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Der nächste Dopingfall...
#13
Cupito schrieb:finds furchtbar, dass schon nach der Öffnung von 50% der Proben, gleich Rufmord begangen wird. Es sollte verboten werden, dass Halbwissen an die Öffentlichkeit dringt. Wenn das Protokoll besagt, dass wenn die 2. Probe negativ ist er als sauber gilt, dann sollte man diesen Schritt auch intern abwarten.
Welche 50% der Proben? Es gibt nur eine, sog. A-Probe, die geöffnet werden muß. B-Proben-Öffnung ist rein freiwillig und muß vom betreffenden Sportler ausgehen. Die zig Tausenden B-Proben von negativen A-Proben werden meist vernichtet oder der Forschung zugeführt.
Allerdings, nachdem die Wahrscheinlichkeit, dass die B-Probe dann negativ ist, in der Nähe eines Lotto-6ers liegt, besteht kaum mehr Hoffnung, dass sich das Blatt wendet.
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#14
da muss ich matthias recht geben!
war nicht bis vor ca 3 jahren ein gewisser anteil von koffein im blut der ungefähr 3 espressos entsprochen hat auch schon als doping zu verzeichnen und illegal? hab kürzlich davon gehört, wurde aber abgeschafft...denke auch dass die grenze sehr fließend ist
just let go...
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#15
glycerine schrieb:da muss ich matthias recht geben!
war nicht bis vor ca 3 jahren ein gewisser anteil von koffein im blut der ungefähr 3 espressos entsprochen hat auch schon als doping zu verzeichnen und illegal? hab kürzlich davon gehört, wurde aber abgeschafft...denke auch dass die grenze sehr fließend ist
Es gab eine Obergrenze an Koffein, die nach rund 5 Espressos ex erreicht werden konnte. Diese ist mittlerweile hinfällig.
Jedoch ist nach wie vor die Grenze mit Marihuana geblieben. Da hat es in jüngster Vergangenheit ohnehin einige Fälle gegeben, die nur deshalb nicht als Doping galten, weil sie ausserhalb eines Wettkampf getestet worden sind. Also 1 Joint und schon bist positiv, obwohl der Joint mit hoher Sicherheit Null & Nüsse mit einer Leistungssteigerung (eher Leistungsminderung) zu tun hat.
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#16
Mir persönlich is das mit den dopen ziemlich egal. Sicher is es scheiße, weil es nicht erlaubt ist. Grad wenn so viel in einen Sport gedopt wird, sollte man aber überlegen ob das ganze noch richtig ist oder ob man nicht was an den sport ändern sollte.
Warum erwartet man im Extremsport immer höhere Leistungen? Wie soll das denn ohne dopen noch irgendwann funktionieren? In Sport und Ernährung lernt man ja auch, dass es menschlich unmöglich ist einen Marathon unter 2 Stunden zu laufen und trotzdem wird erwartet das es jemand schafft. Wie soll so ein sch.. sonst funktionieren? Kohl hat jahrelang extrem viel trainiert. Wahrscheinlich dopen eh schon fast jeder im Extremsport, nur die meisten erwischt man halt noch nicht.. und die was nicht dopen, sind halt nicht so „erfolgreich“.
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#17
ich bin mir sicher, dass es so manche leute es auch darauf abgesehen haben, dass jene, die erfolg haben, auch wieder "abstürzen". auch lewis armstron, "der held" im radsport, hat ebenso gedopt (hat er nach seinem rücktritt selbst zugegeben). oft geht es ja gar nicht anders.

nur ich finde es eine frechheit, dass das ergebnis sofort an die öffentlichkeit kommt. schließlich können sich auch chemische untersuchungen irren, wäre kein einzelfall und ich spreche hier aus erfahrung.

sicher ist es schlimm, zu dopen. ich bin auch degegen. trotzdem sollten sich einmal alle beteiligten an der nase nehmen und einen schritt zurück machen - so die doping jäger, die sportler und auch die leute, die den ganzen druck machen, geschweige denn die medien...
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#18
Silverwhirl schrieb:nur ich finde es eine frechheit, dass das ergebnis sofort an die öffentlichkeit kommt. schließlich können sich auch chemische untersuchungen irren, wäre kein einzelfall und ich spreche hier aus erfahrung.

sicher ist es schlimm, zu dopen. ich bin auch degegen. trotzdem sollten sich einmal alle beteiligten an der nase nehmen und einen schritt zurück machen - so die doping jäger, die sportler und auch die leute, die den ganzen druck machen, geschweige denn die medien...
Zum einen: mittlerweile hat es Bernhard Kohl auch selbst zugegeben.
http://sport.orf.at/081015-9211/9212bigstory_txt.html
http://www.kleinezeitung.at/sport/1581020/index.do

Zum anderen: die Analytik wird schon immer genauer. Während lange Zeit das Doping stets indirekt über irgendwelche Parameter, die eben zu hoch waren, nachgewiesen wurde, kann man ja heutzutage in den meisten Fällen das verabreichte Mittel selbst nachweisen. Also das ist dann wirklich jeder Zweifel dahin. Wenn man jedoch Moleküle im Körper findet, die eindeutig dort nicht hingehören, dann hat die betreffende Person einfach Erklärungsbedarf - der Weihnachtsmann hat's wohl kaum verabreicht.Rolleyes
So war es im Falle Kohl, so sind duzende weitere Sportler überführt worden in der Vergangenheit und es werden noch unzählige dazukommen.
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#19
Da stimme ich dir zu... es werden noch viele dazu kommen und es werden immer mehr werden, solange der Druck auf diese Sportler so groß ist...
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#20
nickerl schrieb:SadWas heißt da "Loser"?


Heutzutage ist der Erfolgs -und Leistungsdruck im Spitzensport schon so groß, dass man praktisch keine andere Wahl hat, als zu diesen Mitteln zu greifen, um vorne dabei zu sein.

Denn mal ehrlich: es ist einfach unmöglich, die Tour de France "nur" durch reines Training zu packen, geschweige denn zu gewinnen oder halt vorne mitzufahren. Und deshalb wird halt zu allen Mitteln gegriffen, um diese Belastungen auszuhalten und das hat nix mit "Loser" zu tun...

Eben, aus welchen Grund werden dann solche Touren gemacht, wenn sie kein Mensch ohne Hilfsmitteln überstehen kann? Was macht das für eine Sinn und wo sind das bitte Spitzensportler? MIch macht sowas wütend, weil denen jeder in den A. kriecht, aber sie dann einen doch belügen, deswegen sind das in meinen Augen Verlierer.
[Bild: 477330kdvanw3k7k.jpg]
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#21
find auch, dass man hinterfragen sollte wo da die "sportlichkeit" ist.
fakt ist, dass man wenn man spitzensport betreibt fast unmenschliche leistungen erbringen muss um an der spitze mitmischen zu können (siehe hermann maier, Aaron Peirsol,etc...)
irgenwie komisch, dass das nur mit hilfe von speziellen sythetischen mitteln geht (verboten oder nicht).
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#22
Elisabeth schrieb:Eben, aus welchen Grund werden dann solche Touren gemacht, wenn sie kein Mensch ohne Hilfsmitteln überstehen kann? Was macht das für eine Sinn und wo sind das bitte Spitzensportler? MIch macht sowas wütend, weil denen jeder in den A. kriecht, aber sie dann einen doch belügen, deswegen sind das in meinen Augen Verlierer.
Die Dauer macht es nicht. Denn, selbst wenn die Tour de France über 3 Wochen und knapp 3000km geht, auf den 100m Sprint beim Laufen wird genauso viel gegiftelt. Nur kommen eben dort andere Präparate zum Einsatz.
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#23
Vielleicht sollte man jedem, den man erwischt, ein lebenslanges Wettkampfverbot auferlegen... Evt. würde sich dann manch einer vorher überlegen, ob er dieses Risiko eingehen soll. (Oder aber die betroffenen Sportarten sterben nach und nach aus...)

Dass man irgendwann erwischt wird, sollte ja bitte halbwegs jedem einigermassen intelligenten Menschen klar sein. Sowie neue Dopingmittel auf den Markt kommen, so geht auch in der Analytik was voran...
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#24
Wichtig wäre doch mal jene zu erwischen, die solche Dopingmittel überhaupt anbieten. Denn angenommen werden sie auf jeden Fall, solange der Druck auf immer höherer Leistung steht. Aber auch der Körper hat seine Grenzen, die jene Leute nicht erkennen wollen...
Und wie man siehst, ist jede Sperre, sei sie auch noch so lang, kein Hindernis zu dopen...

Wie ich schon einmal gesagt habe: alle sollen einen Schritt zurücktreten - Sportler, Hintermänner und auch die Medien etc. ...

lg
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