 3 (weil kaum noch Konservierungsstoffe da drin sind).
Dann wascht du das ganze noch 2 mal mit Wasser.
Du nimmst die vereinigten Etherphasen
--> Scheidetrichter
--> 10 ml Wasser dazu
--> schütteln
--> Phasenbildung
--> wasser unten raus, Vorgang wiederholen.
Dann trocknen und Aufkonzentrieren.
Möchte ich unpolare Analyten trennen, wähle ich eine unpolre stationäre Phase (gleich und gleich gesellt sich gern, oder ähnliches löst in ähnlichem etc). Die mobile Phase ist dann eher polar. Wäre sie zu unpolar würde sie mit den Teilchen die ich ja eigentlich trennen möchte (dazu müssen die Teilchen unterschiedlich lange mit stationären Phase wechselwirken) sofort auswaschen -> alle Teilchen kommen zugleich an. Die Peaks überlappen, ich weiß genauso viel wie vorher.
Nehme ich eine ganz polare mobile Phase, gibt es fast keine Wechselwirkung mit der mobilen Phase, die Teilchen hängen ewig in der Säule rum, es kommt zu Peakverbreiterungen, die Chromatographie dauert ewig, ich weiß genauso viel wie vorher.
Deswegen: Phasensystem, die mobile und stationäre Phase sind aneinander und an den Analyten angepasst. Entweder (wenn ich einen/ zwei Analyten habe) nehme ich eine passende isokratische (gleichbleibende) zusammensetzung, die meine Teilchen gleichmäßig durch das System schleust.
Oder ich entscheide mich zB bei zwei Anlayten mit sehr unterschiedlichen Polaritäten für einen Gradienten, die zusammensetzung meiner mobilen Phase ändert sich. ich wasche zuerst den polareren Analyten aus dem System und wenn der vollständig eluiert ist, ändere ich die Polarität der mobilen phase und wasche den unpolareren aus (der stärker mit stationeren Phase wechselwirkt).
Es spielt also eine Rolle welche stationäre Phase ich habe welchen Anteil ich beim Gradienten erhöhe (im Sinne von: fange ich mit dem falschen an, wasche ich erst recht wieder alles auf einmal aus meiner Säule). Das ist die Elutrope Reihe die der Prof. Kenndler immer prüft.
Aja und wenns die Unterlagen für morgen wirklich SO dringend brauchts fragts doch vielleicht mal nach, ob sie sie reinstellen könnte? Sie ist doch eh so nett! Macht sie bestimmt, wenn sie sie schon fertig hat. (margit.cichna@univie.ac.at)
und wenn nicht, schreibt sie bestimmt zurück.
@Extraktion - inwiefern leichtere Erklärung? Du magst wissen welche Konservierungsstoffe du in deiner Probe hast.
-> du musst die also aus der Probenmatrix irgendwie Rauskriegen.
-> du verwendest Ether weil deine Konservierungsstoffe in Ether gut löslich sind und Ether leicht flüchtig ist, dh du wirst in schnell wieder los und er stört deine Analyse dann nicht.
Du füllst deine gefilterte Marmelade-Wassersoße in den Scheidetrichter.
Du gibst Ether dazu
Du schüttelst ganz viel, damit möglichst viel Konservierungsstoff mit möglichst viel Ether in berührung kommt (sonst kann es sich ja nicht darin lösen)
Du wartest bis sich die 2 Phasen gebildet haben.
Du drehst unten den Hahn auf und lässt das Wasser ab --> wasserphase 1
Du schüttest die Etherphase oben aus dem Scheidetrichter --> Etherphase 1
Du wiederholst den Vorgang mit der Wasserphase 1 und neuen 20 ml Ether.
Du bekommst Wasserphase 2 und Etherphase 2
Etherphase 2 kommt zu Etherphase 1.
Wasserphase 2 kommt in den Scheidetrichter.
Du wiederholst den Vorgang mit neuen 20 ml Ether.
Du bekommst Etherphase 3 und gibst diese zu Etherphase 1+2
Du verwirfst Wasserphase 3 (weil kaum noch Konservierungsstoffe da drin sind).
Dann wascht du das ganze noch 2 mal mit Wasser.
Du nimmst die vereinigten Etherphasen
--> Scheidetrichter
--> 10 ml Wasser dazu
--> schütteln
--> Phasenbildung
--> wasser unten raus, Vorgang wiederholen.
Dann trocknen und Aufkonzentrieren.

