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Sport und Ernährung Prüfungsfragen
#9
mary-on schrieb:also find das ganze zur fettempfehlung bisschen verwirrend, weil in seinem buch steht folgendes:

Richtwerte für optimalen En%-Anteil an Fett:

kraftsport: 35%
kraftsport mit sehr hohem TU: 40%
alle anderen Sportarten u Nichtsportler: kleiner gleich 30%

dann steht paar zeilen drunter " umfangreich trainierter radfahrer hat einen absolut und v.a. relativ deutlich höheren fettbedarf als ein deutlich schwererer kradtsportler, obwohl letzterer einen höheren En%-Anteil hat."

und in weiterer folge steht:
manchmal wird gemeint, dass ausdauersportler mehr fett konsumieren könnten. aber das is im leistungssport kontraproduktiv, weil das energetische äquivalent von sauerstoff beim abbau von fett niedriger ist, als beim KH-abbau. somit sind die ausdauersportler die mehr fett zu sich nehmen langsamer als wenn sie KH bei gleichem trainingszusand essen würden.
wenns aber kein leistungssport ist und leistung/ tempo egal sind, ist auch der fettanteil in der nahrung egal.
Würde mich wundern, wenn Kraftsportler mehr Fett zuführen würden, als AD-Sportler, vor allem bei hohem Trainingsumfang von 15+h in der Woche.
Zum einen ist der Ausdauersport ja kennzeichnend dafür, dass er hauptsächlich mit aerober Energiebereitstellung vonstatten geht, während der Kraftsport in der Regel ausschließlich anaerob erfolgt. Da jedoch die Belastungsintervalle so kurz sind, ist das egal, jedoch für die Energiebereitstellung wichtig.

Zitat:nein! es ist wurscht aus welchen nährstoffen die benötigte energie kommt,da bei negativer bilanz schlussendlich durch die fettdepots ausgeglichen wird und bei positiver bilanz die fettdepots gefüllt werden (oder erstellt).
Sorry, des ist aber ein praktischer Blödsinn. Über längere Frist gesehen stimmt es natürlich, da auch der Sportler den physikalischen Gesetzen folgen muss: mehr Energie, Fett+, weniger Energie Fett-. Allerdings ist es während des Sport von ganz entscheidender Bedeutung, insbesonders bei höheren Intensitäten, aus welchem Depot der Körper seine Energie bezieht. Nicht nur, dass der Fettspeicher kein so rasch mobilisierbarer Speicher im Vgl. zum Glykogenspeicher darstellt, benötigt Fett für die Oxidation ausreichend Sauerstoff. Das spielt bei geringen Intensitäten keine Rolle und dort wird auch hauptsächlich der Energiebedarf über Fett gedeckt, jedoch ist zur Fettverbrennung auch Glucose/Glykogen notwendig. Ist davon zu wenig vorhanden > Gluconeogenese und die Leistung bricht dir weg! Auch im AD-Sport und auch bei reinen aeroben Belastungen. Wenn'st schon mal längerer und/ober intensiverer Belastung ausgesetzt warst, dann wirst rasch wissen, was ich damit meine.
Man sollte auch im Kopf behalten, dass die Energieumwandlung von KH in Fett mit einem Verlust (habe da was von 25% gehört) verbunden ist, während Fett mehr oder minder 1:1 in die Fettspeicher geht bei Energieüberschuß.
Im Kraftsport sind die Belastungsintervalle einfach zu kurz, dass der Kraftsportler massiv eine Sauerstoffschuld eingeht. In den Pausen dazwischen wird aus Fett oder KH ausreichend ATP wieder bis zum nächsten Intervall nachgebildet. Im AD ist das jedoch, mangels Pausen, etwas anderes.
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RE: Sport und Ernährung Prüfungsfragen - von Matthias - 26.05.2009, 07:14

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