Ad 1:
Reduzierende Zucker, z.B. Disaccheride, haben die OH-Gr. am anomeren C (das ist das C, an welchem sich entscheidet, ob alpha- oder beta-Konfig.) des glykosid. gebundenen Zuckers (also der 2. Zucker) UNverether - sprich frei für eine weitere Verknüpfung (m. einem 3. Monosaccharid).
Die zyklische Form so eines Zuckers steht mit der offenkettigen Form im Gleichgewicht! Die offenkettige Form dieses (2ten) Zuckers hat ja eine Aldehydgruppe (R-COH) und DIESE Aldehydgruppe reagiert mit den Cu2+ der Fehlinglösung: Die R-COH wird zur R-COOH oxidiert und Cu2+ wird zu Cu+ reduziert.
Ich weiß, das klingt ziemlich kompliziert...sorry - hoff, du kannst es doch irgendwie nachvollziehen bzw. entschlüsseln
Ad 2:
Wenn man zuerst A erhält war dies offensichtlich die niedrig siedendere Komponente.
Im T/x-Diagramm zeichnest du also deine Siede- und Kondensationskurve ein. Dann wählst du (wenn nicht angegeben) einen Punkt (z.B. xA=0,6) als Ausgangsmischung und gehst bei diesem Wert hoch, bis du an die Siedekurve stößt. Bei selber Temperatur ziehst du eine waagrechte Linie zur Kondensationsk. rüber und erhälts, wenn du an diesem Punkt runter zur x-Achse gehst, die Zusammensetzung des Dampfes (wird irgendwo um die xA=0,9 liegen). D.h. bei einer Mischung xA=...(z.B. 0,6), hat der Dampf (und damit das Destillat!!!) die Zusammensetzung xA=... (z.B. 0,9).
Ich hoff, dass dir jetzt ein bisschen klarer ist, wo deine Fehler waren...
glg
Reduzierende Zucker, z.B. Disaccheride, haben die OH-Gr. am anomeren C (das ist das C, an welchem sich entscheidet, ob alpha- oder beta-Konfig.) des glykosid. gebundenen Zuckers (also der 2. Zucker) UNverether - sprich frei für eine weitere Verknüpfung (m. einem 3. Monosaccharid).
Die zyklische Form so eines Zuckers steht mit der offenkettigen Form im Gleichgewicht! Die offenkettige Form dieses (2ten) Zuckers hat ja eine Aldehydgruppe (R-COH) und DIESE Aldehydgruppe reagiert mit den Cu2+ der Fehlinglösung: Die R-COH wird zur R-COOH oxidiert und Cu2+ wird zu Cu+ reduziert.
Ich weiß, das klingt ziemlich kompliziert...sorry - hoff, du kannst es doch irgendwie nachvollziehen bzw. entschlüsseln

Ad 2:
Wenn man zuerst A erhält war dies offensichtlich die niedrig siedendere Komponente.
Im T/x-Diagramm zeichnest du also deine Siede- und Kondensationskurve ein. Dann wählst du (wenn nicht angegeben) einen Punkt (z.B. xA=0,6) als Ausgangsmischung und gehst bei diesem Wert hoch, bis du an die Siedekurve stößt. Bei selber Temperatur ziehst du eine waagrechte Linie zur Kondensationsk. rüber und erhälts, wenn du an diesem Punkt runter zur x-Achse gehst, die Zusammensetzung des Dampfes (wird irgendwo um die xA=0,9 liegen). D.h. bei einer Mischung xA=...(z.B. 0,6), hat der Dampf (und damit das Destillat!!!) die Zusammensetzung xA=... (z.B. 0,9).
Ich hoff, dass dir jetzt ein bisschen klarer ist, wo deine Fehler waren...
glg

