08.02.2009, 10:51
ich glaub die Transposons helfen in so fern beim Züchten, dass sie ermöglichen Genfunktionen herauszufinden (wenn man dann die Funktion eines Gens weiß, kann man dieses gezielt verändern ?????)
hab das hier dazu gefunden, vielleicht hilfts ja :
Die Herstellung von Mutanten mittels Transposonen:
In der Genetik ist die Verwendung von Mutanten einer der effizientesten Methoden zur Identifizierung der Funktion eines Genes. Durch die Mutation in einem Gen verändert sich oft das ausgeprägte Merkmal und die Analyse der so genannten Mutanten lässt Rückschlüsse auf die Genfunktion zu. Mit dieser Vorgehensweise konnten bereits sehr viele Prozesse aufgeklärt werden, wie z.B. die Blütenbildung bei Pflanzen.
Um die Funktion der Vielzahl sequenzierter Gene aus einem Genomsequenzierprojekt zu bestimmen, benötigt man Methoden, mit denen schnell eine große Anzahl von Genen mutiert werden kann und die mutierten Gene anschließend leicht identifiziert werden können. Ein hierfür besonders gut geeignetes Verfahren ist das der Transposon-Mutagenese.
Transposons sind mobile genetische Elemente, die in der Lage sind ihre Aktivität im Genom aktiv zu verändern und dich an neunen Positionen im Genom zu integrieren. Liegt die Integrationsstelle im Bereich eines Gens , wird in der Regel die Genfunktion beeinträchtigt und es kommt zu Ausbildung eines veränderten Phänotyps.
Derartige Tranposon-Integrationenen sind natürlicherweise seltene Ereignisse. Für die Anwendung muss dieser Vorgang kontrolliert mit größerer Häufigkeit erfolgen.
Für die Tranposon-Mutagenese hat man Vektoren konstruiert, die eine Selektion auf eine erfolgte Transposition erlauben. Hierbei wird das Transposon zwischen den Promotor und den offenen Leserahmen eines Kanamycinresistenzgens kloniert. Das Konstrukt wird dann in Pflanzen transformiert. Solange das Transposon an seiner Position verbleibt, ist das Kanamycinresistenzgen nicht aktiv. Samen von Transformanten werden dann auf Kanamycinhaltigen Nährböden angezogen. Dadurch können nur solche Pflanzen wachsen, bei denen das Transposon seinen ursprünglichen Platz verlassen und sich an anderer Stelle im Genom integriert hat.
hab das hier dazu gefunden, vielleicht hilfts ja :
Die Herstellung von Mutanten mittels Transposonen:
In der Genetik ist die Verwendung von Mutanten einer der effizientesten Methoden zur Identifizierung der Funktion eines Genes. Durch die Mutation in einem Gen verändert sich oft das ausgeprägte Merkmal und die Analyse der so genannten Mutanten lässt Rückschlüsse auf die Genfunktion zu. Mit dieser Vorgehensweise konnten bereits sehr viele Prozesse aufgeklärt werden, wie z.B. die Blütenbildung bei Pflanzen.
Um die Funktion der Vielzahl sequenzierter Gene aus einem Genomsequenzierprojekt zu bestimmen, benötigt man Methoden, mit denen schnell eine große Anzahl von Genen mutiert werden kann und die mutierten Gene anschließend leicht identifiziert werden können. Ein hierfür besonders gut geeignetes Verfahren ist das der Transposon-Mutagenese.
Transposons sind mobile genetische Elemente, die in der Lage sind ihre Aktivität im Genom aktiv zu verändern und dich an neunen Positionen im Genom zu integrieren. Liegt die Integrationsstelle im Bereich eines Gens , wird in der Regel die Genfunktion beeinträchtigt und es kommt zu Ausbildung eines veränderten Phänotyps.
Derartige Tranposon-Integrationenen sind natürlicherweise seltene Ereignisse. Für die Anwendung muss dieser Vorgang kontrolliert mit größerer Häufigkeit erfolgen.
Für die Tranposon-Mutagenese hat man Vektoren konstruiert, die eine Selektion auf eine erfolgte Transposition erlauben. Hierbei wird das Transposon zwischen den Promotor und den offenen Leserahmen eines Kanamycinresistenzgens kloniert. Das Konstrukt wird dann in Pflanzen transformiert. Solange das Transposon an seiner Position verbleibt, ist das Kanamycinresistenzgen nicht aktiv. Samen von Transformanten werden dann auf Kanamycinhaltigen Nährböden angezogen. Dadurch können nur solche Pflanzen wachsen, bei denen das Transposon seinen ursprünglichen Platz verlassen und sich an anderer Stelle im Genom integriert hat.

